Herzsprung

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Nach dem Jubel
Herzsprung
Nach dem Jubel
BRD 1992, 89 min
Regie
Helke Misselwitz
mit
Claudia Geisler, Günter Lamprecht, Eva-Maria Hagen, Nino Sandow, Tatjana Besson, Ben Becker
Sprache
OmeU (Deutsch mit englischen Untertiteln)

In einem kleinen Ort in Brandenburg ist 1992 alles in Auflösung begriffen. Auch Johanna, Mutter zweier Kinder, verliert erst ihre Arbeit und wenig später ihren Mann. Trotz allem versuchen sie und ihre Freundinnen engagiert, ihre Träume umzusetzen. Spätestens als Johanna sich neu verliebt, scheint alles möglich. Doch die Rechten im Ort dulden keinen Fremden in ihrer Mitte. Das Spielfilmdebut von Helke Misselwitz war einer der ersten Filme, der in Ostdeutschland nach der Abwicklung der DEFA entstanden ist. In ihm verschmelzen symbolträchtige Bilder und Märchenmotive in einer Zustandsbeschreibung, die dokumentarisch anmutet und bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren hat.

In 1992, everything is in a state of dissolution in a small town in Brandenburg: Also Johanna, mother of two children, loses her job and her husband shortly thereafter. Despite everything, she and her friends try hard to make their dreams come true. When Johanna falls in love again, everything seems possible. But the right-wingers in town do not tolerate any stranger in their midst. The feature film debut by Helke Misselwitz was one of the first films made in East Germany after the DEFA was closed. In it, symbolic images and fairytale motifs merge fluently in a story that has lost none of its topicality to this day. (German with English subtitles)

naTo
  • Fr
    09.10.
    1900
    zu Gast: Regisseurin Helke Misselwitz