Adam

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Marokko/Frankreich 2019, 98 Min.
Regie
Maryam Touzani
mit
Lubna Azabal, Nisrin Erradi
Sprache
OmU (Arabisch mit deutschen UT)

Das indirekte Lichte der Gassen Casablancas fällt in eine Wohnung, an die eine kleine Bäckerei angeschlossen ist. Dort lebt Abla lebt mit ihrer achtjährigen Tochter Warda. Als die hochschwangere Samia eines Tages an ihre Tür klopft und um Arbeit bittet, weist Abla sie zunächst ab. Warda aber schließt die Fremde sofort ins Herz – und schafft es schließlich, auch das der Mutter zu erweichen. Als Samia sich als geschickte Bäckerin entpuppt, wächst ein zartes freundschaftliches Band zwischen den beiden Frauen. Mit der immer näher kommenden Geburt von Samias Kind stellt sich aber auch die Frage, welche Zukunft es für sie geben kann, denn über Freiheit und Unfreiheit wird nicht hier im Privaten entschieden, aber dort ist mit den Umständen umzugehen.

Maryam Touzani, eine der neuen weiblichen Stimmen des marokkanischen Kinos, erzählt eine Geschichte aus dem heutigen Casablanca, über die große Solidarität zweier Frauen und die sinnliche Kunst des Backens. Wie unverrückbare Härten auf Zugewandtheit und Witz treffen, haben wir lange nicht in so dichter Ästhetik und mit solch liebevollem Blick auf die Protagonistinnen gesehen.

Abla runs a small bake shop in Casablanca and lives with her young daughter Warda. When Samia, highly pregnant and all alone, knocks on her door to ask for a job, it’s the last thing she needs. But Warda convinces here to take Abla in. From then on, things will change. In the bakery and in their lives.

Fotos: © Grandfilm

naTo
  • Sa
    05.02.
    2000
  • So
    06.02.
    1900
  • Fr
    11.02.
    2000
  • Di
    15.02.
    2000
  • Mi
    16.02.
    2000