2cl Sommerkino auf Conne Island

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Monatsprogramm Juni 2018

SINGLE SIZE
Kurzfilme im Juni

05.06. – 15.06.2018
1st Date
Nils Knoblich
BRD 2007
1:55 min

16.06. – 28.06.2018
Zirkus
Nils Hedinger
CH 2015
1:39 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

A L I E N (USA/GB 1979)
Samstag, 30. Juni | 21.00
auf Leinwandbesuch

bei

»Deine Mutter! Ein Sommer mit Mutti«
2cl Sommerkino auf Conne Island
+ Special Guest & Cocktails

Die Cinémathèque Leipzig zeigt & projiziert alle Filme im Original mit Untertiteln (soweit möglich).


All films at Cinémathèque Leipzig are shown in Original Version with subtitles (if possible).

SAVE THE DATE
2cl Sommerkino auf Conne Island

30.06. – 02.09.2018 | more infos here

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2cl Sommerkino auf Conne Island

Alien Alien

Alien

2cl Sommerkino auf Conne Island

GBR 1979, OmU, Science Fiction, 117 min, Regie: Ridley Scott
mit Sigourney Weaver, Tom Skerritt, Harry Dean Stanton, Veronica Cartwright
Format:DCP

Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
Language: English with german subtitles

+++English version below+++

A L I E N
ist unser Auftakt zum 2cl Sommerkino auf Conne Island 2018!
Zum famosen Eröffnungsgeschehen erwarten euch mindestens ein Special Guest plus wohl mundende Cocktails zur Geschmacksbildung.
Sigourney Weaver und wir freuen uns auf euch!

Die Besatzung des Weltraumfrachters Nostromo – darunter auch die dritte Offizierin Ellen Ripley – befindet sich im künstlichen Tiefschlaf. Plötzlich empfängt ihr Schiff ein SOS-Signal. Der Bordcomputer weckt daraufhin die Mannschaft, die der Hilferuf wenig später auf einen unwirtlichen Planeten führt. Dabei entdeckt die Crew das Wrack eines außerirdischen Raumschiffs. Ein Crewmitglied wird dabei von einem Alien angegriffen, das sich auf seinem Gesicht festsaugt. Dem Schiffsarzt Ash gelingt zwar die Entfernung des fremden Organismus, doch das außerirdische Wesen ist damit längst nicht besiegt. In der Enge des Raumfrachters beginnt ein Kampf ums Überleben, bei der Feind nahezu unsichtbar, heimtückisch und äußerst tödlich ist ...

The time is the future. The crew aboard a massive commercial space vehicle is enroute to earth with a load of extraterrestrial ore when they are sidetracked by mysterious signals from a nearby planet. The signals seem to be calls for help and when the space ship arrives they find a ruined, moldering spacecraft and within it egg-like living organisms.

24 Wochen 24 Wochen

24 Wochen

2cl Sommerkino auf Conne Island

BRD 2015, OmeU, 102 min, Regie: Anne Zohra Berrached
mit Julia Jentsch, Bjarne Mädel, Johanna Gastdorf
Format:DCP

Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
Language: German with english subtitles

+++English Version below+++

Bewegendes Drama über eine werdende Mutter, die erfährt, dass ihr ungeborenes Kind schwer krank sein wird.
Astrid bringt als Kabarettistin die Menschen zum Lachen. Ihr Mann Markus managt sie. Die beiden sind ein eingespieltes Team, haben eine neunjährige Tochter und erwarten gerade ihr zweites Kind – das vermeintlich perfekte Familienglück. Als sie erfahren, dass ihr Kind nicht gesund zur Welt kommen wird, stellen sie sich zunächst mit großem Optimismus der Herausforderung. Aber bald wird immer deutlicher, dass sie die Folgen kaum einschätzen können. Je näher der Geburtstermin rückt, desto größer werden Astrids Sorgen – um die Zukunft des neugeborenen Kindes, Sorgen um sich, um ihre Familie und ihren Beruf. Es folgen unzählige Diskussionen und Auseinandersetzungen bis Astrid erkennt, dass diese Entscheidung, die ihr aller Leben betrifft, nur von ihr allein getroffen werden kann.

»24 Wochen« ist der zweite Spielfilm der Erfurter Regisseurin Anne Zohra Berrached, die sich 2013 in ihrem Film »Zwei Mütter« mit weiblichen Lebensentwürfen, ihren Hindernissen und ganz eigenen Konflikten beschäftigte. Diesmal liefert sie das intensive Porträt einer Frau, die in einen großen moralischen Konflikt geworfen wird, in dem es keine einfachen Lösungen gibt. Ein bewegender Film, in dem durch dokumentarische Aufnahmen und Laien-Schauspieler*innen Realität und Fiktion miteinander verschmelzen und auf diese Weise eine fast schon bedrohlich wirkende Nähe zu der tragischen Geschichte herstellen.

Astrid is a newly pregnant stand-up comic who likes to talk trash about her home life, poking fun onstage at her longtime boyfriend/manager, Markus. They live together with their young daughter in a modern suburban cottage where they’re often visited by Astrid’s chain-smoking but helpful mom.
But the happy pair is suddenly hit with a bombshell of bad news when they learn that their unborn child will have Down‘s syndrome as well as a serious heart defect requiring intensive after-birth surgery. Should Astrid be able to choose the option of a late-term abortion? In the end, the expectant mother realizes that only she can make this decision.

I, Tonya I, Tonya

I, Tonya

2cl Sommerkino auf Conne Island

USA 2017, OmU, Drama, 119 min, Regie: Craig Gillespie
mit Margot Robbie, Sebastian Stan, Allison Janney
Format:DCP

Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
Language: English with german subtitles

+++English version below+++

Mit »I, Tonya« wirft der Regisseur Craig Gillespie einen bissigen Blick auf das Leben und die Karriere der Eiskunstläuferin Tonya Harding in all ihrer hemmlungslosen Pracht. Als erste Amerikanerin vollzog Tonya Harding innerhalb eines Wettbewerbs gleich zwei sogenannte Dreifach-Axel – einer der anspruchsvollsten Sprünge im Eiskunstlauf.

Based on the unbelievable but true events, »I, Tonya« is a darkly comedic tale of American figure skater, Tonya Harding, and one of the most sensational scandals in sports history. Though Harding was the first American woman to complete a triple axel in competition, her legacy was forever defined by her association with an infamous, ill-conceived, and even more poorly executed attack on fellow Olympic competitor Nancy Kerrigan. Featuring an iconic turn by Margot Robbie as the fiery Harding, a mustachioed Sebastian Stan as her impetuous ex-husband Jeff Gillooly, a tour-de-force performance from Allison Janney as her acid-tongued mother, LaVona Golden, and an original screenplay by Steven Rogers, Craig Gillespie’s »I, Tonya« is an absurd, irreverent, and piercing portrayal of Harding’s life and career in all of its unchecked – and checkered – glory.

Bambule Bambule

Bambule

2cl Sommerkino auf Conne Island

BRD 1970/1994, dt. OF, Drama, 94 min, Regie: Dr. Eberhard Itzenplitz
mit Dagmar Biener, Petra Redinger, Antje Hagen

Sprache: Deutsch
Language: German

+++English version below+++

24 Stunden in einem geschlossenen West-Berliner Heim für Mädchen:
Monika und Irene unternehmen einen Ausbruchsversuch. Während Irene die Flucht gelingt, landet Monika zur Strafe in der Arrestzelle. Dort erzählt sie einer Fürsorgerin ihre Lebensgeschichte. Die Situation im Heim spitzt sich weiter zu – bis es in der Nacht zu einer "Bambule". Mit diesem Aufstand kämpfen Monika, Irene, Evelyn und die weiteren Bewohner_innen gegen die unterdrückenden Strukturen und für bessere Verhältnisse.

Das von Ulrike Meinhof verfasste Drehbuch für »Bambule« erschien bereits 1971 unter dem Titel »Bambule. Fürsorge – Sorge für wen?«.
»Bambule« kritisiert die autoritären Methoden der vermeintlichen Erziehung in einem Heim für Mädchen. Der Film war den öffentlich-rechtlichen Sendern ein Dorn im Auge – die geplante Ausstrahlung des Films für Mai 1979 wurde aufgrund der Beteilung Ulrike Meinhofs an der Befreiung Andreas Baaders abgesetzt. Erst ab 1994 wurde »Bambule« in den dritten Programmen der ARD gezeigt.

»Bambule«, Ulrike Meinhof's television play, was published in script form in 1971, while Meinhof was still on the run. The publishing house of Klaus Wagenbach, which had been an unwitting partner in the ruse to free Andreas Baader from prison custody in May of 1970, published "Bambule."

This TV movie was pulled before it was to air on German TV in May of 1970; it seems that the writer of the script, Ulrike Meinhof, had become a terrorist shortly before the air date, and the film was shelved. In 1994 German TV finally showed »Bambule«.

Tully – Dieses verdammte Mutterglück Tully – Dieses verdammte Mutterglück

Tully – Dieses verdammte Mutterglück

2cl Sommerkino auf Conne Island

USA 2018, OmU, Drama, 96 min, Regie: Jason Reitman
mit Charlize Theron, Mackenzie Davis, Mark Duplass
Format:DCP

Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
Language: English with german subtitles

+++English version below+++

Muttersein im heutigen Geschehen mit ehrlichen Einblicken.
Marlos Leben ist gefüllt von ihrer trägen Ehe, ihren beiden kleinen Kindern und der 24_7 Care-Arbeit, mit der ihr Ehemann Drews, wenig überraschend, absolut nichts zu tun hat. Marlo hat gerade erst ihr drittes Kind bekommen, als ihr Bruder Craig sie reich und entlastend beschenkt: mit dem Kontakt und den Kosten für ein Kindermädchen als "Night nanny". Diese Person soll sich vor allem nachts um das Neugeborene kümmern, damit Marlo etwas Nachtschlaf finden kann. Dieses Angebot lehnt Marlo zuerst skeptisch ab, entscheidet sich dann aber um – im Chaos absoluter Überforderung bleibt ihr auch kaum eine Wahl, denn Support von Familie, Freunden oder Bekannten gibt es nicht. Und über die Figur Drews lohnt kein einziges Wort! Auf die Hilfe einer unbekannten Person angewiesen, steht plötzlich Tully vor Marlos Tür und das Abenteuer beginnt ...

The film is about Marlo, a mother of three including a newborn, who is gifted a night nanny by her brother. Hesitant to the extravagance at first, Marlo comes to form a unique bond with the thoughtful, surprising, and sometimes challenging young nanny named Tully.

Weitere Informationen zu Tully – Dieses verdammte Mutterglück

Sieben Minuten nach Mitternacht Sieben Minuten nach Mitternacht

Sieben Minuten nach MitternachtA Monster Calls

2cl Sommerkino auf Conne Island

USA/ESP 2016, OmU, Drama, 109 min, Regie: Juan Antonio Bayona
mit Lewis MacDougall, Toby Kebbell, Felicity Jones
Format:DCP

Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
Language: English with german subtitles

+++English version below+++

Das Leben des jungen Conor ist alles andere als sorglos: Seine Mutter ist schwer an Krebs erkrankt und so wohnt Conor bei seiner unnahbaren Großmutter. Auch in der Schule gibt es keine Freude für ihn: die großen Jungs verprügeln ihn. Kein Wunder, dass Conor jede Nacht Albträume bekommt. Doch dann wird alles anders: Als er wieder einmal schweißgebadet – um punkt sieben Minuten nach Mitternacht – aufwacht, hat sich der alte Baum vor seinem Fenster in ein riesiges Monster verwandelt und spricht zu ihm. Ist das noch der Traum – oder ist es Realität? Das weise Monster beginnt, ihm Geschichten zu erzählen. Fortan kommt sein ungewöhnlicher Freund jede Nacht und seine Erzählungen führen Conor auf den Weg zu einer überwältigenden Wahrheit…

Juan Antonio Bayonas Fantasydrama basiert auf dem Buch »A Monster Calls« des Schriftstellers Patrick Ness. Die Idee kommt von der Autorin Siobhan Dowd, die aufgrund ihres frühen Krebstodes, diese Geschichte leider nicht mehr selbst erzählen konnte.

The monster does not come walking often. This time it comes to Conor, and it asks for the one thing Conor cannot bring himself to do. Tell the truth. This is a very touching story about a boy who feels very damaged, guilty and mostly angry. He struggles at school with bullies, and pity looks from everyone, and at home with his mother's sickness.

Weitere Informationen zu Sieben Minuten nach Mitternacht

Ich seh, ich seh Ich seh, ich seh

Ich seh, ich seh

2cl Sommerkino auf Conne Island

AUT 2014, dt. Fassung, Thriller, 100 min, Regie: Veronika Franz, Severin Fiala
mit Susanne Wuest, Lukas Schwarz, Elias Schwarz
Format:DCP

Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
Language: German with english subtitles

Eine Ulrich Seidl Film Produktion zu Gast bei uns zum 2cl Sommerkino auf Conne Island!

In der Hitze des Sommers. Ein einsames Haus am Land zwischen Wäldern und Kukuruzfeldern. Zehnjährige Zwillingsbuben warten auf ihre Mutter. Als diese nach einer Schönheitsoperation einbandagiert nach Hause kommt, ist nichts mehr wie vorher. Die Kinder beginnen zu bezweifeln, dass diese Frau tatsächlich ihre Mutter ist. Sie versuchen die Wahrheit herauszufinden.Ein existentieller Kampf um Identität und Urvertrauen entspinnt sich.

Mit einer kurzen Einführung zu »Mütter im Horrorfilm« von Susann Arnold – Animationsfilmemacherin & Kuratorin von Filmreihen, u.a. SINGLE SIZE – Kurzfilme als Vorfilme in der Cinémathèque Leipzig.

Weitere Informationen zu Ich seh, ich seh

The Eyes Of My Mother The Eyes Of My Mother

The Eyes Of My Mother

2cl Sommerkino auf Conne Island

USA 2016, OmU, Horror, 76 min, Regie: Nicolas Pesce
mit Kika Magalhaes, Olivia Bond, Will Brill
Format:DCP

Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
Language: English with german subtitles

Die kleine Francesca lebt mit ihrer Mutter und ihrem Vater auf einer Farm irgendwo im Nirgendwo, als eines nachmittags – der Vater ist gerade unterwegs – plötzlich eine unbekannte Person vor dem Haus steht. Was an diesem Nachmittag passiert, ist unfassbar grausam. Aber mit diesem Nachmittag fängt alles erst an ...

»Der junge Regisseur Nicoals Pesce hat mit seinem Debütfilm eine amerikanische Schauergeschichte abgeliefert, deren düstere Schwarz-Weiß- Bilder vor morbider Schönheit fast überlaufen. Zusammen mit seinem großartigen Kameramann Zach Kuperstein, einem kongenialen Sounddesign und seinen beeindruckenden Darsteller*innen (allen voran Kika Magalhaes und Olivia Bond als Francisca) hat er ein dunkel funkelndes Filmjuwel geschaffen, das die alptraumhaften Bilder von Laughtons »Die Nacht des Jägers« mit der morbiden Poesie von Edgar Allan Poe oder William Faulkner vereint. Aber Vorsicht: Seid nicht überrascht, wenn ihr deswegen nachts mit weit aufgerissenen Augen in der Dunkelheit wach liegt, ohne etwas zu erkennen – diese Schönheit beißt!« (Drop-Out Cinema)

Weitere Informationen zu The Eyes Of My Mother

37 Stories About Leaving Home

2cl Sommerkino auf Conne Island

JPN/USA 1996, OmU, Dok, 52 min, Regie: Shelly Silver

Sprache: Japanisch mit englischen Untertiteln
Language: Japanese with english subtitles

+++English version below+++

Shelly Silvers experimenteller Dokumentarfilm gibt einen seltenen und sehr persönlichen Einblick in das Leben japanischer Frauen und die Beziehungen zwischen Großmüttern, Müttern und Töchtern in Japan.

»37 Stories About Leaving Home« provides a rare and personal view into the lives of Japanese women. This beautifully constructed and complex video weaves stories told by a group of Japanese grandmothers, mothers and daughters, ranging in age from 15 to 83. The stories recount each woman’s personal journey from child to adulthood – their experiences of leaving home. It points to the enormous societal changes that have occurred in Japan over the last few generations, showing how these women are both influencing and coping with these changes in their own different, individual and creative ways.

Freiheit Freiheit

Freiheit

2cl Sommerkino auf Conne Island

BRD/SVK 2017, OmeU, Drama, 100 min, Regie: Jan Speckenbach
mit Johanna Wokalek, Hans-Jochen Wagner, Inga Birkenfeld
Format:DCP

Sprache: Deutsch,Englisch,Slowakisch
Language: English,German,Slovak

+++English version below+++

Eines Abends hat sie beschlossen zu gehen. Ohne sich zu verabschieden. Weder von ihren beiden Kindern, die sie über alles liebt, noch von ihrem Mann, mit dem sie 14 Jahre zusammen ist. Freiheit. Nora geht zur Tür hinaus, verlässt ihren Philip und die beiden Kinder ohne ein Wort der Erklärung. Eine unbändige Kraft treibt sie an: Sie will wieder spüren, dass sie lebt. Nora hat das Gefühl durch ihren Alltag der Welt abhanden gekommen zu sein. Während sie einen neuen Weg sucht, bleibt Philip zurück und muss Kinder, Arbeit und Alltag weiter am Laufen halten, in absoluter Ungewissheit, wann und ob seine Frau überhaupt noch einmal zurückkehren wird. Noras Suche nach Freiheit ist für ihn eine Fessel und für sie?

A mother goes away, leaving her husband and their two children in limbo. She is driven by a force she cannot ignore: freedom.

Psycho

2cl Sommerkino auf Conne Island

USA 1960, OmU, Thriller, 108 min, Regie: Alfred Hitchcock
mit Anthony Perkins, Janet Leigh, Vera Miles
Format:DCP

Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
Language: English with german subtitles

»Psycho« ist der Hitchcock-Klassiker und noch immer ein echter Schocker seiner Tage. Für die zwei/drei Leute, die den Film noch nicht kennen: Anthony Perkins spielt den irren Motelbesitzer Norman Bates, der mit einem Tranchiermesser im Auftrage von "Mutti" weibliche Gäste perforiert ... Einer dieser Gäste ist Marion Crane, die mit schlappen 40.000 Dollar auf ihrer Flucht im Motel eincheckt und sich unter einer Dusche von all diesen Strapazen erfrischen will ...

Mommy Mommy

Mommy

2cl Sommerkino auf Conne Island

CAN/FRA 2014, OmU, Drama, 139 min, Regie: Xavier Dolan
mit Anne Dorval, Antoine-Olivier Pilon, Suzanne Clément
Format:DCP

Sprache: Französisch mit deutschen Untertiteln
Language: French with german subtitles

+++English version below+++

Ein absolut cineastischer Genuss !

Diane liebt ihren 15-jährigen Sohn Steve über alles, obwohl er sie mit seinen extremen Wut- und Gewaltausbrüchen in den Wahnsinn und in den Ruin treibt. In ihrem Bemühen, ihr Schicksal zu meistern, bekommt sie unverhofft Hilfe von der schweigsamen Nachbarin Kyla, die der Mutter-Sohn-Beziehung eine ganz neue Dynamik verleiht.

Mit ungeheurer Wucht erzählt »Mommy« von einer außergewöhnlichen Mutter-Sohn-Beziehung, in der Zärtlichkeit und Brutalität nur einen Herzschlag voneinander entfernt sind. Regiewunderkind Xavier Dolan feiert mit großem stilistischen Wagemut, mitreißender Musik und viel Liebe zu seinen Figuren die Möglichkeiten des Kinos. »Mommy« ist so intensiv, dass er fast die Leinwand sprengt und direkt unter die Haut geht.

Xavier Dolan über seine beiden Filme
»Mommy« vs. »I Killed My Mother«

»Es gibt einige Parallelen zwischen meinem ersten Film und MOMMY – aber nur auf den ersten Blick. Ich finde, dass die beiden Filme unterschiedlicher nicht sein könnten: Regie, Ton, das Schauspiel, die visuelle Gestaltung sind komplett verschieden. Der eine Film entwickelt seine Perspektive durch die Augen eines Teenagers, der andere befasst sich eingehend mit den Nöten einer Mutter. Abgesehen von diesem Perspektivwechsel gibt es noch einen essentiellen Unterschied: »I Killed My Mother« behandelt eine Pubertätskrise, »Mommy« eine existenzielle Krise. Außerdem habe ich kein Interesse daran, den gleichen Film zweimal zu machen. Ich freue mich, zum Mutter-Sohn-Thema zurückkehren zu können – es war ja immer schon Teil meiner Filme, vielleicht sogar ihr Ursprung. Noch mehr freue ich mich aber über die Möglichkeit, Neues auszuprobieren – nicht nur innerhalb meiner eigenen Filme, sondern auch innerhalb des Genres der Familienfilme, die für mich die emotionalste Form des Dialogs mit dem Zuschauer darstellen. Die Mutter ist, wo wir herkommen, und das Kind ist, wer wir sind, wer wir geworden sind. Diese Freudschen Raster werden wir nie los.«

A passionate widowed single mom finds herself burdened with the full-time custody of her unpredictable 15-year-old ADHD son Steve. As they struggle to make ends meet, Kyla, the peculiar new neighbor across the street, offers her help. Together, they strive for a new sense of balance ...