Gott existiert, ihr Name ist Petrunya in der Cinémathèque Leipzig

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07.02. Freitag

20:00A Tale of Two Islands & Die Haut und die Knochen

09.02. Sonntag

19:00Es geschah am hellichten Tag
21:30Die Wache

10.02. Montag

19:00The Pledge
21:30Die Wache

11.02. Dienstag

19:00Welcome to Sodom I mit Diskussion
22:00Die Wache

12.02. Mittwoch

19:00Confucian Dream mit Filmgespräch

13.02. Donnerstag

18:00Up the Mountain
20:30Our Time Machine mit Filmgespräch

14.02. Freitag

17:00A First Farewell
19:00A Woman is a Woman
20:00Above Them the World Beyond & Nightfall
21:0024th Street

15.02. Samstag

16:30Present.Perfect.
19:00Buddha in Africa
21:00Wild Goose Lake

18.02. Dienstag

19:00Die Wache
21:00Es geschah am hellichten Tag

19.02. Mittwoch

19:00Die Wache
21:00The Pledge

20.02. Donnerstag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

23.02. Sonntag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

24.02. Montag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

25.02. Dienstag

19:00Varda par Agnès
21:30Die Wütenden

26.02. Mittwoch

19:00Varda par Agnès
21:30Die Wütenden

27.02. Donnerstag

19:00Little Women
20:00The Story of Milk and Honey & Conference of the Birds
21:45Die Wütenden

ProgrammFeb

INTERIM

Wir haben jetzt eine zweite Veranstaltungsstätte!

INTERIM der Cinémathèque Leipzig

Das aktuelle Programm findet ihr hier.

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Gott existiert, ihr Name ist Petrunya Gott existiert, ihr Name ist Petrunya
  • 14.11.2019
    die naTo
  • 18.11.2019
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  • Di 19.11. 21:45
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  • Mi 20.11. 22:00
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  • Do 21.11. 19:00
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Gott existiert, ihr Name ist Petrunya

Female Focus

Mazedonien/Frankreich/Belgien/Slowenien/Kroatien 2019, 100 min, Regie: Teona Strugar Mitevska
mit Zorica Nusheva, Labina Mitevska, Simeon Moni Damevski, Suad Begovski, Violeta Shapkovska, Stefan Vujisic, Xhevdet Jashari

Sprache: Makedonisch mit deutschen Untertiteln
Language: Macedonian with german subtitles

"Sag ihnen, du bist 24!", rät die Mutter, als sie ihre Tochter wieder einmal zu einem Vorstellungsgespräch schickt. Doch Petrunya ist 31 und hat dazu noch eine Wissenschaft studiert, die in Mazedonien niemand braucht: Geschichte. So sitzt sie vor dem potenziellen Arbeitgeber, einem Fabrikbesitzer, der von oben herab auf ihr geblümtes Kleid schaut und sie zu dick und zu alt findet. Auf dem Heimweg – den Job hat sie natürlich nicht bekommen – springt Petrunya ins kalte Wasser. Es ist Dreikönigstag und wie jedes Jahr tauchen die jungen Männer der Stadt nach dem heiligen Kreuz, das der Priester in den eisigen Fluss wirft. Doch diesmal ist Petrunya die Schnellste. Als sie die Trophäe in die TV-Kameras hält, bricht die Hölle los. Ihre vermeintliche Heldentat ist ein waschechter Skandal. Aber Petrunya hält das Kreuz fest. Sie hat es gewonnen und wird es nicht aufgeben.

Regisseurin Teona Strugar Mitevska erschafft mit Petrunya eine grandiose Frauenfigur, die sich mit einer einzigen Tat lässig und entschieden überholten gesellschaftlichen Ansichten und Strukturen in den Weg stellt und die etablierte Ordnung damit ins Chaos stürzt. Voll absurder Komik und mitreißend gespielt, stellt der Film Misogynie, patriarchale Allianzen und die Problematik kirchlich-religiöser Einflussnahme nicht nur in der mazedonischen Gesellschaft bloß – und sorgte auf der diesjährigen Berlinale für ein durch und durch begeistertes Publikum.


‘Tell them you’re 24’, advises Petrunya’s mother as her daughter heads off to another interview. But Petrunya is 31; moreover, she has studied history, a subject that no one in Macedonia seems to need. So there she sits in front of her potential employer, a factory owner, who looks down on her floral dress and refuses to take her seriously. On her way home – naturally, she did not get the job – Petrunya decides to take the plunge. It is Epiphany and, like every year, the young men of the city are diving for the holy cross that the priest has thrown into the icy river. This time, Petrunya is quicker than everyone else and ends up holding the trophy aloft for the TV cameras. For one whole day and one night, she will defend the cross, accompanied by much public commotion and against the closed ranks of the male world. (Berlinale)

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