Daughter's Mother + Open to the public in der Cinémathèque Leipzig

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02.12. Sonntag

19:00Sorry Angel
22:00MATANGI / MAYA / M.I.A.

04.12. Dienstag

20:00#Female Pleasure
22:00MATANGI / MAYA / M.I.A.

06.12. Donnerstag

20:00MATANGI / MAYA / M.I.A.
22:00#Female Pleasure

11.12. Dienstag

19:00Weiterleben
22:00#Female Pleasure

12.12. Mittwoch

20:00#Female Pleasure
22:00MATANGI / MAYA / M.I.A.

13.12. Donnerstag

20:00Leto
22:15#Female Pleasure

15.12. Samstag

19:00La Commune (Paris 1871)

18.12. Dienstag

20:00Leto
22:15MATANGI / MAYA / M.I.A.

19.12. Mittwoch

20:00MATANGI / MAYA / M.I.A.
22:00Leto

20.12. Donnerstag

20:00Cold War
22:00Leto

23.12. Sonntag

19:00Leto
21:30Cold War

26.12. Mittwoch

20:00Cold War
22:00Suspiria

27.12. Donnerstag

19:00A fábrica de nada
22:00Suspiria

28.12. Freitag

19:00Cold War
21:00A fábrica de nada

29.12. Samstag

19:00A fábrica de nada
22:00Suspiria

30.12. Sonntag

19:00Cold War
21:00Suspiria

Monatsprogramm Dezember

Bitte beachten: Onlinereservierungen sind zur Zeit leider nicht möglich.

Bitte anrufen oder einfach ca. 20 Minuten vor Filmbeginn da sein.

SINGLE SIZE
Kurzfilm im Dezember

The Last Coin
Daniel Britt
2009
3:49 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

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Daughter's Mother + Open to the public Daughter's Mother + Open to the public
  • 3.11.2018
    die naTo

Daughter's Mother + Open to the public

DOK Leipzig 2018

2018, 86 min

Daughter’s Mother
Dir: Arya Rothe, Hungary, India 2018, Documentary Film, 26 min, Hungarian with English subtitles

Ica is still in her prime, but fading. The 65-year-old lady, witty and with a dry sense of humour, increasingly stumbles over memory gaps, though the city offers her a safe banister through daily life. Her daughter Judit patiently tries to fit Ica’s care into her working life and village idyll. Via stops at a dice game, a furniture store and the “Café Alzheimer” she looks for a shared home suited to the different needs of two closely linked women.

Ica steht noch mitten im Leben, aber zunehmend auch daneben. Die 65-Jährige von geistreichem, trockenem Humor eckt an wachsenden Erinnerungslücken an – die Stadt bietet ihr dafür ein sicheres Geländer durch den Alltag. Geduldig versucht Judit, die töchterliche Fürsorge in ihre Arbeitswelt und Dorfidylle einzupassen. Über Zwischenhalte beim Würfelspiel, im Einrichtungshaus und im „Café Alzheimer“ sucht sie nach einem gemeinsamen Zuhause für die unterschiedlichen Lebensbedürfnisse zweier eng Verbundener.
---André Eckardt

Open to the public
Dir: Silvia Bellotti, Italy 2018, Documentay Film, 60 min, Italian with English subtitles

Dawn in Naples, neon lamps open blinking eyes in an office, their light in the high cream-coloured old rooms waking up the registries and piles of cardboard files from which peep isolated form sheets and that indicate lengthy proceedings. The quiet yields to growing murmurs and the first sounds of discontent: a queue jumper on one of the two weekly opening days of the helpdesk for social tenants. The day is gathering momentum. The neatly dressed Signora – one of a conspicuous number of widows – and the nonchalant counsellor play their roles between snappishness and shared smiles with passion: “You don’t let us speak.” – “If I have to listen to the crap people talk, it’s better that I speak.” And the hand casually puts another sheet of paper in its proper place. Four desks in a room whose door is open to a line of waiting people in the corridor – Silvia Bellotti’s film discretely skirts the conversations, attentively squeezes into its position on this narrow and unique stage of life. This is where the desperate, demanding, and understanding negotiate existential housing needs with the counsellors. The employees and psychologists of daily life work at the frontlines of emotion in this bustle, trying to tame the multicoloured beast of bureaucracy and find loopholes in the countless regulations for their customers.

Morgengrauen in Neapel, Leuchtstoffröhren öffnen blinzelnd ihre Augen in einem Büro. Sie wecken mit ihrem Licht in den hohen cremefarbenen Altbauräumen die Registraturen und Stapel von Pappheftern, aus denen einzelne Formulare hervorlugen und auf lange Vorgänge verweisen. Die Ruhe erstirbt in aufkommendem Gemurmel und ersten Unmutslauten: Ein Vordrängler an einem der beiden wöchentlichen Öffnungstage der Beratungsstelle für Sozialmieter. Der Tag nimmt Fahrt auf. Die adrett gekleidete Signora – eine von den auffällig vielen Witwen – und der lässige Berater spielen leidenschaftlich ihre Rollen zwischen Kratzbürstigkeit und gemeinsamem Lächeln: „Sie lassen uns nie ausreden.“ – „Bei dem Mist, den ich mir von den Leuten anhören muss, ist es besser, wenn ich spreche.“ Und ganz beiläufig hat die Hand wieder eine Papierseite an den richtigen Platz verbracht. Vier Tische in einem Raum mit offener Tür zu den Wartenden im Gang – Silvia Bellottis Film tänzelt dezent um Gespräche, quetscht sich wachsam in der Enge dieser besonderen Lebensbühne in Position. Hier verhandeln Verzweifelte, Fordernde, Einsichtige mit den Beraterinnen und Beratern über existenzielle Wohnungsnöte. In dem Gewusel befinden sich die Angestellten und Psychologen des Alltags an der Gefühlsfront, versuchen das bunte Tier der Bürokratie zu zähmen und eine Lücke in den unzähligen Vorschriften für ihre Klienten zu finden.
---André Eckardt


Kartenreservierung können ausschließlich über die Ticketkassen in allen DOK-Kinos und im Museum der bildenden Künste vorgenommen werden. Telefonische Reservierungen oder Reservierungen über unsere Homepage sind nicht möglich. Reservierte Tickets verfallen 1,5 Stunden vor Vorstellungsbeginn automatisch.


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