Vortrag "Queers und Substanzgebrauch" & Podiumsdiskussion in der Cinémathèque Leipzig

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02.12. Sonntag

19:00Sorry Angel
22:00MATANGI / MAYA / M.I.A.

04.12. Dienstag

20:00#Female Pleasure
22:00MATANGI / MAYA / M.I.A.

06.12. Donnerstag

20:00MATANGI / MAYA / M.I.A.
22:00#Female Pleasure

11.12. Dienstag

19:00Weiterleben
22:00#Female Pleasure

12.12. Mittwoch

20:00#Female Pleasure
22:00MATANGI / MAYA / M.I.A.

13.12. Donnerstag

20:00Leto
22:15#Female Pleasure

15.12. Samstag

19:00La Commune (Paris 1871)

18.12. Dienstag

20:00Leto
22:15MATANGI / MAYA / M.I.A.

19.12. Mittwoch

20:00MATANGI / MAYA / M.I.A.
22:00Leto

20.12. Donnerstag

20:00Cold War
22:00Leto

23.12. Sonntag

19:00Leto
21:30Cold War

26.12. Mittwoch

20:00Cold War
22:00Suspiria

27.12. Donnerstag

19:00A fábrica de nada
22:00Suspiria

28.12. Freitag

19:00Cold War
21:00A fábrica de nada

29.12. Samstag

19:00A fábrica de nada
22:00Suspiria

30.12. Sonntag

19:00Cold War
21:00Suspiria

Monatsprogramm Dezember

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Kurzfilm im Dezember

The Last Coin
Daniel Britt
2009
3:49 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

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Vortrag "Queers und Substanzgebrauch" & Podiumsdiskussion
  • Fr 20.07. 19:00
    die naTo

Vortrag "Queers und Substanzgebrauch" & Podiumsdiskussion

RosaLinde Leipzig e.V. zum CSD Leipzig

120 min

Vortrag » Queers und Substanzgebrauch«
Referent*in: Dr. Gisela Wolf, Psychologische* Psychotherapeut*in, Berlin


Viele lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und queere Personen konsumieren Alkohol, Medikamente und andere Drogen, rauchen, haben Probleme mit dem Essen oder ihrem Einkaufs- oder Spielverhalten.
Substanzmissbrauch und Suchterkrankungen stellen in den queeren Communitys ein wesentliches Gesundheitsrisiko dar. Nicht nur, weil z.B. queere Personen nach aktuellen Studien z.B. häufiger von Alkohol- und Nikotonabhängigkeit und deren Folgen betroffen sind. Sondern auch, weil sie in der Gesundheitsversorgung auf eine Tradtion trans*feindlicher und homonegativer Vorannahmen treffen.
In queeren Communitys wurden über die letzten vier Jahrzehnte mehrfach Diskussionen um Sucht begonnen; diese brauchen jedoch oft nach einiger Zeit wieder ab. So wird an vielen Szeneorten zwar viel konsumiert, jedoch kaum darüber offen gesprochen, obwohl viele Queers selbst oder durch Freund*innen von substanzgebrauchsassoziierten Problemen betroffen sind. Auch über Erfahrungen mit dem Aussteigen aus einer Sucht gibt es kaum Kommunikation.
In dieser Veranstaltung werden Daten aus der aktuellen Forschung über Sucht und Substanzkonsum bei queeren Personen vorgestellt und Teile aus Communitydiskussionen zum Thema exemplarisch nachgezeichnet. Auch soll diskutiert werden, wie in queeren Communitys offen und respektvoll über Sucht und Substanzkonsum gesprochen werden kann.

Dem Vortrag folgt eine anschließende Podiumsdiskussion mit:

Daniel Graubaum – Diplom-Sozialpädagoge, Drogenberater, Drug Scouts (Drogeninformations- und Safer-Nightlife-Projekt)

Dr. Eva Klatte – Fachärztin für Gynäkologie & Geburtshilfe, Suchtmedizinische Grundversorgung

Christoph Haas – Erziehungswissenschaftler, Betreuer/Gruppenleiter, Schwulenberatung Berlin gGmbH

Dr. Gisela Wolf – Psychologische* Psychotherapeut*in, Berlin

Paul Ruschek – Sozialpädagoge (FH), Soziale Betreuung im Haus "Eythstraße – Wohnprojekt für sucht- und/oder psychisch kranke Geflüchtete, SZL Suchtzentrum gGmbGH

moderiert von: Robert Jaensch, Diplom-Psychologe, Gestalttherapeut & -Berater, psychotherapeutischer Heilpraktiker

Die Veranstaltung findet in Kooperation der Cinémathèque Leipzig mit dem RosaLinde Leipzig e.V. statt.
Alle Veranstaltungen & Infos zum CSD Leipzig 2018 findet ihr hier: http://www.csd-leipzig.de