El Mar la Mar in der Cinémathèque Leipzig

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Programm Oktober

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Kurzfilme im Oktober

01.10.-13.10.
ANGRY KID - HORROR
Darren Walsh

GB 2000
1:32 min

14.10.-29.10.
GRAVEYARD SHIFT
Carlos Schvepper

CAN 2016
2:36 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

Die Cinémathèque Leipzig präsentiert alle Filme (soweit möglich) im Original mit Untertiteln


All films are shown in Original Version with subtitles (if possible)

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El Mar la Mar El Mar la Mar

El Mar la Mar

USA 2017, OmeU, Dok, 94 min, Regie: Joshua Bonnetta, J.P. Sniadecki

Format:DCP

+++English version below+++

Gnadenlos brennt die Sonne auf alle nieder, die die Sonora-Wüste zwischen Mexiko und den USA durchqueren. Neben den wenigen Menschen, die hier leben, sind es offizielle und selbsternannte Grenzschützer*innen und die ärmsten der undokumentierten Einwanderinnen und Einwanderer, denen kein anderer als dieser lebensgefährliche Weg bleibt. Der Horizont scheint in unendlicher Weite, tödliche Gefahren lauern überall. Am besten bewegt es sich im Dunkel der Nacht; tagsüber lassen Hitze und Sonneneinstrahlung Tiere und Menschen verenden. Ihre Spuren und Hinterlassenschaften lagern sich ab, verblassen, verwittern und schreiben sich in die Topografie der Landschaft ein; so ist das Abwesende anwesend in ständiger Gleichzeitigkeit von Leben und Tod, Schönheit und Grauen, feindlichem Licht und sternfunkelnder, verheißungsvoller Nacht.
"El mar la mar" verwebt 16-mm-Aufnahmen von Natur- und Wetterphänomenen, Tieren, Menschen und ihren Fährten mit einer vielstimmigen Tonspur zu einer kinematografischen Erkundung des Lebensraums Wüste, zum vielschichtigen Panorama eines hochgradig politisierten Landstrichs.

Im Anschluss Diskussion mit Hauke Lorenz, Ethnologe, Videojournalist und Regisseur. Er beschäftigt sich u.a. mit den Themen Flucht und Migration, Entwicklung und Lateinamerika und engagiert sich in der Mexiko- und Zentralamerika Koordinationsgruppe von Amnesty International.

The sun beats down mercilessly on all those who cross the Sonoran Desert between Mexico and the United States. Aside from the few people who live here, it’s the poorest of undocumented immigrants that make the crossing, who have no choice but to take this extremely dangerous route, followed by border guards both official and self-appointed. The horizon seems endlessly far away and deadly dangers lurk everywhere. It’s best to move under the cover of darkness; during the day, being exposed to the heat and sun is enough to make animals and humans perish. Their traces and remains accumulate, fade, decompose and become inscribed into the topography of the landscape, making the absent ever-present as life and death, beauty and dread, hostile light and nights aglitter with stars and promise all continue to exist alongside one another.