Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

  • 13.09.2001
    die naTo
  • 14.09.2001
    die naTo
  • 15.09.2001
    die naTo
  • So 16.09. 19:30
    die naTo
  • Mi 19.09. 19:30
    die naTo

Yi YiA One and a Two

Leipzig-Premiere

Japan/Taiwan 2000, OmU, 173 min, Regie: Edward Yang
mit Elaine Jin, Kelly Lee, Wu Nianzhen

NJ Jian, seine Frau Min-Min und ihre zwei Kinder sind einen ganz normale Mittelklassefamilie in Taipeh, Taiwan. Sie teilen ihre Wohnung mit Min-Mins Mutter. NJ ist an einem Computerunternehmen beteiligt, das zwar in den letzten Jahren gute Umsätze gemacht hat, nun aber kurz vor dem Konkurs steht, wenn sich nichts ändert. Er freundet sich mit der Idee an, sich mit Ota, einem innovativen Softwaredesigner für Computerspiele in Japan, zusammenzutun und genießt es, die Zeit mit diesem charmanten und gewandten Japaner zu verbringen.
Alles wendet sich jedoch zum Schlechten am Tag an dem A-Di, der Bruder von Mi-Mi, heiratet. An diesem Tag erleidet Mi-Mis Mutter einen Schlaganfall und wird mit dem Notfallwagen in das Krankenhaus gebracht, wo sie in ein Koma fällt. An diesem Tag begegnet er auch Sherry, seiner ersten Jugendliebe, die nun verheiratet ist und die er seit 20 Jahren nicht mehr gesehen hat. Von nun an folgt Krise auf Krise. Vater NJ Jian fragt sich, ob es für ihn vielleicht noch eine zweite Chance gibt, seine Frau Min-Min verfällt einer Depression und sucht in den Bergen spirituelle Erleuchtung. Die 15-jährige Tochter Ting-Ting lernt die Schrecken der ersten Liebe kennen, und der achtjährige Sohn Yang-Yang beginnt mit Hilfe eines Fotoapparates, eines Kondoms und tiefgründig-naiver Fragen, die Welt zu erkunden...
Anhand von drei Generationen einer typischen Mittelstandsfamilie aus Taipeh erzählt Regisseur Edward Yang realistisch, zwischen Melancholie und manchmal Slapstick schwankend von den Bedingungen des modernen Lebens. Komisches, Tragisches und Banales sind auf wundersame Weise ineinander verwoben.
Eine einzigartige Meditation über Familie, Liebe, Freundschaft, Geburt und Tod - über all die einfachen Dinge des Lebens, die so kompliziert sind. Dafür gab es in Cannes 2000 den Preis für die beste Regie.

Lief zuletzt im September 2001