Cinémathèque Leipzig - Archiv

<< Dezember 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 heute morgen 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 >>
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

  • 9.12.2004
    die naTo
  • 10.12.2004
    die naTo
  • 12.12.2004
    die naTo
  • 13.12.2004
    die naTo
  • 14.12.2004
    die naTo
  • 15.12.2004
    die naTo
  • Do 16.12. 20:00
    die naTo
  • Do 16.12. 22:00
    die naTo
  • So 19.12. 20:00
    die naTo
  • Mo 20.12. 20:00
    die naTo
  • Di 21.12. 20:00
    die naTo
  • Mi 22.12. 20:00
    die naTo

SamariaSamaria Girl

Leipzig-Premiere

Korea 2004, OmU, 95 min, Regie: Kim Ki-duk
mit Kwak Ji-min, Lee Uhl, Seo Min-jung

Yeo-jin, noch keine zwanzig, lebt mit ihrem Vater zusammen. Ihre beste Freundin Jae-young arbeitet als Prostituierte. Yeo-jin ist so etwas wie ihre Managerin - sie hat ein Auge auf die Kunden und die Einnahmen. Als sich Jae-young in einen Freier verliebt und ein Abendessen zu dritt verabredet, reagiert Yeo-jin verärgert, Jae-young sagt daraufhin die Verabredung ab.
Kurz darauf unterläuft Yeo-jin ein verhängnisvoller Fehler. Wie üblich steht sie Schmiere, als Jae-young mit einem Mann im Motel verschwindet. Doch diesmal übersieht sie die Polizisten, die nach minderjährigen Prostituierten fahnden. Um nicht geschnappt zu werden, springt Jae-young aus dem Fenster und verletzt sich schwer. Sterbend bittet sie Yeo-jin, den Mann herbeizuholen, mit dem sie zum Essen verabredet waren. Nach kurzem Zögern willigt Yeo-jin ein, doch der Mann will Jae-young nicht sehen - es sei denn, Yeo-jin ginge mit ihm ins Bett. Die sagt Ja. Als die zwei aber im Krankenhaus eintreffen, ist die Freundin tot.
Von nun an trifft sich Yeo-jin mit allen Ex-Freiern ihrer Gefährtin und schläft mit ihnen. Verdienen will sie dabei nicht, im Gegenteil: Sie gibt ihnen ihr Geld zurück. Eines Tages kommt Yeo-jins Vater hinter das Doppelleben seiner Tochter. In seiner Wut beginnt er, sich an ihren Freiern zu rächen...
Der Koreaner Kim Ki-duk, für „Samaria" Silberner Bär für die Beste Regie bei der Berlinale 2004, kann ohne Übertreibung als Shooting-Star der internationalen Filmkunstszene bezeichnet werden. Nach dem großen Erfolg mit „Frühling, Sommer, Herbst, Winter...und Frühling" konnte er in Venedig mit seinem allerneuesten Werk „3-Iron (Binjip)" den Regie-Preis gewinnen.
Diese Bilanz innerhalb eines Jahres spricht für sich. Mit „Samaria", einer humanistischen und verstörenden Parabel über Schuld, Erlösung und Barmherzigkeit - auch einer fast philosophische Reflexion über den Verlust der Kindheit - präsentiert sich Kim Ki-duk als einer der interessantesten Autorenfilmer seiner Generation.

Lief zuletzt im Dezember 2004