Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

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Unter Männern - Schwul in der DDR Unter Männern - Schwul in der DDR
  • 14.12.2017
    die naTo

Unter Männern - Schwul in der DDR

BRD 2012, deutsche OF, Dok, 94 min, Regie: Markus Stein, Ringo Rösener

Format:DCP

Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
Language: German with english subtitles

Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln

Der RosaLinde e.V. lädt in Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und der Cinémathèque Leipzig zu einer Gedenkveranstaltung für den Bürgerrechtler und Schwulen-Aktivisten Eduard 'Eddi' Stapel ein.

Am 3. September 2017 verstarb mit Eduard 'Eddi' Stapel einer der wichtigsten Vorkämpfer für die Rechte von Lesben und Schwulen in der DDR und die treibende Kraft hinter der Gründung des gesamtdeutschen Lesben und Schwulenverbandes LSVD. 1982 war er Mitbegründer des Arbeitskreises Homosexualität der Evangelischen Studentengemeinde Leipzig und ab 1985 Angestellter für Schwulen-Arbeit bei der Evangelischen Stadtmission Magdeburg. Von Magdeburg aus gelang Eddi Stapel der Aufbau weiterer Gruppen. Am Ende der DDR gab es in 21 Städten Arbeitskreise. Es war eine republikweite Bewegung für Emanzipation und Bürgerrechte entstanden. 
Im Dokumentarfilm 'Unter Männern – Schwul in der DDR' begegnet Regisseur Ringo Rösener sechs schwulen Männern, die in der DDR lebten und die zum Teil erstmals offen über ihre Sexualität sprechen. Nach und nach lassen sie ihn an ihren eigenen persönlichen Geschichten teilhaben und sprechen von ihrem Leben in einem vermeintlich uniformen Staat. Zu diesen Geschichten gehört auch jene von Eddi Stapel.

Im Anschluss an die Dokumentation diskutieren Ringo Rösener (Regisseur des Films) und Barbara Wallbraun (freiberufliche Film- und Medienpädagogin) über die homosexuelle Emanzipationsbewegung in der DDR und das Leben und Wirken von Eduard Stapel.

Moderation: Oliver Strotzer (SPDqueer Sachsen).

Der Eintritt ist frei.

Homosexuality was not an issue in the Socialist system. It was considered a "relic of decadent bourgeois morality", and it was thought that it would automatically take care of itself. Section 175, the anti-homosexual provision of the German Criminal Code, which had been tightened by the Nazis during the Second World War, was retained in West Germany. In the East, it was returned to its pre-Nazi version. Here one could initially live more freely - just not talk about it. In this film, six men tell their story about how gay men lived and loved in the GDR - and by no means are they always in agreement. AMONG MEN tells the story of individuality in a uniform system.
For the first time, a film explores the question of how gay men lived in the GDR. The diverse group of men includes the artist Jürgen Wittdorf, the hairdresser Frank Schäfer, the civil rights activist Eddy Stapel, and John Zinner, who experienced his coming-out in a small village in the Thuringian Forest. The interviewer Ringo Rösener, born in the early 1980s in East Germany, wants to know whether it would have been possible for him to have lived in the East as an adult gay man. After all, this is a question he can't ask his parents or grandparents.


Weitere Informationen zu Unter Männern - Schwul in der DDR

Lief zuletzt im Dezember 2017