Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Musik ist ein Traum Musik ist ein Traum
  • 15.04.2015
    die naTo

Musik ist ein TraumZwei Dokumentarfilme über die Holocaust-Überlebenden Edith Kraus und Alice Sommer

OmU/dt. OF, 180 min

Format:MPEG 4

Alice Herz-Sommer und Edith Kraus waren Zeit ihres Lebens erfolgreiche und leidenschaftliche Pianistinnen. Vermutlich ist es diesem Umstand zu verdanken, dass beide Jüdinnen den Holocaust überlebt haben. Beide Frauen erhielten unter der NS-Diktatur zunächst Berufsverbot und wurden später nach Theresienstadt deportiert. Dort mussten sie ihre künstlerische Arbeit zwangsweise fortsetzen. Bis zum Tod von Edith Kraus im Jahr 2013 waren die Frauen durch eine innige Freundschaft und die tiefe Liebe zur Musik verbunden, der sie auch im hohen Alter treu blieben.

THE LADY IN NUMBER 6 - Music saved my Live
Dok, USA/CAN/GB 2014, Regie: Malcom Clarke, 38 min, OmdtU

Die im März 2014 verstorbene Alice Herz-Sommer spielte 107 Jahre lang Klavier. Ihr Talent wurde bereits im Kleinkindalter entdeckt, später war sie eine gefeierte Pianistin der Zwischenkriegszeit. 1943 wurde die gebürtige Pragerin von den Nationalsozialisten nach Theresienstadt deportiert und musste dort – für Propagandazwecke – Klavierkonzerte geben. Gemeinsam mit ihrem Sohn überlebte sie das KZ und emigrierte später nach Israel. THE LADY IN NUMBER 6 wurde 2014 als bester Kurzdokumentarfilm mit einem Oscar ausgezeichnet.
Im Anschluss Vortrag mit historischen Hintergrundinformationen von Salya Föhr (Bündnis gegen Antisemitismus und Antizionismus Leipzig)


ENJOY THE MUSIC - Die Pianistin Edith Kraus
Dok, BRD 2012, Regie: Wilhelm Rösing, Marita Barthel-Rösing, 99 Min.

Die Berlinerin Edith Kraus stand am Beginn einer vielversprechenden Karriere, als sie 1942 zusammen mit ihrer Familie in das Ghetto Theresienstadt deportiert wurde. Während ihre Angehörigen in Auschwitz ermordet wurden, überlebte Kraus den Zweiten Weltkrieg. Sie wanderte nach Israel aus und wurde zur gefeierten Pianistin. Im hohen Alter erzählt sie rückblickend von ihrem Leben, ihrer Liebe zur Musik, ihrem Weg zurück auf die Bühnen der Welt und ihrer Rückkehr nach Deutschland.

Ein Kooperationsprojekt des Cinémathèque Leipzig e.V. und des Kultur- und Begegnungszentrums Ariowitsch-Haus e.V.

Lief zuletzt im April 2015