Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Work Hard – Play Hard Work Hard – Play Hard
  • 5.04.2012
    die naTo
  • 6.04.2012
    die naTo
  • 8.04.2012
    die naTo
  • 9.04.2012
    die naTo
  • 11.04.2012
    die naTo
  • Sa 14.04. 20:15
    die naTo
  • So 15.04. 20:15
    die naTo
  • Mo 16.04. 20:15
    die naTo
  • 1.05.2012
    die naTo
  • 2.05.2012
    die naTo
  • 4.05.2012
    die naTo
  • 5.05.2012
    die naTo
  • 7.05.2012
    die naTo
  • 8.05.2012
    die naTo
  • 9.05.2012
    die naTo

Work Hard – Play Hard

Leipzig-Premiere

BRD 2011, dtF, Dok, 90 min, Regie: Carmen Losmann

Arbeit: Menschen, die nur mehr Human Capital sind, hinter glänzenden Paneelen, an denen keine eigene Kaffeetasse – dafür bitte zum Coffee Point – mehr steht (der non-territoriale Arbeitsplatz). Futuristische Gebäude, in denen nichts an Arbeit erinnern soll und die Human Resources in Meeting Points taskorientiert performen, nachdem sie vom Führungspersonal – ausgerichtet an ihrem Skill Set und dem Teamkodex – über die täglichen Aktivitätskennzahlen informiert worden sind (früher: Fahnenappell). „Da bin ich ganz bei dir“, sagt der im Waldcamp auf Selbstverpflichtung und Disziplin getrimmte Manager zum Mitarbeiter, dessen Stammdaten und Talenteinschätzung – ermittelt von einem bis in den Zentralkortex alles durchleuchtenden Assessment-Center – mittels Diagrammen im Netzwerk der Firma gespeichert sind (früher: Stasi). Was klingt wie eine düstere Science-Fiction-Vision, ist gesellschaftliche Realität. In präzise gewählten Kameraeinstellungen, in Settings, die so kühl und arrangiert wirken wie die Welt, die sie beschreiben, mit einer Tonspur, die das ununterbrochen tönende Managersprech sparsam durch Industrial Electronic Sounds unterbricht oder ihm auch mal die Luft abdreht, gelingt Carmen Losmann die adäquate Umsetzung eines eher abstrakten Themas. Aus diesem Film kommt man zu Eis erstarrt heraus. Aber für Freude als Motiv hätte es in der Management-Bewertungsskala auch nur eine miese Drei gegeben. (Grit Lemke)

Beim DOK Festival 2011 in Leipzig gewann der Film sowohl den Preis der FIPRESCI-Jury, den der Ökumenischen Jury als auch den Healthy Workplaces Film Award als bester Dokfilm zum Thema Arbeit.

Es handelt sich um eine digitale Projektion.

Lief zuletzt im Mai 2012