Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

Fallen Fallen
  • Fr 22.02. 22:00
    die naTo
  • Mo 25.02. 18:30
    die naTo
  • Mo 25.02. 22:00
    die naTo
  • Di 26.02. 22:15
    die naTo

Fallen

Leipzig-Premiere

Österreich 2006, 88 min, Regie: Barbara Albert
mit Birgit Minichmayr, Gabriela Hegedüs, Kathrin Resetarits, Nina Proll, Ursula Strauss

Fünf Frauen Anfang 30 treffen einander nach 14 Jahren auf einem Begräbnis in ihrer kleinen Heimatstadt wieder. 2 Tage und eine Nacht erleben sie unverhofft gemeinsam; eine Reise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beginnt, in der alte Verletzungen aufbrechen, aber auch Freundschaften neu gefunden werden. Sind die Utopien der fünf Frauen in Lauf der Jahre verloren gegangen, oder gibt es vielleicht sogar Platz für neue?

In ihrer neuen Arbeit konzentriert sich Barbara Albert (NORDRAND, BÖSE ZELLEN) auf ein punktuelles Ereignis, das die Lebensbilanz und die Lebensperspektiven ihrer Protagonistinnen zu Stunden gemeinsamer Gegenwart verdichtet. Die Rollen für ihre fünf Darstellerinnen Nina Proll, Birgit Minichmayr, Ursula Strauss, Kathrin Resetarits, Gabriela Hegedüs hat Barbara Albert teils nach Maß und teils gegen den Strich geschrieben und ungewohntere Facetten ihres Spiels zu Tage gebracht. Die gelungene Balance aus fünf gleich starken Hauptfiguren durchkreuzt die Filmemacherin mit Fotosequenzen, die der Geschichte vorausgreifen und das Zeitgefüge brechen. Der fragmentartige Blick voraus ins unmittelbare Später konterkariert den weiten Blick zurück in die ferne Schulzeit, beschleunigt den Rhythmus und richtet die Kraft nach vorne, die nach dieser intensiven Zusammenschau für jede der Protagonistinnen ihre Sicht auf das bestimmt, wie es weitergehen könnte - Fallenlassen ins Dasein, ohne in dieselben Fallen zu tappen.

(Quelle: Karin Schiefer, Austrian Film Commission)

Lief zuletzt im Februar 2008