Cinémathèque Leipzig - Archiv

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Das Archiv

zeigt alle Filme an, die seit 1998 im Programm der Cinémathèque Leipzig (vormals AG Kommunales Kino) zu sehen waren.

Möglich ist die Suche nach Film- oder Reihentitel.

Rechercheanfragen können uns gern auch per Email erreichen.

Wir bitten um Beachtung des Umstands, dass wir die gelisteten Filme nicht im Besitz haben und demzufolge auch nicht verleihen können.

 

 

  • 8.12.2005
    die naTo
  • 9.12.2005
    die naTo
  • 10.12.2005
    die naTo
  • 11.12.2005
    die naTo

Lost Children

BRD 2005, OmU, 103 min, Regie: Ali Samadi Ahadi, Oliver Stoltz

Es ist der längste Krieg Afrikas: Seit fast 20 Jahren findet unter den Augen der Weltöffentlichkeit im Norden Ugandas ein unvorstellbares, systematisches Morden statt. Die Mitglieder der fanatisch-religiösen LORD´S RESISTANCE ARMY (LRA) entführen Kinder aus ihren Dörfern und zwingen sie zum Töten, auch ihrer eigenen Familienangehörigen. Opfer werden zu Tätern gemacht und einem Volk werden so über Generationen hinweg Lebensgrundlage und Zukunft genommen.
LOST CHILDREN ist das eindringliche und sensible Porträt von vier Kindersoldaten zwischen 8 und 14 Jahren, die nach gelungener Flucht aus den Buschlagern der Rebellen nur Eines wollen: wieder Kind sein und leben.
Auf ihren vier Reisen ins Kriegsgebiet Nordugandas beobachteten die Regisseure Ali Samadi Ahadi und Oliver Stoltz ohne Effekthascherei vier Kinder nach ihrer Flucht aus den Rebellenlagern und beim Versuch ihrer Wiedereingliederung in ihre Familien. "Lost Children" wurde bei den Internationalen Berliner Filmfestspielen 2005 uraufgeführt und beim Chicago International Documentary Festival mit dem Menschenrechtspreis ausgezeichnet. Die beiden Filmemacher Oliver Stoltz und Ali Samadi Ahadi (Jahrgang '69 und '72) haben in ihrer Kindheit hautnahen Kontakt zum Krieg gehabt. Der eine in Namibia, der andere im Iran/Irak-Krieg.

Lief zuletzt im Dezember 2005