LOOP LOOP

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LL LOOP LOOP PP

Ein Programm ist immer nur eine Auswahl. LOOP LOOP macht aus dieser Begrenzung eine offene Form. Für einen Moment tritt hier eine andere Dramaturgie an die Stelle des festen Programms: ein Raum, zwei einander gegenüberliegende Leinwände und Arbeiten, die miteinander in Beziehung treten. Was auf der einen Seite beginnt, kann auf der anderen fortgesetzt, gespiegelt, kommentiert oder einfach begleitet werden. Der Raum selbst wird dabei zum Teil der Erfahrung. Im Zentrum stehen Sessel. Man kann Platz nehmen, bleiben, gehen und wiederkommen. Es gibt keinen gemeinsamen Anfang und keinen vorgeschriebenen Schluss. Die Arbeiten laufen im Loop und entfalten ihre Wirkung über Wiederholung, Dauer und Begegnung.

LOOP LOOP ist ein fortlaufendes kuratorisches Format für Film, Videokunst und andere Formen des bewegten Bildes. Unterschiedliche Perspektiven kommen hier zusammen: von Künstler*innen, Kurator*innen und Kooperationspartner*innen, die Programme für diesen besonderen Ort entwickeln und ihre eigenen Entdeckungen einbringen.

Dabei geht es nicht darum, einen Kanon abzubilden oder eine bestimmte Kategorie von Werken zu definieren. LOOP LOOP versteht sich vielmehr als Einladung, Verbindungen herzustellen, Bekanntes neben Unbekanntes zu stellen und dem Zufall eine Rolle zu überlassen.

Vielleicht kommt man wegen eines bestimmten Films. Vielleicht bleibt man an einer Arbeit hängen, von der man noch nie gehört hat. Vielleicht sieht man etwas nur für wenige Minuten – und kehrt später zurück.

LOOP LOOP ist ein Ort für das, was sich nicht in einem einzigen Durchlauf erschöpft.

Ein Raum, der immer wieder anders gelesen werden kann.

Eine Auswahl, die niemals behauptet, vollständig zu sein.

Und bewegte Bilder, die weiterlaufen, wenn man längst gegangen ist.

 

A programme is merely a selection. LOOP LOOP transforms this limitation into an open form. For a moment, a different dramaturgy takes the place of the fixed programme: a space, two screens facing each other, and works that interact with one another. What begins on one side can be continued, mirrored, commented upon or simply accompanied on the other. The space itself thus becomes part of the experience. Armchairs take centre stage. You can take a seat, stay, leave and return. There is no shared starting point and no prescribed ending. The works run in a loop and unfold their effect through repetition, duration and encounter.

LOOP LOOP is an ongoing curatorial format for film, video art and other forms of the moving image. It brings together diverse perspectives: from artists, curators and collaborative partners who develop programmes for this unique venue and contribute their own discoveries.

The aim is not to present a canon or to define a specific category of works. Rather, LOOP LOOP sees itself as an invitation to forge connections, to juxtapose the familiar with the unfamiliar, and to allow chance to play a part.
Perhaps you come for a particular film. Perhaps you find yourself drawn to a work you’ve never heard of before. Perhaps you see something for just a few minutes – and return later.

LOOP LOOP is a place for things that cannot be fully experienced in a single viewing.

A space that can be interpreted differently time and time again.

A selection that never claims to be exhaustive.

And moving images that keep playing long after you’ve left.

01.10.–31.10.2027