Kaiser Haile Selassie I. Seine Beisetzung und die Rastafari in Shashamane

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Screening Religion
Kaiser Haile Selassie I. Seine Beisetzung und die Rastafari in Shashamane
Screening Religion
BRD 2016-2019, insg. 94 min
Regie
Verena Böll, Georg Haneke, Günther Schlee, Ambaye Ogato & Robert Dobslaw
Sprache
OmeU (Deutsch, Amharisch, Altäthiopisch mit englischen Untertiteln)

Hauptthema der zweiteiligen Dokumentation ist die – von den Anthropologen Günther Schlee und Georg Haneke gefilmte – Beisetzung von Kaiser Haile Selassie I., der von den Rastafari noch immer als Gott und Messias verehrt wird. Haile Selassie I. wurde im Jahr 2000, 25 Jahre nach seinem Tod, im Rahmen einer gigantischen Zeremonie, bei der der Sarg unter anderem vor der Heiligen Dreifaltigkeitskathedrale aufgebahrt wurde, in Addis Abeba bestattet. Die meisten Rastafari bleiben der Feier fern. Der erste Teil der Dokumentation begleitet die Beisetzung und kommentiert Hintergründe der Trauerfeier. Die Sicht der Rastafari in Shashamane auf den Tod und die Beisetzung von Haile Selassie I. werden im zweiten Teil der Dokumentation ausführlich dargestellt; ebenso kommen Familienmitglieder des Kaisers zu Wort.

The main topic of the two-part documentary filmed by the anthropologists Günther Schlee and Georg Haneke, is the burial of Emperor Haile Selassie I., who is still worshipped by the Rastafarians as a god and messiah. Haile Selassie I was buried in Addis Ababa in 2000, only 25 years after his death, in a gigantic ceremony during which the coffin was laid out in front of the Holy Trinity Cathedral, among other places. However, most Rastafari people stayed away from the ceremony. The first part of the documentary accompanies the burial and comments on the background of the funeral. The Rastafarian view of the death and burial of Haile Selassie I in Shashamane is presented in detail in the second part of the documentary; family members of the emperor also have their say.

Aus der Reihe: SCREENING RELIGION

Einmal im Monat präsentiert die Kolleg-Forschungsgruppe „Multiple Secularities – Beyond the West, Beyond Modernities“ der Universität Leipzig selten gezeigte Dokumentarfilme und Spielfilme. Religion ist in jedem davon präsent – sei es als Katalysator für Verhandlungsprozesse, als Konfliktquelle oder als Marker von Identitäten. Mehr zur Reihe

 

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Online
  • Mi
    16.12.
    1900
    Online-Screening & Gespräch mit Regisseurin Verena Böll