FASSADEN

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NEISSE FILMFESTIVAL NACHSPIEL
Sicher überlagernde Bilder mit einem Riss in der Mitte. Links ein Mann mit rasiertem Kopf in Unterhemd und Boxerhsorts der die Arme horizontal vor seiner Brust anspannt, MIttig und nach rechts durch die Überlagerung wiederholt eine Frau mit kurzen roten Haaren in lockerem Nachhemd in Drehbewegung weg vom Mann.
Vor schwarzem Hintergrund hält ein Mann mit rasiertem Kopf, Oberkörper frei, eine Frau in wallemden Kleid und lässt sie herab.
Eingehüllt in wallendem Stoff liegen ein Mann und eine Frau auf einem schwarzen Grund. Von de rFrau sind nur die Beine zu sehen.
FASSADEN
NEISSE FILMFESTIVAL NACHSPIEL
BRD 2025, Dokumentarfilm, 87 min
Regie
Alina Cyranek
Sprache
OmeU (Deutsch mit englischen Untertiteln)
Content Notes
1, 2

Hinter den Fassaden von Häusern verbergen sich Machtstrukturen, die Täter begünstigen und Frauen unzureichend schützen. FASSADEN begleitet eine Frau auf ihrem Weg aus einer langjährigen gewalttätigen Beziehung und zeigt, wie Politik und Gesellschaft immer noch zu oft versagen. Der Film gibt einer Überlebenden neuen Raum und eine Stimme, um sich aus der Opferrolle zu befreien und sich ihr Leben zurückzuerobern. Schonungslos und eindringlich dokumentiert er einen Kampf gegen Gewalt – und gegen ein System, das noch eher wegschaut als tatsächlich konkret hilft.

Im Anschluss: Gespräch mit Regisseurin Alina Cyranek.

Behind the facades of houses lie power structures that favor perpetrators and provide women with insufficient protection. FACADES accompanies a woman on her journey out of a long-term violent relationship and shows how politics and society continue to fail. The film gives a survivor space and a voice to free herself from the role of victim and reclaim her life. It relentlessly and powerfully documents a struggle against violence — and against a system that is more likely to look away than to actually provide concrete help. (German with English subtitles)

Followed by a discussion with director Alina Cyranek.

Stills © hug films 

  • Mi
    03.12.25
    1930
    mit Regiegespräch