Animationsfilmprogramm TEIL 2

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Animationsfilmprogramm TEIL 2
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Das Animationsfilmprogramm versammelt Werke der Leipziger Label LÆ.NIMATION, COGT (Court of Good Taste) und FILZ (Filmische Initiative Leipzig). Anhand von vier Beiträgen beleuchtet das Programm den Bilderschatz einer Generation, die den Systemwechsel 1989 in Deutschland miterlebt hat, wirft eine kritische Sicht auf Reisen vom globalen Norden in den Süden, beschäftigt sich mit der These, dass wir selbst die Ursprache in uns tragen und beschreibt das Bedürfnis in Pandemie-Zeiten, den Blick gleichzeitig nach innen und nach außen in die Welt zu richten. (Gesamtdauer: 37 min)

Hier geht es zu Teil 1 mit einem weiteren Beitrag!

AM BEISPIEL: KILIMANDSCHARO

BRD 2020, Court of Good Taste / Sebastian Mai, Hybride Form, 11 min, OmU (Englisch mit deutschen Untertiteln)
Anfang des 20. Jahrhunderts war der Kilimandscharo der höchste Berg des deutschen Kaiserreichs. Heute gehört das Gebirgsmassiv im Norden Tansanias zu den beliebtesten Urlaubszielen deutscher Tourist*innen auf dem afrikanischen Kontinent. Vor dem Hintergrund der geteilten Vergangenheit und andauernder ungleicher Lebenschancen stellt der Kurzfilm die Frage: Kann Tourismus ein Beitrag sein zu Verständigung und Verständnis? Collagen aus Comics, Urlaubsschnapsschüssen und Ausschnitten aus einem Gespräch mit dem Soziologen George Jimmy Nyella, der in der Kilimandscharo-Region aufgewachsen ist und lebt, nähern sich dem Thema an.

Can tourism contribute to understanding each other? Using the example of Mt. Kilimanjaro collages of comics, snaps and excerpts from an interview with the sociologist George Jimmy Nyella approach the topic. (English with German subtitles)

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BRD 2017, Nick Teplov (Regie, Kamera, Animation, Schnitt), Katia Sophia Ditzler (Text), Experimentalfilm, 6 min
Produziert in Rahmen P/LAB Workshops von OSTPOL e. V.

WARNING: This video may potentially trigger seizures for people with photosensitive epilepsy and epilepsy with auditory features. Viewer discretion is advised.

Seit jeher wird nach der Ursprache gesucht. Doch vielleicht ist diese Sprache ein Teil von uns: unser Gencode. Jeder Mensch ist nur eine Teilartikulation. Wir sind keine Adressat*innen, wir sind die Botschaft.

All times people were searching for the original language. But maybe this language is part of ourselves: our gene code. Every human being is only a part articulation. We are no receivers, we are the message.

13 VERSUCHE, DIE LUFT ANZUHALTEN

BRD 2020, FILZ kollektiv (Emerson Culurgioni, Florian Fischer, Anna Friedrich, Juliane Jaschnow, Jana Keuchel, Kathrin Lemcke, Jonas Matauschek, Andrea Rüthel, Stefanie Schroeder, Ginan Seidl, Nick Teplov, Clara Wieck, Katharina Wittmann), Experimenteller Dokumentarfilm, 15 min
Der Film versammelt 13 Perspektiven aus 13 Wohnungen, die sich fast alle in Leipzig, doch gefühlt weit weg voneinander entfernt befinden. Um verbunden zu bleiben, schicken sich die Filmschaffenden einen Videokettenbrief zu. Jeden Tag entsteht ein einminütiger Beitrag, der am Abend an die nächste Person weiter gereicht wird. Eine den aktuellen Zustand beschreibende Collage entsteht, subjektiv, nach innen gerichtet und gleichzeitig die Privilegiertheit unserer sicheren vier Wände thematisierend. Die polyfone Zustandsbeschreibung gewinnt immer mehr an Klarheit – nicht in ihrer Eindeutigkeit, sondern in dem wachsenden Bedürfnis, von Mitteldeutschland ausgehend aus dem eigenen Fenster in sich selbst und in die Welt zu schauen.

The film brings together 13 perspectives from 13 flats, almost all located in Leipzig, but these places seem to be far away from one another. For staying connected the filmmakers send a video chain letter to each other. Ever day a one-minute contribution is developed which is passed on to the next person in the evening. That way a collage picturing the current situation emerges. This collage is subjective, inward looking and – at the same time – making the privilege living in one's own secure four walls a subject of discussion. The polyphonic status description gains more and more transparency – not in its uniqueness, but in its rising need to look into oneself as well as into the world from one's own window in Central Germany.

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