Screening Religion

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ProgrammNovember

INTERIM

Wir haben jetzt eine zweite Veranstaltungsstätte!

INTERIM der Cinémathèque Leipzig

Das aktuelle Programm findet ihr hier.

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MUSIC IN MOTION

Kurzfilm im November

Die Amsel
Christine Gensheimer
2015
2:45 min


vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

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Screening Religion

Souls of Zen: Nach dem Tsunami Souls of Zen: Nach dem Tsunami

Souls of Zen: Nach dem TsunamiBuddhismus und Ahnengedenken in Japan 2011

Screening Religion

BRD 2013, Dok, 63 min, Regie: Tim Graf, Jakob Montrasio

Sprache: Englisch,Japanisch mit deutschen Untertiteln
Language: English,Japanese with german subtitles

Aus der Filmreihe „Screening Religion“
www.multiple-secularities.de/screening-religion

SOULS OF ZEN: NACH DEM TSUNAMI – BUDDHISMUS UND AHNENGEDENKEN IN JAPAN 2011 ist ein Dokumentarfilm über die Antworten des japanischen Buddhismus auf die dreifache Katastrophe – Erdbeben, Tsunami, Nuklearkatastrophe – in Japan im März 2011.
Der Religionswissenschaftler und Filmemacher Tim Graf arbeitete gerade in Japan an einem Dokumentarfilm über den Zen-Buddhismus, als durch das Erdbeben und den Tsunami fast 20.000 Menschen ums Leben kamen. Sein Film zeigt eindrucksvoll, welche Rolle der japanische Buddhismus sowohl bei der Betreuung der Hinterbliebenen und bei der Bestattung der Toten als auch beim Wiederaufbau der betroffenen Regionen spielt. Vor welchen Herausforderungen standen buddhistische Priesterinnen und Priester als Helfer im Katastrophengebiet? Der Film gibt Einblicke in den gegenwärtigen Zen-Buddhismus in Japan und reflektiert zugleich dessen komplexe Rolle in einer per Definition säkularen Gesellschaft, die von Naturkatastrophen, religiösem Pluralismus und demographischem Wandel geprägt ist.

Im Anschluss an den Film wird Regisseur Tim Graf zum Gespräch zur Verfügung stehen.


“Souls of Zen: After the Tsunami – Buddhism, Ancestors, and the 2011 Tsunami in Japan” is a documentary about the responses of Japanese Buddhism to the threefold catastrophe – earthquake, tsunami, and meltdown in the nuclear power plant of Fukushima – in Japan in March 2011.
Tim Graf – anthropologist, scholar of religion, and filmmaker – was just working on a documentary about Zen Buddhism in Japan when the earthquake and tsunami killed almost 20,000 people. The film that followed impressively shows the role played by Japanese Buddhism in caring for the survivors, burying the dead and rebuilding the affected regions. What challenges did Buddhist priests face as helpers in the disaster area? The film provides insights into contemporary Zen Buddhism in Japan and at the same time reflects its complex role in what is by definition a secular society characterised by natural disasters, religious pluralism and demographic change.

The screening will be followed by a Q&A with director Tim Graf.

Eine Veranstaltung der Kolleg-Forschungsgruppe „Multiple Secularities – Beyond the West, Beyond Modernities“ an der Universität Leipzig, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. In Zusammenarbeit mit dem Cinémathèque Leipzig e.V.

Eintritt frei.


Weitere Informationen zu Souls of Zen: Nach dem Tsunami

The Children of Vank | mit Regiegespräch The Children of Vank | mit Regiegespräch

The Children of Vank | mit RegiegesprächVank’ın Çocukları

Screening Religion

TR 2016, Dok, 72 min, Regie: Nezahat Gündoğan

Sprache: Türkisch mit englischen Untertiteln
Language: Turkish with english subtitles

Aus der Filmreihe „Screening Religion“
www.multiple-secularities.de/screening-religion

Der Dokumentarfilm THE CHILDREN OF VANK beschäftigt sich mit den Nachkommen der wenigen armenischen Überlebenden des Völkermordes an den Armeniern von 1915 in Dersim (Tunceli) und des Massakers von Dersim von 1937-38. Er begleitet Nachkommen, die wieder in die Heimat ihrer Vorfahren zurückkehren und versuchen, eine Verbindung zu ihrer verlorenen armenischen Identität herzustellen. Damit begeben sie sich auf eine lange Reise, denn die türkische Regierung setzte vieles daran, auch diese armenische Identität und Kultur auszulöschen: Die Überlebenden wurden an andere Orte in der Türkei verbannt, ihre armenischen Namen im Zuge der Turkisierungs- und Islamisierungspolitik in türkische Namen geändert. Viele wurden dazu gebracht, zum Islam zu konvertieren; einige Kinder wurden als Aleviten in alevitischen Haushalten aufgezogen.
Der Dokumentarfilm untersucht Fragen der Zugehörigkeit, der Erinnerung und den langen Schatten des Völkermords, der heute auf vielen islamisierten Armeniern in der Türkei lastet. Dabei zieht er eine Linie von den damals Überlebenden bis zur Verfolgung der religiösen Minderheit der Aleviten in Dersim.

Im Anschluss an den Film gibt es eine Diskussion mit dem Regisseur.

The documentary THE CHILDREN OF VANK deals with the descendants of the few Armenian survivors of the 1915 Armenian genocide in Dersim (Tunceli) and the 1937-38 Dersim massacre. It accompanies descendants who return to the homeland of their ancestors in an attempt to connect with their lost Armenian identity. They embarked on a long journey, because the Turkish government did a lot to wipe out this Armenian identity and culture: The survivors were banished to other places in Turkey; their Armenian names were changed to Turkish names in the course of the Turkisation and Islamisation policy. Many were forced to convert to Islam; some children were raised as Alevis in Alevi households.
The documentary examines issues of belonging, memory and the long shadow of the genocide that now weighs on many Islamised Armenians in Turkey. It draws a line from the survivors to the persecution of the religious minority of the Alevis in Dersim.

The screening will be followed by a discussion with the director.

Eine Veranstaltung der Kolleg-Forschungsgruppe „Multiple Secularities – Beyond the West, Beyond Modernities“ an der Universität Leipzig, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. In Zusammenarbeit mit dem Cinémathèque Leipzig e.V.

Weitere Informationen zu The Children of Vank | mit Regiegespräch