Cinéma québécois: Retrospektive Denis Villeneuve

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März-Programm

Programm Chai. China Festival

Kurzfilme im Februar

04.02.-20.02.
BOMB
Peter Millard

GB 2014
1:27 min

21.02.-27.02.
FIND TRUE LOVE
Victoria Vincent

USA 2017
1:00 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

Kurzfilme im März

01.03.-20.03.
MUSEUMSWÄRTER
Alexander Gratzer

Österreich 2016
3 min

20.03.-31.03.
KUCKUCK
Aline Höchli

Schweiz 2017
3 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

Die Cinémathèque Leipzig präsentiert alle Filme (soweit möglich) im Original mit Untertiteln


All films are shown in Original Version with subtitles (if possible)

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Cinéma québécois: Retrospektive Denis Villeneuve

Denis Villeneuve (geb. 1967) studierte Film an der Université du Québec à Montréal. Erste Assistenz bei dem Urvater des kanadischen Dokumentarfilmes: Pierre Perrault. Nach einigen Musikvideos und Kurzfilmen gab er 1998 mit UN 32 AOÛT SUR TERRE sein Debüt als Spielfilmregisseur. Der Film mit Pascale Bussières und Alex Martin in den Hauptrollen erregte internationales Aufsehen, unter anderem auf der Viennale 1998. Mit MAELSTRÖM über einen sprechenden Fisch und eine 25-jährige Montréalerin, die einen norwegischen Fischer überfährt, gelang ihm 2000 der Durchbruch. Das außergewöhnliche Drama wurde mehrfach ausgezeichnet und war der große Sieger der Prix Génie und des Prix Jutra 2001. (Bei beidem handelt es sich um das kanadische Äquivalent zum Oscar.)

„Kein Filmemacher hat sich so intelligent und formal gewagt mit den Widersprüchen und Traumata seiner Generation auseinandergesetzt wie Denis Villeneuve. Ob es um das Ausloten der komplexen Wechselwirkungen von Liebe, Beziehungen und einer Politik der Fortpflanzung in UN 32 AOÛT SUR TERRE und MAELSTRÖM geht, oder um die Dramatisierung grausamer, kollektiver wie individueller Traumata in POLYTECHNIQUE und INCENDIES: Villeneuves Arbeiten suchen stets nach gangbaren Wegen durch die Verwerfungen, Leiden und Schrecken des 21. Jahrhunderts. Die Auswahl seiner Themen – die Entscheidung einer Frau, Kinder zu haben, der Anschlag eines Massenmörders auf eine Universität in Montreal, ein Zwillingspaar, das die entsetzliche Wahrheit über seine Herkunft enthüllt – zeigt Villeneuve als unbeirrbaren, mutigen, harten und doch überraschend zärtlichen Meister filmischer Vorstellungskraft." (Tom McSorley)

Für die Konzeption der Reihe zeichnete Rita Baukrowitz von der Kinemathek Hamburg verantwortlich. Die Organisation der Filmtour Cinéma québécois: Denis Villeneuve übernahm der Bundesverband kommunaler Filmarbeit e.V. In die Filme führt die studierte Romanistin und Filmwissenschaftlerin Claudia Cornelius ein. Für Publikumsgespräche ist Jean-Guillaume Veilleux, Absolvent der Université de Montréal, anwesend.