Cinéma québécois: Retrospektive Denis Villeneuve

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02.01. Donnerstag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

03.01. Freitag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

04.01. Samstag

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

06.01. Montag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

07.01. Dienstag

19:00Gundermann Revier | mit Regiegespräch
22:00Campo

08.01. Mittwoch

19:00Gundermann Revier
21:00Systemsprenger

11.01. Samstag

19:00Angelo
21:30Gundermann Revier

12.01. Sonntag

19:00Gundermann Revier
21:00Angelo

13.01. Montag

19:00Gundermann Revier
21:00Angelo

14.01. Dienstag

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

15.01. Mittwoch

19:00The Venerable W I mit Diskussion
22:00Gundermann Revier

19.01. Sonntag

19:00Angelo
21:15Campo

21.01. Dienstag

19:00La isla mínima
21:15Angelo

22.01. Mittwoch

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

23.01. Donnerstag

19:00Freies Land
21:30La isla mínima

27.01. Montag

19:00Der Fall Johanna Langefeld | mit Regiegespräch
22:00Freies Land

28.01. Dienstag

18:00Alles auf Anfang I mit Regiegespräch
21:30Freies Land

29.01. Mittwoch

19:00Freies Land
21:30La isla mínima

ProgrammJanuar

INTERIM

Wir haben jetzt eine zweite Veranstaltungsstätte!

INTERIM der Cinémathèque Leipzig

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Cinéma québécois: Retrospektive Denis Villeneuve

Denis Villeneuve (geb. 1967) studierte Film an der Université du Québec à Montréal. Erste Assistenz bei dem Urvater des kanadischen Dokumentarfilmes: Pierre Perrault. Nach einigen Musikvideos und Kurzfilmen gab er 1998 mit UN 32 AOÛT SUR TERRE sein Debüt als Spielfilmregisseur. Der Film mit Pascale Bussières und Alex Martin in den Hauptrollen erregte internationales Aufsehen, unter anderem auf der Viennale 1998. Mit MAELSTRÖM über einen sprechenden Fisch und eine 25-jährige Montréalerin, die einen norwegischen Fischer überfährt, gelang ihm 2000 der Durchbruch. Das außergewöhnliche Drama wurde mehrfach ausgezeichnet und war der große Sieger der Prix Génie und des Prix Jutra 2001. (Bei beidem handelt es sich um das kanadische Äquivalent zum Oscar.)

„Kein Filmemacher hat sich so intelligent und formal gewagt mit den Widersprüchen und Traumata seiner Generation auseinandergesetzt wie Denis Villeneuve. Ob es um das Ausloten der komplexen Wechselwirkungen von Liebe, Beziehungen und einer Politik der Fortpflanzung in UN 32 AOÛT SUR TERRE und MAELSTRÖM geht, oder um die Dramatisierung grausamer, kollektiver wie individueller Traumata in POLYTECHNIQUE und INCENDIES: Villeneuves Arbeiten suchen stets nach gangbaren Wegen durch die Verwerfungen, Leiden und Schrecken des 21. Jahrhunderts. Die Auswahl seiner Themen – die Entscheidung einer Frau, Kinder zu haben, der Anschlag eines Massenmörders auf eine Universität in Montreal, ein Zwillingspaar, das die entsetzliche Wahrheit über seine Herkunft enthüllt – zeigt Villeneuve als unbeirrbaren, mutigen, harten und doch überraschend zärtlichen Meister filmischer Vorstellungskraft." (Tom McSorley)

Für die Konzeption der Reihe zeichnete Rita Baukrowitz von der Kinemathek Hamburg verantwortlich. Die Organisation der Filmtour Cinéma québécois: Denis Villeneuve übernahm der Bundesverband kommunaler Filmarbeit e.V. In die Filme führt die studierte Romanistin und Filmwissenschaftlerin Claudia Cornelius ein. Für Publikumsgespräche ist Jean-Guillaume Veilleux, Absolvent der Université de Montréal, anwesend.