Kinoorgel live

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03.04. Montag

20:00Pawlenski
22:00Der junge Karl Marx

04.04. Dienstag

20:00Pawlenski
22:00Der junge Karl Marx

05.04. Mittwoch

19:00Die Suche nach dem Glück im fremden Haus | Afghanistan: Kein sicheres Land für Geflüchtete (Film + Podiumsdiskussion)
22:00Pawlenski

08.04. Samstag

18:00Cinderella
20:00Pawlenski
22:00Der junge Karl Marx

11.04. Dienstag

19:30Der junge Karl Marx
22:00Pawlenski

12.04. Mittwoch

19:30Der junge Karl Marx
22:00Pawlenski

14.04. Freitag

19:00Ein deutsches Leben
22:15I am not your Negro

16.04. Sonntag

19:00Ein deutsches Leben
21:30I am not your Negro

17.04. Montag

19:30Ein deutsches Leben
22:00I am not your Negro

18.04. Dienstag

19:30Ein deutsches Leben
22:00I am not your Negro

19.04. Mittwoch

20:00I am not your Negro
22:00Ein deutsches Leben

23.04. Sonntag

19:00I am not your Negro
21:00Ein deutsches Leben

25.04. Dienstag

20:00I am not your Negro
22:00Ein deutsches Leben

26.04. Mittwoch

20:00Pornographie und Holocaust
22:00Ein deutsches Leben

27.04. Donnerstag

19:30Remake, Remix, Rip-Off
22:15Moonlight

30.04. Sonntag

11:00Das kleine Gespenst
19:00I am not your Negro
21:00Moonlight

Programm April

Programm Mai

Vision Filmkunsthaus

Kurzfilme im April

01.04.-16.04.
UNSATISFYING
Parallel Studio

F 2016
1:17 min

 

17.04.-30.04.
IT'S ABOUT SPENDING TIME TOGETHER
Ainslie Henderson

GB 2012
3:33 min


vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

Kurzfilme im Mai

01.05.-13.05.
WO IST JUSTIN?
Jens Rosemann, Peter Bauer

BRD 2012
4:10 min

 

14.05.-31.05.
UNICORN
Grace Nayoon Rhee

USA 2012
1:26 min


vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

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Kinoorgel live

Die Veranstaltungsreihe Kinoorgel live findet im Großen Vortragsaal des GRASSI Museum Leipzig satt und ist eine Kooperationsveranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V. und des Museums für Musikinstrumente der Universität Leipzig. Besonderheiten dieser Veranstaltung sind die Livebegleitung von Stummfilmen auf der einzigen in Mitteldeutschland noch erhaltenen Kinoorgel der Firma Welte & Söhne als auch die vor den Filmvorführungen stattfindenden Einführungen durch Philipp Hosbach
, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum für Musikinstrumente und der Filmwissenschaftlerin Claudia Cornelius. Im Anschluss an die Filme sind die Gäste herzlich eingeladen mit dem Veranstalter und der Kuratorin ins Gespräch zu kommen und die Orgel von innen zu besichtigen.

Kinoorgel live-Eintrittspreise: 10,00 € / 8,00 € (ermäßigt) / 20,00 € (Familienkarte) / 6,00 € p.P. (Gruppenkarte ab 8 Personen) / 3,00 € (Kinder im Alter von 4 - 16 Jahren und Leipzig-Pass)

The Eagle The Eagle

The Eagle

Kinoorgel live

USA 1925, OF (stumm) m. engl. Zwischentite, 73 min, Regie: Clarence Brown
mit Rudolph Valentino, Vilma Bánky, Louise Dresser
Format:mpeg 2

Diven, Stars und Sternchen 3: Rudolph Valentino

Rudolph Valentino gilt als das erste männliche Sexsymbol der Filmgeschichte. Seinem Charme und gutem Aussehen verfielen die weiblichen Kinogängerinnen reihenweise und in dieser Größenordnung fielen sie auch in Ohnmacht, sobald der athletische Schauspieler auf der Leinwand erschien. Ein Grund, warum Lichtspielhäuser in den 1920er Jahre, also auf dem Höhepunkt von Rudolph Valentinos Karriere, auch Valentino-Fallen genannt wurden. Der weltgewandte Valentino schaffte seinen Durchbruch in der Rolle eines arabischen Scheichs, einem Rollenstereotyp, dem er nicht mehr entkommen sollte. Anders als von vielen Fans vermutet, kam Valentino nicht vom Orient sondern aus Italien. Geboren als Rudolfo Alfonzo Raffaele Pierre Filibert Guglielmi di Valentino d’Antonguolla hatte er zwar einen aristokratisch klingenden Namen, jedoch kein Einkommen, weswegen er Europa verließ und in den USA zunächst als Tänzer sein Glück versuchte. Aufgrund seiner Erscheinung und der ihn umgebenden schwermütigen Aura setzte Hollywood Valentino v.a. als Great Lover, Latin Lover oder Sheik (Scheich) ein.

Auch in THE EAGLE, einer Verfilmung von Alexander Puschkins unvollendeten Roman Dubrowskij, wechselte Valentino nicht das Rollenfach, sondern spielte mit viel Schwung und Elan einen jungen russischen Leutnant und Robin Hood, der nicht nur von der Zarin mit Wollust inspiziert, sondern auch von allen anderen Frauen, die seinen Weg kreuzen, wohlwollend begutachtet wird. Valentino macht selbstverständlich zu Fuß, zu Pferd und beim Blumengießen eine gute Figur, denn Ernst Lubitschs Drehbuchautor, Hanns Kräly, schrieb ihm die besten Szenen, Vilma Bánky und Louise Dresser warfen ihm spielerisch die Bälle zu und der Kameramann George Barnes reservierte dem Star die überwältigende Mehrheit der Closeups des Films. Kurz: THE EAGLE ist Starkino in Reinform.
(Claudia Cornelius)

Die Veranstaltungsreihe Kinoorgel live findet im Großen Vortragsaal des GRASSI Museum Leipzig statt und ist eine Kooperationsveranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V. und des Museums für Musikinstrumente der Universität Leipzig.

An der Welteorgel begleitet von Sr. Maria Wolfsberger.
Mit Einführungen von Claudia Cornelius und Philipp Hosbach.

Kinoorgel live-Eintrittspreise: 10,00 € / 8,00 € (ermäßigt) / 20,00 € (Familienkarte) / 6,00 € p.P. (Gruppenkarte ab 8 Personen) / 3,00 € (Kinder im Alter von 4 - 16 Jahren und Leipzig-Pass)

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