Ostkreuz | mit Einführung in der Cinémathèque Leipzig

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Ostkreuz | mit Einführung Ostkreuz | mit Einführung

Ostkreuz | mit Einführung

Nach dem Jubel

1991, 81 min, Regie: Michael Klier
mit Laura Tonke, Miroslaw Baka, Suzanne von Borsody, Stefan Cammann, Gustav Barwicki, Henry Marcinkowski

+++ English version below +++

Deutsch mit englischen Untertiteln

Berlin, 1989. Die Mauer ist weg, doch an ihrer Stelle zieht sich eine Narbe durch die Stadt. Neubauruinen, Brachen, ein Niemandsland zwischen Ost und West. Hier lebt die 15-jährige Elfie mit ihrer Mutter in einem Containerlager. Noch vor dem Mauerfall sind die beiden über Ungarn in den Westen gekommen. Nun ist die Mutter arbeitslos und für eine Wohnung fehlen mehrere tausend Mark Kaution. Mit Kleingaunereien versucht Elfie, Geld aufzutreiben, um sich aus der desolaten Lage zu befreien. Aber Michael Kliers Bild der Stadt ist in so triste, feindselige Farblosigkeit getaucht, dass es wenig Grund zur Hoffnung gibt.

Einführung: Andreas Kötzing



Aus der Filmreihe:
Nach dem Jubel – Eine filmische Spurensuche in den frühen 1990er Jahren

Aus Anlass des 30. Jahrestages der Deutschen Einheit veranstaltet das Hannah-Arendt-Institut die Filmreihe „Nach dem Jubel". Das Programm rückt die gesellschaftlichen Umbrüche in den frühen 1990er Jahren in den Mittelpunkt. Zwischen Aufbruchstimmung, Resignation und permanenten Veränderungen erscheint diese Phase als eine Zeit voller Widersprüche. Hoffnungen und Enttäuschen gingen Hand in Hand. Die Folgen der Wiedervereinigung, die aktuell wieder verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit stehen, wurden von Regisseurinnen und Regisseuren schon damals kritisch reflektiert. Skeptische und verhaltene Blicke standen im Vordergrund. Nach dem Jubel, so scheint es, überwog vor allem im Osten die Ernüchterung. Aber auch in Komödien und Genrefilme spiegeln sich die gesellschaftlichen Veränderungen wider. Verschiedene Dokumentarfilme bieten einen ungefilterten Blick auf Probleme wie Massenarbeitslosigkeit und Rechtsradikalismus.

Die Filme der Reihe ermöglichen mit unterschiedlichen filmischen Mitteln Einblicke in die damaligen Lebenswelten. Sie werfen zugleich wichtige Fragen auf, die bis in die Gegenwart reichen: Welche Rolle spielte die filmische Inszenierung des Ostens im gesamtdeutschen Diskurs? Wurden damals bereits Stereotype geprägt, die bis heute nachwirken? Im Gespräch mit dem Publikum und den Filmemacher*innen sollen diese und andere Fragen im Anschluss an die Filme diskutiert werden.

Die Reihe entstand in Kooperation mit dem Programmkino Ost (Dresden) und der Cinémathèque Leipzig und wird gefördert durch die „Stiftung Aufarbeitung“ im Rahmen des Förderprogramms „30 Jahre Deutsche Einheit“.



+++English version +++

German with English subs


Berlin, 1989: The wall is gone, but in its place a scar remains within the city. Ruins of new buildings, wastelands, a no man's land between East and West. Here, 15-year-old Elfie lives with her mother in a refugee camp. Even before the fall of the Wall, they came to the West via Hungary. Now the mother is unemployed and to get an apartment they need a deposit of several thousand marks. Elfie tries to raise money with petty crooks to get out of the desolate situation. But Michael Klier's image of the city is plunged into such dismal, hostile colorlessness that there is little reason for hope.

With introduction


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