Die Rüden I mit Regiegespräch in der Cinémathèque Leipzig

<< Mai 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 heute morgen 27 28 29 30 31

Liebe Freund*innen der Cinémathèque,

offiziell dürfen die Kinos in Sachsen wieder öffnen. Doch bevor es losgehen kann, braucht es ein gutes Konzept, damit sich der Kinobesuch für euch und unser Team so sicher wie möglich gestaltet. Auch ein Programm braucht ein paar Tage Vorlauf. Und dass es wirtschaftlich für viele kleine Kinos alles andere als optimal ist, wenn wegen (natürlich wichtiger) Abstandsregelungen nur mehr eine Handvoll Gäste in den Saal passt, ist auch klar. Wir geben unser Bestes, um Lösungen zu finden und so schnell wie möglich wieder für euch da zu sein. Habt bitte noch etwas Geduld mit uns.

Wenn ihr uns unterstützen möchtet, könnt ihr Kinogutscheine (6,50€ pro Stück + einmalig Porto) bei uns bestellen. Schreibt dazu eine Mail an info@cinematheque-leipzig.de.

Wir danken euch von Herzen für all eure Unterstützung und freuen uns, euch so bald wie möglich wiederzusehen!

Bleibt gesund, munter, solidarisch und cinephil!

Eure Cinémathèque Embarassed


Newsletter

Die Rüden I mit Regiegespräch Die Rüden I mit Regiegespräch
  • Di 28.04. 19:00
    die naTo

Die Rüden I mit Regiegespräch

BRD 2019, 104 min, Regie: Connie Walther
mit Nadin Matthews, Ibrahim Al-Khalil, Konstantin-Philippe Benedikt

Sprache: Deutsch,Englisch
Language: English,German

Der Start dieses Films wurde bis auf weiteres verschoben. Wir freuen uns aber jetzt schon drauf, Euch den Film (später) zeigen zu können! Bleibt bitte gesund (und trotz allem auch munter)!

In einem futuristischen Gefängnisbau treffen verurteilte Gewaltstraftäter auf hochgradig bissige Hunde. Testosteron und Aggressionspotential liegen schwer in der Luft. Mittendrin agiert die angstfreie, hochkonzentrierte Hundetrainerin Lu. Lus riskantes und von den Autoritäten misstrauisch überwachtes Resozialisierungs-Projekt bewegt sich jenseits von Fragen nach Täter und Opfer, nach Schuld und Sühne. Damit wird es zum Sprengsatz für ein System, das Mensch wie Tier in „Gut“ und „Böse“ zu unterteilen sucht.

Die Protagonist*innen des Films, Menschen und Hunde, sind alle „echt“, der Rest der Geschichte ist erfunden. Im Grenzbereich zwischen Dokument und Fiktion angesiedelt, hinterfragt Connie Walthers außergewöhnlicher Film gesellschaftliche Vorstellungen von sogenannten „Kampfhunden“, Strafvollzug und (toxischer) Maskulinität.

zu Gast am 28.4.: Regisseurin Connie Walther

In an arena of dark, scarred concrete, four young violent criminals meet three threatening dogs. If it weren’t for Lu (real-life dog trainer Nadin Matthews), the fearless, highly concentrated dog trainer, who takes up the challenge of extinguishing fire with fire. Lu places her project – as risky as it is suspiciously supervised by the prison authorities – beyond the questions of perpetrators and victims, guilt and atonement. Thus she becomes a provocation and her approach becomes an explosive device for a system that still believes that good and evil can really be sorted out.

Weitere Empfehlungen