Angelo in der Cinémathèque Leipzig

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02.01. Donnerstag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

03.01. Freitag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

04.01. Samstag

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

06.01. Montag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

07.01. Dienstag

19:00Gundermann Revier | mit Regiegespräch
22:00Campo

08.01. Mittwoch

19:00Gundermann Revier
21:00Systemsprenger

11.01. Samstag

19:00Angelo
21:30Gundermann Revier

12.01. Sonntag

19:00Gundermann Revier
21:00Angelo

13.01. Montag

19:00Gundermann Revier
21:00Angelo

14.01. Dienstag

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

15.01. Mittwoch

19:00The Venerable W I mit Diskussion
22:00Gundermann Revier

19.01. Sonntag

19:00Angelo
21:15Campo

21.01. Dienstag

19:00La isla mínima
21:15Angelo

22.01. Mittwoch

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

23.01. Donnerstag

19:00Freies Land
21:30La isla mínima

27.01. Montag

19:00Der Fall Johanna Langefeld | mit Regiegespräch
22:00Freies Land

28.01. Dienstag

18:00Alles auf Anfang I mit Regiegespräch
21:30Freies Land

29.01. Mittwoch

19:00Freies Land
21:30La isla mínima

ProgrammJanuar

INTERIM

Wir haben jetzt eine zweite Veranstaltungsstätte!

INTERIM der Cinémathèque Leipzig

Das aktuelle Programm findet ihr hier.

Mach(t) mit!

Wir suchen momentan wieder Menschen, die uns 1 mal im Monat beim Kassendienst unterstützen und dafür x mal im Monat ins Kino gehen können. Mehr Infos findet ihr hier.

Ab sofort finden alle unsere Vorführungen statt, wenn mindestens ein*e Zuschauer*innen da ist. Also keine Angst mehr vor dem Besuch weniger bekannter Filme ;)

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Angelo Angelo
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    die naTo
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Angelo

AT/LUX 2018, 111 min, Regie: Markus Schlenzer
mit Makita Samba, Alba Rohrwacher, Larisa Faber, Kenny Nzogang, Lukas Miko, Gerti Drassl

Sprache: Deutsch,Französisch
Language: French,German

Anfang des 18. Jahrhunderts wird eine Gruppe versklavter Kinder und Männer aus Afrika nach Europa verschleppt. Unter ihnen ist auch ein zehnjähriger Junge. Von einer Comtesse zum Studienobjekt auserkoren, wird er auf den Namen Angelo getauft und erhält eine umfangreiche sprachlich-musische Ausbildung. Bald wird Angelo als exotischer, aber europäisierter Kammerdiener im Europa der beginnenden Aufklärung herumgereicht, von Adelshaus zu Adelshaus. Aber erst das Dienstmädchen Magdalena erkennt in ihm mehr als nur ein dekoratives Ausstellungsstück. Als die geheime Verbindung der beiden auffliegt, wird für Angelo klar, dass er trotz Bildung und Christianisierung in der höfischen Gesellschaft ein Fremdling geblieben ist.

Basierend auf historischen Begebenheiten, erzählt ANGELO eine Geschichte über Identität, Legendenbildung, Selbstinszenierung und Projektionen. In der Figur des Angelo Soliman werden Sehnsüchte und Zuschreibungen sichtbar, die aus der Historie stammen, aber bis heute den Umgang Europas mit Menschen aus anderen Weltgegenden bestimmen.

In the early 18th century, a group of young slaves is brought to Europe. Among them is a 10-year-old boy whom a marchioness selects to be an object of study. Given the name Angelo, he receives a comprehensive education in languages and music and is passed around from Messina to Vienna as an exotic but Europeanized valet. Only Magdalena regards him as more than a decorative exhibition piece. Following his highly acclaimed feature-film debut MICHAEL (2011), Austrian director Markus Schleinzer traces the true story of Angelo Soliman in well-composed tableaux vivants.