Lola rennt | mit Einführung in der Cinémathèque Leipzig

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07.02. Freitag

20:00A Tale of Two Islands & Die Haut und die Knochen

09.02. Sonntag

19:00Es geschah am hellichten Tag
21:30Die Wache

10.02. Montag

19:00The Pledge
21:30Die Wache

11.02. Dienstag

19:00Welcome to Sodom I mit Diskussion
22:00Die Wache

12.02. Mittwoch

19:00Confucian Dream mit Filmgespräch

13.02. Donnerstag

18:00Up the Mountain
20:30Our Time Machine mit Filmgespräch

14.02. Freitag

17:00A First Farewell
19:00A Woman is a Woman
20:00Above Them the World Beyond & Nightfall
21:0024th Street

15.02. Samstag

16:30Present.Perfect.
19:00Buddha in Africa
21:00Wild Goose Lake

18.02. Dienstag

19:00Die Wache
21:00Es geschah am hellichten Tag

19.02. Mittwoch

19:00Die Wache
21:00The Pledge

20.02. Donnerstag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

23.02. Sonntag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

24.02. Montag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

25.02. Dienstag

19:00Varda par Agnès
21:30Die Wütenden

26.02. Mittwoch

19:00Varda par Agnès
21:30Die Wütenden

27.02. Donnerstag

19:00Little Women
20:00The Story of Milk and Honey & Conference of the Birds
21:45Die Wütenden

ProgrammFeb

März

INTERIM

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Lola rennt | mit Einführung Lola rennt | mit Einführung
  • 14.10.2019
    die naTo
  • So 27.10. 18:45
    die naTo

Lola rennt | mit Einführung

Call me by your phone

BRD 1998, 79 min, Regie: Tom Tykwer
mit Franke Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup, Armin Rohde, Joachim Król, Nina Petri, Suzanne von Borsody, Lars Rudolph, Ludger Pistor, Sebastian Schipper

Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
Language: German with english subtitles

+++English version below+++

Aus der Filmreihe:
"Call me by your Phone"

Unsere Telefone sind heutzutage die Verlängerung unseres Selbst und dominieren den Alltag in einem Maße, dessen wir uns kaum noch bewusst sind. Egal ob im Positiven oder Negativen – die meisten können sich ein Leben ohne die Möglichkeit, jederzeit erreichbar zu sein und andere jederzeit zu erreichen, nicht mehr vorstellen. Dass die Voraussetzungen auch mal andere waren und welche Geschichten das mit sich bringt, zeigen wir in der Reihe "Call me by your Phone": In unserer Auswahl an Klassikern der Filmgeschichte kommt Telefonen mindestens eine so zentrale Rolle zu wie den Protagonist*innen, die sie benutzen.


Berlin. Lola (Franke Potente) und Manni (Moritz Bleibtreu) sind Anfang zwanzig und ein Liebespaar. Manni jobbt als Geldkurier für einen Autoschieber, doch heute läuft alles schief: Er hat eine Geldübergabe komplett vermasselt, weil er auf der Flucht vor Fahrscheinkontrolleuren die Plastiktüte mit dem Geld in der U-Bahn liegengelassen hat. 100.000 Mark! In 20 Minuten will sein Boss das Geld abholen. Manni ist verzweifelt. Er weiß nicht, was er tun soll, und ruft Lola an...

Am Ende dieses Telefonates rennt Lola los. Und das nicht nur einmal. Dreimal schmeißt sie den Hörer des roten Telefons von sich und dreimal durchquert sie rennend Berlin – während Manni an die Telefonzelle gefesselt bleibt. Jede dieser Episoden könnte identisch verlaufen und entwickelt sich doch anders, nicht nur für Lola und Manni, sondern auch für all die Menschen, denen sie unterwegs begegnet.

Nicht nur narrativ brach LOLA RENNT 1998 mit den Konventionen des Mainstream-Kinos, auch in seiner Inszenierung zog Regisseur Tom Tykwer alle Register: Mit Zeichentrick- und Schwarz/Weiß-Sequenzen, Handkamerabildern, Fotografien und 35mm-Aufnahmen birst sein dritter Spielfilm vor visuellen Einfällen und Extravaganzen und ließ damit alle Vorstellungen hinter sich, die man vom deutschen Kino der 1990er Jahre hatte. Unkonform und entschieden, emotional stark und einfallsreich wurde Lola mit den knallroten Haaren umgehend zu einer filmgeschichtlichen Ikone und der Film auch weltweit populär und viel zitiert. Auch dank seines energetischen Schnitts, unterlegt mit einem treibenden Technobeat, wurde LOLA RENNT zum Wegbereiter eines internationalen Berlin-Hypes, der bis heute nicht nachgelassen hat.

Mit Einführung.

Manni (Moritz Bleibtreu) is a small-time criminal who has just lost the bag full of money he has to deliver to his boss in 20 minutes. Desperate, he calls his girlfriend Lola (Franke Potente) for a plan. Lola doesn't have one, but gets into action nonetheless. She hangs up the phone and starts to run through Berlin.

RUN LOLA RUN burst onto the scene in 1998 and immediately captivated the audience with its unique approach to story-telling and visual style. Tom Tykwer pulled out all the stops to tell Lola's energetic story using animation, 35mm, video, still photography and a record-number of edits all in synch with its techno soundtrack. Full of references to famous movie classics and philosophical questions alike, the movie became a world-wide success and often-referenced household title. Moreover, RUN LOLA RUN is now regarded as being responsible for starting the Berlin-hype that until this day does not seem to have run its course.

With an introction, as part of our new screening series "call me by your phone" about modern movie classics that evolve around phone calls and their importance in our lives.

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