The Children of Vank | mit Regiegespräch & Musik in der Cinémathèque Leipzig

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The Children of Vank | mit Regiegespräch & Musik The Children of Vank | mit Regiegespräch & Musik
  • 18.12.2019
    die naTo

The Children of Vank | mit Regiegespräch & MusikVank’ın Çocukları

Screening Religion

TR 2016, Dok, 72 min, Regie: Nezahat und Kazim Gündoğan

Sprache: Türkisch mit englischen Untertiteln
Language: Turkish with english subtitles

Aus der Filmreihe „Screening Religion“
www.multiple-secularities.de/screening-religion

Der Dokumentarfilm THE CHILDREN OF VANK beschäftigt sich mit den Nachkommen der wenigen armenischen Überlebenden des Völkermordes an den Armeniern von 1915 in Dersim (Tunceli) und des Massakers von Dersim von 1937-38. Er begleitet Nachkommen, die wieder in die Heimat ihrer Vorfahren zurückkehren und versuchen, eine Verbindung zu ihrer verlorenen armenischen Identität herzustellen. Damit begeben sie sich auf eine lange Reise, denn die türkische Regierung setzte vieles daran, auch diese armenische Identität und Kultur auszulöschen: Die Überlebenden wurden an andere Orte in der Türkei verbannt, ihre armenischen Namen im Zuge der Turkisierungs- und Islamisierungspolitik in türkische Namen geändert. Viele wurden dazu gebracht, zum Islam zu konvertieren; einige Kinder wurden als Aleviten in alevitischen Haushalten aufgezogen.
Der Dokumentarfilm untersucht Fragen der Zugehörigkeit, der Erinnerung und den langen Schatten des Völkermords, der heute auf vielen islamisierten Armeniern in der Türkei lastet. Dabei zieht er eine Linie von den damals Überlebenden bis zur Verfolgung der religiösen Minderheit der Aleviten in Dersim.

Mit Einführung, Diskussionsrunde in Anwesenheit des Regisseurs und Produzenten Kazim Gündoğan & armenischem Gesang.

The documentary THE CHILDREN OF VANK deals with the descendants of the few Armenian survivors of the 1915 Armenian genocide in Dersim (Tunceli) and the 1937-38 Dersim massacre. It accompanies descendants who return to the homeland of their ancestors in an attempt to connect with their lost Armenian identity. They embarked on a long journey, because the Turkish government did a lot to wipe out this Armenian identity and culture: The survivors were banished to other places in Turkey; their Armenian names were changed to Turkish names in the course of the Turkisation and Islamisation policy. Many were forced to convert to Islam; some children were raised as Alevis in Alevi households.
The documentary examines issues of belonging, memory and the long shadow of the genocide that now weighs on many Islamised Armenians in Turkey. It draws a line from the survivors to the persecution of the religious minority of the Alevis in Dersim.

The screening will be followed by a Q&A with the director and a musical performance with Armenian songs.

Eine Veranstaltung der Kolleg-Forschungsgruppe „Multiple Secularities – Beyond the West, Beyond Modernities“ an der Universität Leipzig, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. In Zusammenarbeit mit dem Cinémathèque Leipzig e.V.

Weitere Informationen zu The Children of Vank | mit Regiegespräch & Musik

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