Carlfriedrich Claus – Menschliche Existenz als Experiment in der Cinémathèque Leipzig

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ProgrammAugust2019

Wir haben eine offene Stelle

Mitarbeiter*in Kino-/ Veranstaltungstechnik (m/w/d)

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MUSIC IN MOTION

Kurzfilme im August

01.08. – 14.08.2019

The Little Ships
Marcie LaCerte
2016
1:49 min


15.08. – 28.08.2019

Pyhä Oppi
Christine Gensheimer
2011
2:54 min


vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

 

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Carlfriedrich Claus – Menschliche Existenz als Experiment

INTERIM der Cinémathèque Leipzig

BRD 1997, Dok, 67 min, Regie: Heinz Wittig

Aus der Filmreihe:
Point of No Return – Wende und Umbruch in der ostdeutschen Kunst

Dreißig Jahre nach „1989“ blickt das MdbK aus der Perspektive der bildenden Künste auf den gesellschaftlichen Umbruch in der DDR zurück. Begleitend zur Ausstellung, die noch bis 03.11. im MdbK zu sehen ist, beschäftigt sich eine Reihe von Filmen mit dem Kunst- und Zeitgeschehen sowie dessen Akteur*innen. Immer wieder schieben sich dabei Fragen von universeller Bedeutung ins Zentrum. Wo verlaufen die Grenzen zwischen Autonomie und Opportunismus? Warum ereignet sich Geschichte so und nicht anders? Gibt es ein richtiges Leben im falschen?


Der sächsische Lautpoet, Sprachkünstler, Philosoph und „Existenz-Experimentator“ Carlfriedrich Claus (1930-1998) war eine herausragende Persönlichkeit des unabhängigen Geisteslebens in der DDR. Er unterhielt weltweite Korrespondenzen mit Franz Mon, Raoul Hausmann, Hans Arp oder Ernst Bloch. Die Stasi indes versuchte, seine experimentellen Sprachblätter zu entziffern, weil sie hinter den mit winzigen Kritzeleien überzogenen Blättern verschlüsselte Botschaften vermutete.

Veranstaltung in Kooperation mit dem MdbK Leipzig