Carlfriedrich Claus – Menschliche Existenz als Experiment in der Cinémathèque Leipzig

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Liebe Freund*innen der Cinémathèque,

offiziell dürfen die Kinos in Sachsen wieder öffnen. Doch bevor es losgehen kann, braucht es ein gutes Konzept, damit sich der Kinobesuch für euch und unser Team so sicher wie möglich gestaltet. Auch ein Programm braucht ein paar Tage Vorlauf. Und dass es wirtschaftlich für viele kleine Kinos alles andere als optimal ist, wenn wegen (natürlich wichtiger) Abstandsregelungen nur mehr eine Handvoll Gäste in den Saal passt, ist auch klar. Wir geben unser Bestes, um Lösungen zu finden und so schnell wie möglich wieder für euch da zu sein. Habt bitte noch etwas Geduld mit uns.

Wenn ihr uns unterstützen möchtet, könnt ihr Kinogutscheine (6,50€ pro Stück + einmalig Porto) bei uns bestellen. Schreibt dazu eine Mail an info@cinematheque-leipzig.de.

Wir danken euch von Herzen für all eure Unterstützung und freuen uns, euch so bald wie möglich wiederzusehen!

Bleibt gesund, munter, solidarisch und cinephil!

Eure Cinémathèque Embarassed


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  • 13.09.2019
    Interim

Carlfriedrich Claus – Menschliche Existenz als Experiment

INTERIM der Cinémathèque Leipzig

BRD 1997, Dok, 67 min, Regie: Heinz Wittig

Aus der Filmreihe:
Point of No Return – Wende und Umbruch in der ostdeutschen Kunst

Dreißig Jahre nach „1989“ blickt das MdbK aus der Perspektive der bildenden Künste auf den gesellschaftlichen Umbruch in der DDR zurück. Begleitend zur Ausstellung, die noch bis 03.11. im MdbK zu sehen ist, beschäftigt sich eine Reihe von Filmen mit dem Kunst- und Zeitgeschehen sowie dessen Akteur*innen. Immer wieder schieben sich dabei Fragen von universeller Bedeutung ins Zentrum. Wo verlaufen die Grenzen zwischen Autonomie und Opportunismus? Warum ereignet sich Geschichte so und nicht anders? Gibt es ein richtiges Leben im falschen?


Der sächsische Lautpoet, Sprachkünstler, Philosoph und „Existenz-Experimentator“ Carlfriedrich Claus (1930-1998) war eine herausragende Persönlichkeit des unabhängigen Geisteslebens in der DDR. Er unterhielt weltweite Korrespondenzen mit Franz Mon, Raoul Hausmann, Hans Arp oder Ernst Bloch. Die Stasi indes versuchte, seine experimentellen Sprachblätter zu entziffern, weil sie hinter den mit winzigen Kritzeleien überzogenen Blättern verschlüsselte Botschaften vermutete.

Veranstaltung in Kooperation mit dem MdbK Leipzig

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