Die Insel der hungrigen Geister in der Cinémathèque Leipzig

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07.02. Freitag

20:00A Tale of Two Islands & Die Haut und die Knochen

09.02. Sonntag

19:00Es geschah am hellichten Tag
21:30Die Wache

10.02. Montag

19:00The Pledge
21:30Die Wache

11.02. Dienstag

19:00Welcome to Sodom I mit Diskussion
22:00Die Wache

12.02. Mittwoch

19:00Confucian Dream mit Filmgespräch

13.02. Donnerstag

18:00Up the Mountain
20:30Our Time Machine mit Filmgespräch

14.02. Freitag

17:00A First Farewell
19:00A Woman is a Woman
20:00Above Them the World Beyond & Nightfall
21:0024th Street

15.02. Samstag

16:30Present.Perfect.
19:00Buddha in Africa
21:00Wild Goose Lake

18.02. Dienstag

19:00Die Wache
21:00Es geschah am hellichten Tag

19.02. Mittwoch

19:00Die Wache
21:00The Pledge

20.02. Donnerstag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

23.02. Sonntag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

24.02. Montag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

25.02. Dienstag

19:00Varda par Agnès
21:30Die Wütenden

26.02. Mittwoch

19:00Varda par Agnès
21:30Die Wütenden

27.02. Donnerstag

19:00Little Women
20:00The Story of Milk and Honey & Conference of the Birds
21:45Die Wütenden

ProgrammFeb

März

INTERIM

Wir haben jetzt eine zweite Veranstaltungsstätte!

INTERIM der Cinémathèque Leipzig

Das aktuelle Programm findet ihr hier.

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Die Insel der hungrigen Geister Die Insel der hungrigen Geister
  • 19.10.2019
    die naTo
  • 20.10.2019
    die naTo
  • 22.10.2019
    die naTo

Die Insel der hungrigen Geister

Female Focus

BRD/GB/Australien 2018, Dok, 94 min, Regie: Gabrielle Brady

Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
Language: English with german subtitles

+++English version below+++

Die Weihnachtsinsel ist nicht nur ein paradiesisch anmutender Fleck unberührter Natur inmitten des Indischen Ozean. Sie beherbergt auch einen Ort, an dem zahlreichen Menschen ihre letzten Hoffnungen ausgetrieben werden. Als Teil ihrer Abschreckungspolitik hält die australische Regierung hier mehrere tausend Asylsuchende auf unbestimmte Zeit in Hochsicherheitslagern fest, um ihnen das Recht auf ein reguläres Aufnahmeverfahren auf dem Festland vorzuenthalten. Die Trauma-Therapeutin Poh-Lin Lee versucht den Internierten beizustehen und kommt angesichts der Aussichtslosigkeit ihrer Arbeit bald selbst nicht mehr mit ihrer Situation zurecht.

Wuchtig, metaphernreich und atmosphärisch dicht erzählt Regisseurin Gabrielle Brady vom Versagen der Menschlichkeit und verankert ihre Geschichte in der faszinierenden und zugleich bedrohlichen Wildnis, die immerzu unbeeindruckt fortbesteht. Die Insel ist zugleich Schauplatz einer weiteren Form von Migration: Millionen von Krabben begeben sich jährlich auf die Reise vom Inneren des Dschungels an die Küste. Ein vom Vollmond seit Urzeiten bestimmtes Naturspektakel. Zugleich veranstalten die Einheimischen ihre „Hungry Ghost“ Rituale für diejenigen, die ohne Begräbnis auf der Insel starben. Denn deren Seelen, so heißt es, irren auf der Suche nach einer Heimat des Nachts durch den Dschungel.

Ausgezeichnet auf zahlreichen internationalen Festivals (u.a. Tribeca Film Festival, Vision du Réel, International Documentary Film Festival Amsterdam, Mumbai International Film Festival).

Located off the coast of Indonesia, the Australian territory of Christmas Island is inhabited by migratory crabs travelling in their millions from the jungle towards the ocean, in a movement that has been provoked by the full moon for hundreds of thousands of years.

Poh Lin Lee is a “trauma therapist” who lives with her family in this seemingly idyllic paradise. Every day, she talks with the asylum seekers held indefinitely in a high-security detention centre hidden in the island’s core, attempting to support them in a situation that is as unbearable as its outcome is uncertain.

As Poh Lin and her family explore the island’s beautiful yet threatening landscape, the local islanders carry out their “hungry ghost” rituals for the spirits of those who died on the island without a burial. They make offerings to appease the lost souls who are said to be wandering the jungles at night looking for home.


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