Synonymes in der Cinémathèque Leipzig

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Liebe Freund*innen der Cinémathèque,

offiziell dürfen die Kinos in Sachsen wieder öffnen. Doch bevor es losgehen kann, braucht es ein gutes Konzept, damit sich der Kinobesuch für euch und unser Team so sicher wie möglich gestaltet. Auch ein Programm braucht ein paar Tage Vorlauf. Und dass es wirtschaftlich für viele kleine Kinos alles andere als optimal ist, wenn wegen (natürlich wichtiger) Abstandsregelungen nur mehr eine Handvoll Gäste in den Saal passt, ist auch klar. Wir geben unser Bestes, um Lösungen zu finden und so schnell wie möglich wieder für euch da zu sein. Habt bitte noch etwas Geduld mit uns.

Wenn ihr uns unterstützen möchtet, könnt ihr Kinogutscheine (6,50€ pro Stück + einmalig Porto) bei uns bestellen. Schreibt dazu eine Mail an info@cinematheque-leipzig.de.

Wir danken euch von Herzen für all eure Unterstützung und freuen uns, euch so bald wie möglich wiederzusehen!

Bleibt gesund, munter, solidarisch und cinephil!

Eure Cinémathèque Embarassed


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Synonymes Synonymes
  • 5.09.2019
    die naTo
  • 6.09.2019
    die naTo
  • 8.09.2019
    die naTo
  • 9.09.2019
    die naTo

Synonymes

F/ISR/BRD 2019, 123 min, Regie: Nadav Lapid
mit Tom Mercier, Louise Chevillotte, Quentin Dolmaire, Uri Hayik

Sprache: Französisch,Hebräisch mit deutschen Untertiteln
Language: French,Hebrew with german subtitles

French, Hebrew with German subtitles
Französisch und Hebräisch mit deutschen Untertiteln

+++English version below+++

Yoav hat keinen guten Start in Paris. Die Wohnung, an deren Tür er klopft, ist leer. Als er dort ein Bad nimmt, werden seine Sachen gestohlen. Dabei ist der junge Israeli mit höchsten Erwartungen hierher gekommen. Er will so schnell wie möglich seine Nationalität loswerden. Israeli zu sein, ist für ihn eine Belastung, Israel ein Land im Dauerstress. Franzose zu werden hingegen bedeutet für ihn die Erlösung. Um seine Herkunft auszulöschen, versucht Yoav die Sprache zu ersetzen. Kein hebräisches Wort soll mehr über seine Lippen kommen. Stattdessen wird ein französisches Wörterbuch zum ständigen Begleiter, während er wie ein Getriebener durch Paris streift, ziellos.

Basierend auf eigenen Erfahrungen erzählt Regisseur Nadav Lapid hintergründig und mit trockenem Humor von der Schwierigkeit, neue Wurzeln zu bilden. Der Versuch, zu sich selbst zu finden, weckt die bösen Geister der Vergangenheit und existenzielle Abgründe tun sich auf. Eine Hommage an die Nouvelle Vague, ein rauschhaft-exzessiver Trip durch das Paris von heute – auf der diesjährigen Berlinale mit dem Goldenen Bären prämiert.

In Paris, things do not exactly get off to a good start for Yoav. He knocks on the door of a flat, only to discover the place is empty and, while he is taking a bath there, his things are stolen. Yet this young Israeli had arrived with such great expectations. He is determined to get rid of his nationality as quickly as possible. For him, being Israeli is like a tumour that has to be surgically removed. Becoming French, on the other hand, would quite simply mean his salvation. In order to erase his origins, Yoav first tries to replace his language. From now on, he will not utter a single word of Hebrew. The dictionary becomes his constant companion. The necessary visits to the Israeli embassy annoy him; he finds his compatriots to be a total burden. But the naturalisation test also has its pitfalls. And the young French couple whom he befriends has some rather strange ideas about how to help him.
Based on his own experiences, Nadav Lapid explores the challenges of putting down roots in a new place. His attempt to find himself awakens past demons and opens up an existential abyss. A tragicomic puzzle that wisely knows how to keep its secrets. (Berlinale)


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