Sexarbeiterin in der Cinémathèque Leipzig

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02.01. Donnerstag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

03.01. Freitag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

04.01. Samstag

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

06.01. Montag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

07.01. Dienstag

19:00Gundermann Revier | mit Regiegespräch
22:00Campo

08.01. Mittwoch

19:00Gundermann Revier
21:00Systemsprenger

11.01. Samstag

19:00Angelo
21:30Gundermann Revier

12.01. Sonntag

19:00Gundermann Revier
21:00Angelo

13.01. Montag

19:00Gundermann Revier
21:00Angelo

14.01. Dienstag

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

15.01. Mittwoch

19:00The Venerable W I mit Diskussion
22:00Gundermann Revier

19.01. Sonntag

19:00Angelo
21:15Campo

21.01. Dienstag

19:00La isla mínima
21:15Angelo

22.01. Mittwoch

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

23.01. Donnerstag

19:00Freies Land
21:30La isla mínima

27.01. Montag

19:00Der Fall Johanna Langefeld | mit Regiegespräch
22:00Freies Land

28.01. Dienstag

18:00Alles auf Anfang I mit Regiegespräch
21:30Freies Land

29.01. Mittwoch

19:00Freies Land
21:30La isla mínima

ProgrammJanuar

INTERIM

Ab sofort finden alle unsere Vorführungen statt, wenn mindestens ein*e Zuschauer*innen da ist. Also keine Angst mehr vor dem Besuch weniger bekannter Filme ;)

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Sexarbeiterin Sexarbeiterin
  • 1.05.2019
    die naTo

Sexarbeiterin

Special zum 1. Mai

BRD 2016, Dok, 96 min, Regie: Sobo Swobodnik

Sprache: Deutsch
Language: German

Zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit, haben wir Film & Diskussion zu einem viel disktuierten und oft auch vorursteilsbehafteten Berufszweig im Programm: Sexarbeit!

Der Film "Sexarbeiterin" begleitet die studierte Informatikerin und Berliner Sexarbeiterin Lena Morgenroth über mehrere Monate hinweg durch ihr Leben, bei ihrer Arbeit und im „ganz normalen“ Alltag. Damit will er eine andere Perspektive in die öffentlich geführte Debatte einbringen. Denn Prostitution, Sexarbeit, horizontales Gewerbe sind wie keine andere Berufsbranche von Klischees, Stereotypen und Ressentiments geprägt. In den Medien, vor allem des Boulevards, spielen im Diskurs um Sexarbeit in der Regel ausschließlich Zwangsprostituierte, drogenabhängige oder missbrauchte Sexarbeiter*innen eine Rolle. Dabei werden Sexarbeiter*innen nahezu immer als Opfer dargestellt. Dass es darüber hinaus auch andere Sexarbeiter*innen gibt, die freiwillig und selbständig der Sexarbeit nachgehen, zeigt der Film von Sobo Swobodnik. Mit ihm entstand ein vielseitiges menschliches Porträt einer Sexarbeiterin, im Kontext von Familie, Freunden und Partnerschaft, als Teil der erstarkenden politischen Bewegung der selbstbestimmten Sexarbeiter*innen und bei ihrer tatsächlichen Sexarbeit.

Im Anschluss an den Film wird es eine Podiumsdiskussion mit der aufsuchend tätigen Sozialarbeiterin und Sexualwissenschaftlerin Viola Butzlaff und weiteren Gästen geben.