Luft zum Atmen – 40 Jahre Opposition bei Opel in Bochum in der Cinémathèque Leipzig

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Liebe Freund*innen der Cinémathèque,

offiziell dürfen die Kinos in Sachsen wieder öffnen. Doch bevor es losgehen kann, braucht es ein gutes Konzept, damit sich der Kinobesuch für euch und unser Team so sicher wie möglich gestaltet. Auch ein Programm braucht ein paar Tage Vorlauf. Und dass es wirtschaftlich für viele kleine Kinos alles andere als optimal ist, wenn wegen (natürlich wichtiger) Abstandsregelungen nur mehr eine Handvoll Gäste in den Saal passt, ist auch klar. Wir geben unser Bestes, um Lösungen zu finden und so schnell wie möglich wieder für euch da zu sein. Habt bitte noch etwas Geduld mit uns.

Wenn ihr uns unterstützen möchtet, könnt ihr Kinogutscheine (6,50€ pro Stück + einmalig Porto) bei uns bestellen. Schreibt dazu eine Mail an info@cinematheque-leipzig.de.

Wir danken euch von Herzen für all eure Unterstützung und freuen uns, euch so bald wie möglich wiederzusehen!

Bleibt gesund, munter, solidarisch und cinephil!

Eure Cinémathèque Embarassed


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Luft zum Atmen – 40 Jahre Opposition bei Opel in Bochum Luft zum Atmen – 40 Jahre Opposition bei Opel in Bochum
  • 13.06.2019
    die naTo
  • 18.06.2019
    die naTo

Luft zum Atmen – 40 Jahre Opposition bei Opel in Bochum

Jungle World zeigt:

2019, Dok, 70 min, Regie: Johanna Schellhagen

Filmvoführung am 13.6. in Anwesenheit von Protagonist*innen und der Regisseurin Johanna Schellhagen. Mit anschließendem Gespräch.

1972 gründeten ein paar Arbeiter*innen und Revolutionäre bei Opel in Bochum die "Gruppe oppositioneller Gewerkschafter"(GoG). Die GoG existierte über 40 Jahre und hat mit ihrer radikalen Betriebsarbeit den Widerstandsgeist in der Bochumer Belegschaft befeuert. Als Betriebsräte gaben sie geheime Informationen an die Belegschaft weiter, sie sorgten für achtstündige Betriebsversammlungen, kämpften gegen Krankenverfolgung, organisierten ihren eigenen Bildungsurlaub und versuchten sogar, auf eigenen Faust direkte internationale Solidarität zwischen den verschiedenen General Motors Belegschaften in Europa herzustellen, um sich gegen die Standorterpressungen in den '90er Jahren zur Wehr zu setzen. Ihre radikalen Aktivitäten kulminierten schließlich im wichtigsten Wilden Streik der deutschen Nachkriegsgeschichte, als die Belegschaft im Oktober 2004 sechs Tage lang das Werk besetzte und die Produktion in ganz Europa lahmlegte.

Eine Veranstaltung von translib Leipzig, in Kooperation mit dem Cinémathèque Leipzig e.V. und der Wochenzeitung Jungle World.

Weitere Informationen zu Luft zum Atmen – 40 Jahre Opposition bei Opel in Bochum

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