Per tutta la vita + Una primavera in der Cinémathèque Leipzig

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02.12. Sonntag

19:00Sorry Angel
22:00MATANGI / MAYA / M.I.A.

04.12. Dienstag

20:00#Female Pleasure
22:00MATANGI / MAYA / M.I.A.

06.12. Donnerstag

20:00MATANGI / MAYA / M.I.A.
22:00#Female Pleasure

11.12. Dienstag

19:00Weiterleben
22:00#Female Pleasure

12.12. Mittwoch

20:00#Female Pleasure
22:00MATANGI / MAYA / M.I.A.

13.12. Donnerstag

20:00Leto
22:15#Female Pleasure

15.12. Samstag

19:00La Commune (Paris 1871)

18.12. Dienstag

20:00Leto
22:15MATANGI / MAYA / M.I.A.

19.12. Mittwoch

20:00MATANGI / MAYA / M.I.A.
22:00Leto

20.12. Donnerstag

20:00Cold War
22:00Leto

23.12. Sonntag

19:00Leto
21:30Cold War

26.12. Mittwoch

20:00Cold War
22:00Suspiria

27.12. Donnerstag

19:00A fábrica de nada
22:00Suspiria

28.12. Freitag

19:00Cold War
21:00A fábrica de nada

29.12. Samstag

19:00A fábrica de nada
22:00Suspiria

30.12. Sonntag

19:00Cold War
21:00Suspiria

Monatsprogramm Dezember

Bitte beachten: Onlinereservierungen sind zur Zeit leider nicht möglich.

Bitte anrufen oder einfach ca. 20 Minuten vor Filmbeginn da sein.

SINGLE SIZE
Kurzfilm im Dezember

The Last Coin
Daniel Britt
2009
3:49 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

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Per tutta la vita + Una primavera Per tutta la vita + Una primavera
  • 3.11.2018
    die naTo

Per tutta la vita + Una primavera

DOK Leipzig 2018

2018, 91 min

Per tutta la vita
Dir: Roberto Catani, France, Italy 2018, Animated Film, 11 min, without dialogue

Everything begins with a woman looking from a circus caravan at the magician and his rabbit in the snow. The look is followed by bathing in the nude, a wedding feast as gay as a fair, then the easy companionship of vaulting circus acrobats. All this is conjured out of the hat of the past and the future – because this is about love that lasts a lifetime. Roberto Catani celebrates great and small moments under twinkling stars in a tender and melancholy whirl of colours.

Alles beginnt mit dem Blick einer Frau aus einem Zirkuswohnwagen zum Zauberer mit seinem Hasen im Schnee. Auf einen Brief folgt Nacktbaden, dann eine Hochzeitstafel, beschwingt wie eine Kirmes, dann das vertraute Miteinander von voltigierenden Zirkusartisten. Alles aus dem Hut der Vergangenheit und Zukunft gezaubert – denn hier geht es um die Liebe fürs Leben. Roberto Catani feiert große und kleine Momente unter blinkenden Sternen in einem zärtlich-melancholischen Taumel an Farben. ---Nadja Rademacher

Una Primavera
Dir: Valentina Primavera, Austria, Germany, Italy 2018, Documentay Film, 80 min, Italian with English subtitles

The photos from the time when Fiorella and Bruno married bear the marks of a lost epoch. The bride – white dress, lace veil – looks slightly upward, like a picture of the Virgin Mary. The groom – black hair, black suit – looks straight into the lens, piercing and dark. She can’t say whether she ever loved him, Fiorella, who has just put the heavy, encyclopaedia-sized wedding album on her lap, says. 40 years lie between those photos and the presence of this film – 40 years of losing herself, as Fiorella once confesses in tears. Valentina Primavera, the couple’s youngest daughter, returns to her parental home with a camera to expose a decade-long history of fights, insults and domestic violence. And she accompanies her mother’s attempt to finally and definitely break up with her husband after 40 years of marriage. The camera is a merciless device. Facing up to its relentlessness, that’s where the physical strength and effort of this film lie.

Die Fotos aus der Zeit, in der Fiorella und Bruno geheiratet haben, tragen den Index einer verlorenen Epoche. Die Braut – weißes Kleid, Spitzenschleier – blickt leicht nach oben. Eine Art Marienbildnis. Der Bräutigam – schwarzes Haar, schwarzer Anzug – richtet den Blick ins Objektiv: durchdringend und dunkel. Ob sie ihn damals geliebt habe, könne sie nicht sagen, meint Fiorella, die sich gerade das schwere, enzyklopädisch große Hochzeitsalbum auf den Schoß gelegt hat. 40 Jahre liegen zwischen jenen Aufnahmen und der Gegenwart dieses Films – 40 Jahre eines Selbstverlusts, wie Fiorella einmal unter Tränen erzählt. Valentina Primavera, die jüngste Tochter der Eheleute, reist nun mit der Kamera zurück ins Elternhaus, um eine jahrzehntelange Geschichte des Streits, der Beleidigungen und der häuslichen Gewalt frei- und offenzulegen. Und sie begleitet ihre Mutter bei dem Versuch, sich nach 40 Jahren Ehe endlich und endgültig von ihrem Mann zu trennen. Die Kamera ist ein gnadenloser Apparat. Ihre Gnadenlosigkeit auszuhalten – darin liegt die physische Kraft und Anstrengung dieses Films.
---Lukas Stern


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