The Juggler + Phoenix in der Cinémathèque Leipzig

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Monatsprogramm November

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Kurzfilm im November

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Zane Oborenko
2014
3:05 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

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The Juggler +  Phoenix The Juggler +  Phoenix
  • 2.11.2018
    die naTo

The Juggler + Phoenix

DOK Leipzig 2018

2018, 80 min

The Juggler
Dir: Skirmanta Jakaitė, Lithuania, France 2018, Animated Film, 11min, English without subtitles

In juggling the flying objects seem connected by an invisible thread; the same kind on which these stories are threaded, in which someone strings pinned spiders in a chain, someone else is carried through a dark forest in a box. Then there is the strand of muscles and intestines from which flows a red scarf that a girl wears round her neck. Mysterious, uncanny goings-on – seemingly insane, but quite normal.

Beim Jonglieren scheinen die fliegenden Gegenstände wie durch einen unsichtbaren Faden verbunden. Und an einem solchen Faden sind auch diese Geschichten aufgezogen, in denen jemand aufgespießte Spinnen zu einer Kette reiht und ein anderer in einer Kiste durch einen finsteren Wald getragen wird. Dann ist da eine Strippe aus Muskelfleisch oder Gedärmen, aus der ein roter Schal fließt, den ein Mädchen um den Hals trägt. Mysteriöse, unheimliche Begebenheiten – wahnsinnig anmutend, aber ganz normal. ---Carolin Weidner

Phoenix
Dir: Anat Tel, Israel 2018, Documentary Film, 69 min, English, Hebrew with English subtitles

Ahfrahn Phoenix grew up among the African Hebrew Israelites in the Israeli town of Dimona. He was excluded from the community when he began to talk openly about the fact that he was raped repeatedly by a member of the community as a child. In his early thirties now, he is trying to carve out a present for himself despite the trauma of the past, in conversations with his parents and other victims of abuse from the religious group in Dimona. “I’m riding a bike that I can’t manage to get off of,” that’s the metaphor Ahfrahn Phoenix uses for the memories he can’t shake off. Alternating between conversations and self-reflexive moments, the protagonist’s inner turmoil is reflected in the film’s images. The Israeli documentary filmmaker Anat Tel follows him on his way from surviving to living in a portrait of great intimacy which also raises fundamental questions about how to deal with sexual abuse in closed communities.

Ahfrahn Phoenix wuchs bei den African Hebrew Israelites im israelischen Dimona auf. Er wurde aus der Gemeinschaft ausgeschlossen, als er begann, offen darüber zu reden, dass er als Kind wiederholt von einem Mitglied der Community vergewaltigt wurde. Mit Anfang dreißig versucht er in Gesprächen mit seinen Eltern und mit anderen Opfern von Missbrauch aus der religiösen Gruppe in Dimona, sich trotz des Traumas der Vergangenheit eine Gegenwart zu erarbeiten. „Ich sitze auf einem Fahrrad und kann nicht absteigen“, so das Bild, das Ahfrahn Phoenix für seine nicht abzuschüttelnden Erinnerungen gebraucht. Im Wechsel von Gesprächen und selbstreflexiven Momenten schlägt sich die innere Bewegung des Protagonisten in Filmbildern nieder. Die israelische Dokumentarfilmerin Anat Tel begleitet ihn auf seinem Weg vom Überleben zurück ins Leben in einem Porträt von großer Intimität, das zugleich grundsätzliche Fragen nach dem Umgang mit sexuellem Missbrauch in geschlossenen Gemeinschaften aufwirft.
---Fabian Tietke


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