Return to Afghanistan – Die vielen Gesichter von Flucht und Migration in der Cinémathèque Leipzig

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07.02. Freitag

20:00A Tale of Two Islands & Die Haut und die Knochen

09.02. Sonntag

19:00Es geschah am hellichten Tag
21:30Die Wache

10.02. Montag

19:00The Pledge
21:30Die Wache

11.02. Dienstag

19:00Welcome to Sodom I mit Diskussion
22:00Die Wache

12.02. Mittwoch

19:00Confucian Dream mit Filmgespräch

13.02. Donnerstag

18:00Up the Mountain
20:30Our Time Machine mit Filmgespräch

14.02. Freitag

17:00A First Farewell
19:00A Woman is a Woman
20:00Above Them the World Beyond & Nightfall
21:0024th Street

15.02. Samstag

16:30Present.Perfect.
19:00Buddha in Africa
21:00Wild Goose Lake

18.02. Dienstag

19:00Die Wache
21:00Es geschah am hellichten Tag

19.02. Mittwoch

19:00Die Wache
21:00The Pledge

20.02. Donnerstag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

23.02. Sonntag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

24.02. Montag

19:00Die Wütenden
21:00Varda par Agnès

25.02. Dienstag

19:00Varda par Agnès
21:30Die Wütenden

26.02. Mittwoch

19:00Varda par Agnès
21:30Die Wütenden

27.02. Donnerstag

19:00Little Women
20:00The Story of Milk and Honey & Conference of the Birds
21:45Die Wütenden

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Return to Afghanistan – Die vielen Gesichter von Flucht und Migration Return to Afghanistan – Die vielen Gesichter von Flucht und Migration
  • 6.11.2018
    die naTo

Return to Afghanistan – Die vielen Gesichter von Flucht und Migration

AFG 2017, OmU, Dok, 41 min, Regie: Mohammad Mehdi Zafari

Format:DCP

mit deutschen Untertiteln with german subtitles

+++English version below+++

»Return to Afghanistan« erzählt die Geschichten von sieben afghanischen Geflüchteten, die in ihr Heimatland zurückkehren. Ihre Fluchtwege reichen über Generationen. Sie kommen aus Deutschland, Pakistan und Iran. Einige kehren freiwillig zurück, andere wurden abgeschoben. Einige wollen helfen, ihr Land wieder aufzubauen, andere sehen für sich keine Zukunft in einer Situation, geprägt von Konflikten und Gewalt.

Gefilmt in Afghanistan im Sommer 2017, beleuchtet diese Dokumentation die Motive und Umstände von Rückkehrer_innen. Warum haben sie sich für diesen Weg entschieden? Was waren die Umstände ihrer Abschiebung? Mit welchen Realitäten sind sie konfrontiert, jetzt da sie zurück sind in einem Land, das sie gehofft hatten für ein besseres Leben zu verlassen? Was sind ihre Wünsche und Pläne für die Zukunft?

Gezeigt werden Geschichten wie die von Kobra, die aus Iran nach Afghanistan zurückkehrte. Ihre Eltern verließen Afghanistan während des sowjetisch-afghanischen Krieges. Sie wuchs in Iran auf und erlebte wiederholt Diskriminierungen. In der Schule und der Universität sowie in der Nachbarschaft wurde sie unterschätzt und nicht ernst genommen. Kobra entschied sich also mit ihrem Ehemann nach Afghanistan zurückzukehren. Sie betreiben jetzt eine private Grundschule in Kabul. Die Errichtung einer Schule in einem von Gewaltkonflikten geplagten Land erwies sich als mühsam. Kobra erinnert sich: "Das einzige Kapital, das wir hatten, war unser Auto. Wir haben es verkauft, um ein Gebäude zu mieten, in dem wir unterrichten konnten."

»Return to Afghanistan« tells the story of seven Afghans who return to their country from Germany, Iran, and Pakistan. Their unique stories reach across generations. Some make the journey voluntarily, others were deported. Some want to help rebuild their country, others see no future in Afghanistan for themselves. Produced in Afghanistan under challenging conditions throughout the summer of 2017, the documentary examines the motives of Afghan refugees and the circumstances of their return to a country plagued by violent conflict. Why did they decide to make their way back to Afghanistan? What realities do they now face back in a country they had hoped to leave for a better life? What hopes and plans do they have for the future?

Im Anschluss an die Filmvorführung wird es ein moderiertes Gespräch mit Gästen geben.
Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Der Eintritt ist frei.


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