Armeen im Griff der Konzerne – Verteidigung als Geschäft in der Cinémathèque Leipzig

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01.05. Mittwoch

19:00Sexarbeiterin
22:00Im Land meiner Kinder

02.05. Donnerstag

19:00Of Fathers and Sons
21:00Im Land meiner Kinder

03.05. Freitag

19:00Of Fathers and Sons
21:00Im Land meiner Kinder

04.05. Samstag

19:00Of Fathers and Sons
21:00Im Land meiner Kinder

06.05. Montag

19:00Bildbuch
21:00Of Fathers and Sons

07.05. Dienstag

19:00Bildbuch
21:00Of Fathers and Sons

08.05. Mittwoch

19:00Bildbuch
21:00Of Fathers and Sons

12.05. Sonntag

19:00Von Bienen und Blumen
21:00Bildbuch

14.05. Dienstag

19:00Von Bienen und Blumen
22:00Bildbuch

15.05. Mittwoch

19:00Von Bienen und Blumen
21:00Bildbuch

16.05. Donnerstag

19:00Kiki
21:00Von Bienen und Blumen

20.05. Montag

19:00Mr. Gaga
21:00The Cakemaker

22.05. Mittwoch

19:00Militia Man
22:00Von Bienen und Blumen

26.05. Sonntag

19:00Der Boden unter den Füßen
21:00Ray & Liz

27.05. Montag

19:00Der Boden unter den Füßen
21:00Ray & Liz

28.05. Dienstag

19:00Ray & Liz
21:00Der Boden unter den Füßen

29.05. Mittwoch

19:00Ray & Liz
21:00Der Boden unter den Füßen

Mai

FilmreiheBauhaus

 

 

MUSIC IN MOTION

Kurzfilm im Mai

With the shivering trees (a short holiday)
Christine Gensheimer
2015
2:07 min

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Armeen im Griff der Konzerne – Verteidigung als Geschäft Armeen im Griff der Konzerne – Verteidigung als Geschäft
  • 15.10.2018
    die naTo

Armeen im Griff der Konzerne – Verteidigung als Geschäft

globaLE 2018

FRA/BRD 2018, Dok, 91 min, Regie: Jutta Pinzler, Michaela Kirst, Martin Gronemeyer

Die Streitkräfte stehen unter Druck – in der Bundesrepublik wie in Frankreich. Beide Armeen sind, wie seit Jahrzehnten nicht, durch Auslandseinsätze von Afghanistan bis Westafrika gefordert. Dabei kämpft die französische Armee – ähnlich wie die Bundeswehr – mit Finanzproblemen, schlechtem Material und Personalmangel. Nach neoliberaler Ideologie versprechen Outsourcing und Privatisierung günstige Preise und schnelle Lösungen, auch beim Militär. Bei Auslandseinsätzen geht von der Aufklärungsdrohne bis zur Wäscherei schon jetzt nichts mehr ohne Privatfirmen. Es ist zum Beispiel ein Rüstungskonzern, der das GÜZ betreibt, den wichtigsten Truppenübungsplatz in der Bundesrepublik. Darüber hinaus engagieren sich Politiker_innen und Militärs für Waffenexporte in alle Welt, um die heimischen Rüstungsindustrien zu erhalten. Ehemalige Minister_innen wechseln als Lobbyist_innen zu Rüstungsfirmen. Und wer Waffen aus Frankreich oder der Bundesrepublik kauft, bekommt auch gleich eine Ausbildung durch die jeweilige Armee. Externe Firmen liefern längst nicht mehr nur die Ausrüstung der Streitkräfte, sondern auch Know-how und Personal.
Wie viel Outsourcing verträgt das staatliche Gewaltmonopol und was heißt das für die demokratische Kontrolle militärischer Aktionen? Das Filmteam hatte Zugang zur französischen Armee und der Bundeswehr, konnte bei Übungen und Auslandseinsätzen wie in Afghanistan drehen und Verantwortliche aus Politik, Armee und Industrie mit ihren Recherchen konfrontieren. Die investigative Dokumentation legt offen, wie weit die Privatisierung bereits fortgeschritten ist, wie eng die Verbindungen zur Rüstungsindustrie sind und welche fatalen Folgen diese Verstrickungen in der Zukunft haben könnten.

Anschließend Diskussion u.a. mit Reiner Braun (International Peace Bureau) und Aktivist_innen von "Leipzig gegen Krieg". Der Eintritt ist frei.
Eine Veranstaltung der globaLE – globalisierungskritisches Filmfestival Leipzig, das vom 01. August bis 22. November 2018 stattfindet.