Armeen im Griff der Konzerne – Verteidigung als Geschäft in der Cinémathèque Leipzig

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04.02. Montag

19:30Colette
22:00Rafiki

05.02. Dienstag

20:00Rafiki
22:00Colette

11.02. Montag

20:00Rafiki
22:00#Female Pleasure

12.02. Dienstag

19:00Mein Stottern
22:00Rafiki

13.02. Mittwoch

19:00Lady of the Harbour

14.02. Donnerstag

18:00Farewell Yellow Sea
20:30The Silk and the Flame

15.02. Freitag

16:00Last Days in Shibati
18:00Twenty Two
21:00Old Beast

16.02. Samstag

18:30Girls always happy
20:30The Widowed Witch

19.02. Dienstag

19:30Widows - Tödliche Witwen
22:00#Female Pleasure

20.02. Mittwoch

19:30Widows - Tödliche Witwen
22:00#Female Pleasure

21.02. Donnerstag

19:30Widows - Tödliche Witwen
22:00#Female Pleasure

23.02. Samstag

18:00Kommissar Gordon & Buffy
20:00Have a Nice Day
22:00Widows - Tödliche Witwen

26.02. Dienstag

20:00Have a Nice Day
22:00Widows - Tödliche Witwen

27.02. Mittwoch

20:00Have a Nice Day
22:00Widows - Tödliche Witwen

28.02. Donnerstag

19:30The Favourite
22:00Have a Nice Day

ProgrammFebruar

Wir haben eine neue Stelle: Buchhaltung/Finanzen

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Ersatzvorstellung BICKELS (SOCIALISM)

am 16.2., 18 Uhr im GRASSI Museum

in der Reihe "TOGETHER! Die neue Architektur der Gemeinschaft"


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MUSIC IN MOTION
Kurzfilm im Februar

Oranges for breakfast
Sam Gurry
2016
1:04 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

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Armeen im Griff der Konzerne – Verteidigung als Geschäft Armeen im Griff der Konzerne – Verteidigung als Geschäft
  • 15.10.2018
    die naTo

Armeen im Griff der Konzerne – Verteidigung als Geschäft

globaLE 2018

FRA/BRD 2018, Dok, 91 min, Regie: Jutta Pinzler, Michaela Kirst, Martin Gronemeyer

Die Streitkräfte stehen unter Druck – in der Bundesrepublik wie in Frankreich. Beide Armeen sind, wie seit Jahrzehnten nicht, durch Auslandseinsätze von Afghanistan bis Westafrika gefordert. Dabei kämpft die französische Armee – ähnlich wie die Bundeswehr – mit Finanzproblemen, schlechtem Material und Personalmangel. Nach neoliberaler Ideologie versprechen Outsourcing und Privatisierung günstige Preise und schnelle Lösungen, auch beim Militär. Bei Auslandseinsätzen geht von der Aufklärungsdrohne bis zur Wäscherei schon jetzt nichts mehr ohne Privatfirmen. Es ist zum Beispiel ein Rüstungskonzern, der das GÜZ betreibt, den wichtigsten Truppenübungsplatz in der Bundesrepublik. Darüber hinaus engagieren sich Politiker_innen und Militärs für Waffenexporte in alle Welt, um die heimischen Rüstungsindustrien zu erhalten. Ehemalige Minister_innen wechseln als Lobbyist_innen zu Rüstungsfirmen. Und wer Waffen aus Frankreich oder der Bundesrepublik kauft, bekommt auch gleich eine Ausbildung durch die jeweilige Armee. Externe Firmen liefern längst nicht mehr nur die Ausrüstung der Streitkräfte, sondern auch Know-how und Personal.
Wie viel Outsourcing verträgt das staatliche Gewaltmonopol und was heißt das für die demokratische Kontrolle militärischer Aktionen? Das Filmteam hatte Zugang zur französischen Armee und der Bundeswehr, konnte bei Übungen und Auslandseinsätzen wie in Afghanistan drehen und Verantwortliche aus Politik, Armee und Industrie mit ihren Recherchen konfrontieren. Die investigative Dokumentation legt offen, wie weit die Privatisierung bereits fortgeschritten ist, wie eng die Verbindungen zur Rüstungsindustrie sind und welche fatalen Folgen diese Verstrickungen in der Zukunft haben könnten.

Anschließend Diskussion u.a. mit Reiner Braun (International Peace Bureau) und Aktivist_innen von "Leipzig gegen Krieg". Der Eintritt ist frei.
Eine Veranstaltung der globaLE – globalisierungskritisches Filmfestival Leipzig, das vom 01. August bis 22. November 2018 stattfindet.