Kolyma in der Cinémathèque Leipzig

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02.12. Sonntag

19:00Sorry Angel
22:00MATANGI / MAYA / M.I.A.

04.12. Dienstag

20:00#Female Pleasure
22:00MATANGI / MAYA / M.I.A.

06.12. Donnerstag

20:00MATANGI / MAYA / M.I.A.
22:00#Female Pleasure

11.12. Dienstag

19:00Weiterleben
22:00#Female Pleasure

12.12. Mittwoch

20:00#Female Pleasure
22:00MATANGI / MAYA / M.I.A.

13.12. Donnerstag

20:00Leto
22:15#Female Pleasure

15.12. Samstag

19:00La Commune (Paris 1871)

18.12. Dienstag

20:00Leto
22:15MATANGI / MAYA / M.I.A.

19.12. Mittwoch

20:00MATANGI / MAYA / M.I.A.
22:00Leto

20.12. Donnerstag

20:00Cold War
22:00Leto

23.12. Sonntag

19:00Leto
21:30Cold War

26.12. Mittwoch

20:00Cold War
22:00Suspiria

27.12. Donnerstag

19:00A fábrica de nada
22:00Suspiria

28.12. Freitag

19:00Cold War
21:00A fábrica de nada

29.12. Samstag

19:00A fábrica de nada
22:00Suspiria

30.12. Sonntag

19:00Cold War
21:00Suspiria

Monatsprogramm Dezember

Bitte beachten: Onlinereservierungen sind zur Zeit leider nicht möglich.

Bitte anrufen oder einfach ca. 20 Minuten vor Filmbeginn da sein.

SINGLE SIZE
Kurzfilm im Dezember

The Last Coin
Daniel Britt
2009
3:49 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

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Kolyma Kolyma
  • 13.07.2018
    die naTo

Kolyma

DOK Leipzig Nachlese

BRD 2017, DCP, Dok, 85 min, Regie: Stanisław Mucha

Format:OmU

Sprache: Deutsch,Russisch
Language: German,Russian

Kolyma, auch "Straße der Knochen" genannt, ist eine 2000 km lange Landstraße von Magadan bis ins tiefste Sibirien. An dieser Straße wurden von Stalins Strafgefangenen ca. 50 Orte errichtet. Millionen von ihnen verloren dabei ihr Leben. Und heute? Sind es nach 70 Jahren Orte geworden, an denen man glücklich sein kann? Sind die Gräuel der Arbeitslager noch präsent oder geht es den Einwohner_innen so wie der Kiosk-Verkäuferin, die "Gulag" nicht von "Gulasch" unterscheiden kann?

Mucha hat sich wieder auf die Reise gemacht, um in seinem typischen Roadmovie-Stil Impressionen, Skurrilitäten, Wahrheiten, vor allem aber unvergessliche Menschen zu finden und im Film zu verewigen. Wie bereits in seinen Erfolgsfilmen »Absolut Warhola« und »Die Mitte« gelingt ihm der Spagat zwischen absurdem Humor und melancholischer Tragik auf der Suche nach dem "genius loci" einer Gegend, in die sich sonst kaum eine Kamera verirrt.

Der in Deutschland lebende Stanisław Mucha (geb. 1970 in Nowy Targ) hat sich einen Namen als Regisseur launig-kluger Dokumentarfilme gemacht, welche mit einem gütigen Lächeln verschrobene Orte und Personen vornehmlich in der mittel- und osteuropäischen Provinz porträtieren. Nach einigen Ausflügen ins Spielfilm-Fach (u. a. »Hope« nach einem Kieślowski-Drehbuch) kehrte er mit »Tristia – Eine Schwarzmeer-Odyssee« wieder zurück in sein Fachgebiet und wagt sich jetzt noch ein ganzes Stück weiter nach Osten.

Filmvorführung und anschließendem Gespräch mit dem Regisseur Stanisław Mucha, Moderation: Rainer Mende (Polnisches Institut).

Eine Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. (DGO) im Rahmen der 26. Tagung Junger Osteuropa-Expert*innen – in Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig.

Wegen begrenzter Platzanzahl wird eine vorherige Reservierung unter 0341/303 91 33 empfohlen!