Mommy in der Cinémathèque Leipzig

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01.11. Donnerstag

14:00Nabbin + Sentenced to Death
17:30And Arnaud + Down Escalation + Denisa, a Story of a Friend
20:00Stress
22:15Oro blanco + Was kostet die Welt

02.11. Freitag

14:00All inclusive + Die Frist
17:30Narrating Hebron + Ikea for YU
20:00Lord of the Toys
22:15The Juggler + Phoenix

03.11. Samstag

11:00Cinema Morocco
14:00Per tutta la vita + Una primavera
17:30Daughter's Mother + Open to the public
20:00The Thwarted + Transit – Georg Korner at Work + Paper Land
22:15Herakles + Wodaabe – Die Hirten der Sonne + Werner Herzog Eats His Shoe

04.11. Sonntag

11:00Roughhouse + Living the Light – Robby Müller +
14:00Hearths + The Call + The Cure
17:30All Creatures Welcome
20:00Weekend + Der Stein zum Leben

06.11. Dienstag

19:30Return to Afghanistan – Die vielen Gesichter von Flucht und Migration
22:00Touch me not

07.11. Mittwoch

20:00Gegenwehr ohne Grenzen

10.11. Samstag

19:00The Last Laugh | mit Regiegespräch
22:00Touch me not

11.11. Sonntag

19:00Touch me not

13.11. Dienstag

20:00Girl
22:00Touch me not

14.11. Mittwoch

20:00Girl
22:00Touch me not

20.11. Dienstag

20:00Dogman
22:00Girl

21.11. Mittwoch

20:00Girl
22:00Dogman

22.11. Donnerstag

20:00Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings.
22:00Dogman

25.11. Sonntag

19:00Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings.
21:00Girl

27.11. Dienstag

19:30Girl
22:00Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings.

28.11. Mittwoch

20:00Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings.
22:00Dogman

29.11. Donnerstag

20:00One Year in Germany - Ein Freiwilligendienst in Deutschland
22:00Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings.

Monatsprogramm November

Bitte beachten: Onlinereservierungen sind zur Zeit leider nicht möglich.

Bitte anrufen oder einfach ca. 20 Minuten vor Filmbeginn da sein.

SINGLE SIZE
Kurzfilm im November

IMG_00:01.JPG
Zane Oborenko
2014
3:05 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

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Mommy Mommy
  • Sa 21.07. 21:30
    Conne Island
  • Di 31.07. 21:30
    Conne Island

Mommy

2cl Sommerkino auf Conne Island

Can/FRA 2014, OmU, Drama, 139 min, Regie: Xavier Dolan
mit Anne Dorval, Antoine-Olivier Pilon, Suzanne Clément
Format:DCP

Sprache: Französisch mit deutschen Untertiteln
Language: French with german subtitles

+++English version below+++

Ein absolut cineastischer Genuss !

Diane liebt ihren 15-jährigen Sohn Steve über alles, obwohl er sie mit seinen extremen Wut- und Gewaltausbrüchen in den Wahnsinn und in den Ruin treibt. In ihrem Bemühen, ihr Schicksal zu meistern, bekommt sie unverhofft Hilfe von der schweigsamen Nachbarin Kyla, die der Mutter-Sohn-Beziehung eine ganz neue Dynamik verleiht.

Mit ungeheurer Wucht erzählt »Mommy« von einer außergewöhnlichen Mutter-Sohn-Beziehung, in der Zärtlichkeit und Brutalität nur einen Herzschlag voneinander entfernt sind. Regiewunderkind Xavier Dolan feiert mit großem stilistischen Wagemut, mitreißender Musik und viel Liebe zu seinen Figuren die Möglichkeiten des Kinos. »Mommy« ist so intensiv, dass er fast die Leinwand sprengt und direkt unter die Haut geht.

Xavier Dolan über seine beiden Filme
»Mommy« vs. »I Killed My Mother«

»Es gibt einige Parallelen zwischen meinem ersten Film und MOMMY – aber nur auf den ersten Blick. Ich finde, dass die beiden Filme unterschiedlicher nicht sein könnten: Regie, Ton, das Schauspiel, die visuelle Gestaltung sind komplett verschieden. Der eine Film entwickelt seine Perspektive durch die Augen eines Teenagers, der andere befasst sich eingehend mit den Nöten einer Mutter. Abgesehen von diesem Perspektivwechsel gibt es noch einen essentiellen Unterschied: »I Killed My Mother« behandelt eine Pubertätskrise, »Mommy« eine existenzielle Krise. Außerdem habe ich kein Interesse daran, den gleichen Film zweimal zu machen. Ich freue mich, zum Mutter-Sohn-Thema zurückkehren zu können – es war ja immer schon Teil meiner Filme, vielleicht sogar ihr Ursprung. Noch mehr freue ich mich aber über die Möglichkeit, Neues auszuprobieren – nicht nur innerhalb meiner eigenen Filme, sondern auch innerhalb des Genres der Familienfilme, die für mich die emotionalste Form des Dialogs mit dem Zuschauer darstellen. Die Mutter ist, wo wir herkommen, und das Kind ist, wer wir sind, wer wir geworden sind. Diese Freudschen Raster werden wir nie los.«

A passionate widowed single mom finds herself burdened with the full-time custody of her unpredictable 15-year-old ADHD son Steve. As they struggle to make ends meet, Kyla, the peculiar new neighbor across the street, offers her help. Together, they strive for a new sense of balance ...