24 Wochen in der Cinémathèque Leipzig

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Monatsprogramm Juni 2018

SINGLE SIZE
Kurzfilme im Juni

05.06. – 15.06.2018
1st Date
Nils Knoblich
BRD 2007
1:55 min

16.06. – 28.06.2018
Zirkus
Nils Hedinger
CH 2015
1:39 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

A L I E N (USA/GB 1979)
Samstag, 30. Juni | 21.00
auf Leinwandbesuch

bei

»Deine Mutter! Ein Sommer mit Mutti«
2cl Sommerkino auf Conne Island
+ Special Guest & Cocktails

Die Cinémathèque Leipzig zeigt & projiziert alle Filme im Original mit Untertiteln (soweit möglich).


All films at Cinémathèque Leipzig are shown in Original Version with subtitles (if possible).

SAVE THE DATE
2cl Sommerkino auf Conne Island

30.06. – 02.09.2018 | more infos here

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24 Wochen 24 Wochen

24 Wochen

2cl Sommerkino auf Conne Island

BRD 2015, OmeU, 102 min, Regie: Anne Zohra Berrached
mit Julia Jentsch, Bjarne Mädel, Johanna Gastdorf
Format:DCP

Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
Language: German with english subtitles

+++English Version below+++

Bewegendes Drama über eine werdende Mutter, die erfährt, dass ihr ungeborenes Kind schwer krank sein wird.
Astrid bringt als Kabarettistin die Menschen zum Lachen. Ihr Mann Markus managt sie. Die beiden sind ein eingespieltes Team, haben eine neunjährige Tochter und erwarten gerade ihr zweites Kind – das vermeintlich perfekte Familienglück. Als sie erfahren, dass ihr Kind nicht gesund zur Welt kommen wird, stellen sie sich zunächst mit großem Optimismus der Herausforderung. Aber bald wird immer deutlicher, dass sie die Folgen kaum einschätzen können. Je näher der Geburtstermin rückt, desto größer werden Astrids Sorgen – um die Zukunft des neugeborenen Kindes, Sorgen um sich, um ihre Familie und ihren Beruf. Es folgen unzählige Diskussionen und Auseinandersetzungen bis Astrid erkennt, dass diese Entscheidung, die ihr aller Leben betrifft, nur von ihr allein getroffen werden kann.

»24 Wochen« ist der zweite Spielfilm der Erfurter Regisseurin Anne Zohra Berrached, die sich 2013 in ihrem Film »Zwei Mütter« mit weiblichen Lebensentwürfen, ihren Hindernissen und ganz eigenen Konflikten beschäftigte. Diesmal liefert sie das intensive Porträt einer Frau, die in einen großen moralischen Konflikt geworfen wird, in dem es keine einfachen Lösungen gibt. Ein bewegender Film, in dem durch dokumentarische Aufnahmen und Laien-Schauspieler*innen Realität und Fiktion miteinander verschmelzen und auf diese Weise eine fast schon bedrohlich wirkende Nähe zu der tragischen Geschichte herstellen.

Astrid is a newly pregnant stand-up comic who likes to talk trash about her home life, poking fun onstage at her longtime boyfriend/manager, Markus. They live together with their young daughter in a modern suburban cottage where they’re often visited by Astrid’s chain-smoking but helpful mom.
But the happy pair is suddenly hit with a bombshell of bad news when they learn that their unborn child will have Down‘s syndrome as well as a serious heart defect requiring intensive after-birth surgery. Should Astrid be able to choose the option of a late-term abortion? In the end, the expectant mother realizes that only she can make this decision.