Marlene Dietrich: Die Frau, nach der man sich sehnt in der Cinémathèque Leipzig

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02.12. Sonntag

19:00Sorry Angel
22:00MATANGI / MAYA / M.I.A.

04.12. Dienstag

20:00#Female Pleasure
22:00MATANGI / MAYA / M.I.A.

06.12. Donnerstag

20:00MATANGI / MAYA / M.I.A.
22:00#Female Pleasure

11.12. Dienstag

19:00Weiterleben
22:00#Female Pleasure

12.12. Mittwoch

20:00#Female Pleasure
22:00MATANGI / MAYA / M.I.A.

13.12. Donnerstag

20:00Leto
22:15#Female Pleasure

15.12. Samstag

19:00La Commune (Paris 1871)

18.12. Dienstag

20:00Leto
22:15MATANGI / MAYA / M.I.A.

19.12. Mittwoch

20:00MATANGI / MAYA / M.I.A.
22:00Leto

20.12. Donnerstag

20:00Cold War
22:00Leto

23.12. Sonntag

19:00Leto
21:30Cold War

26.12. Mittwoch

20:00Cold War
22:00Suspiria

27.12. Donnerstag

19:00A fábrica de nada
22:00Suspiria

28.12. Freitag

19:00Cold War
21:00A fábrica de nada

29.12. Samstag

19:00A fábrica de nada
22:00Suspiria

30.12. Sonntag

19:00Cold War
21:00Suspiria

Monatsprogramm Dezember

Bitte beachten: Onlinereservierungen sind zur Zeit leider nicht möglich.

Bitte anrufen oder einfach ca. 20 Minuten vor Filmbeginn da sein.

SINGLE SIZE
Kurzfilm im Dezember

The Last Coin
Daniel Britt
2009
3:49 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

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Marlene Dietrich: Die Frau, nach der man sich sehnt Marlene Dietrich: Die Frau, nach der man sich sehnt
  • Mi 27.12. 18:00
    Grassi

Marlene Dietrich: Die Frau, nach der man sich sehntDiven, Stars und Sternchen 5

Kinoorgel live im GRASSI

Weimarer Republik 1929, deutsche Zwischentitel, 74 min, Regie: Kurt Bernhardt
mit Marlene Dietrich, Uno Henning, Frida Richard, Fritz Kortner
Format:mpeg 2

Am 27.12.2017 wäre die Göttliche 116 Jahre alt geworden. Ein Umstand, den man nicht mal von einem Star ihres Formats erwarten sollte. Für viele Kinogängerinnen und Kinogänger, v.a. für Männer wie Jean Gabin, Josef von Sternberg oder Erich Maria Remarque war Marlene Dietrich "die Frau, nach der man sich sehnt". Vor ihrer Begegnung mit dem Regisseur Josef von Sternberg war Marlene Dietrich kein Star, sondern nicht mehr als ein Sternchen. Wenngleich ihre Rolle in DIE FRAU, NACH DER MAN SICH SEHNT titelgebend ist, wird sie im Vorspann von Bernhardts Films erst an siebter Stelle genannt, was der Reihenfolge ihres Auftritts entspricht. Bis zur Sekunde ihres ersten Erscheinens ist der Film lediglich interessant anzusehen. Doch dann öffnet sie das Rollo eines Zugfensters und schaut mit ihrem legendären Schlafzimmerblick in die winterliche Landschaft. Nicht nur Henri Leblanc bzw. der ihn verkörpernde schwedische Schauspieler Uno Henning ist gebannt und von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt. Wie Marlene allein ihre Blicke Bände sprechen ließ, ist und bleibt eine Lektion in der hohen Schule der nonverbalen Kontaktaufnahme und nicht nur für Anhänger*innen der Diva lohnend. Langsam zieht sie den neuen Verehrer in ihren Bann, ohne jedoch den Begleiter an ihrer Seite, gespielt von Fritz Kortner (DIE BÜCHSE DER PANDORA), zu brüskieren. Wie sie alle Fäden in der Hand behält und sich als Stilikone, zu der sie geboren war, in maßgeschneiderten Kleidern leopardenartig durch den Zug und das Grand Hotel bewegt, ist ein weiterer Schauwert dieses Films. Auf welche Art und Weise sich diese ménage à trois auf einem Silvesterball immer wieder in ihren Dimensionen verschiebt, ist dank der durchdachten Inszenierung der Räume, klug gesetzter Schnitte und nicht zuletzt durch das psychologisch motivierte Spiel der drei Hauptakteur*innen besonders sehenswert. (Claudia Cornelius)

Die Veranstaltungsreihe Kinoorgel live findet im Großen Vortragsaal des GRASSI Museum Leipzig statt und ist eine Kooperationsveranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V. und des Museums für Musikinstrumente der Universität Leipzig.

An der Welteorgel begleitet von Kantor Clemens Lucke.
Mit Einführungen von Claudia Cornelius und Philipp Hosbach.

Kinoorgel live-Eintrittspreise: 10,00 € / 8,00 € (ermäßigt) / 20,00 € (Familienkarte) / 6,00 € p. P. (Gruppenkarte ab 8 Personen) / 3,00 € (Kinder im Alter von 4 - 16 Jahren und Leipzig-Pass) Karten können am Abend der Veranstaltung vor Ort an der Museumskasse käuflich erworben werden, dabei werden Luups-Gutscheine selbstverständlich akzeptiert. Angesichts der Größe des Saals sind telefonische Kartenvorbestellungen nicht notwendig.