Greetings from Aleppo+Silent War in der Cinémathèque Leipzig

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02.10. Montag

20:00Schule, Schule - Die Zeit nach Berg Fidel
22:00Dunkirk

03.10. Dienstag

19:30Das grüne Gold
22:00Dunkirk

04.10. Mittwoch

20:00Dunkirk
22:00Schule, Schule - Die Zeit nach Berg Fidel

05.10. Donnerstag

19:30Vergiss mein nicht
22:15Das grüne Gold

06.10. Freitag

19:30Warum die Wunde offen bleibt

08.10. Sonntag

20:00Art War

09.10. Montag

20:00Schule, Schule - Die Zeit nach Berg Fidel
22:00Das grüne Gold

10.10. Dienstag

20:00Das grüne Gold
22:00Dunkirk

11.10. Mittwoch

20:00Das grüne Gold
22:00Dunkirk

12.10. Donnerstag

19:30Eine fantastische Frau

13.10. Freitag

20:00Dunkirk
22:00Eine fantastische Frau

15.10. Sonntag

11:00SpongeBob Schwammkopf 2: Schwamm aus dem Wasser

17.10. Dienstag

19:30Hiszpanka - Spanische Grippe
22:15Eine fantastische Frau

19.10. Donnerstag

19:30Eine fantastische Frau

23.10. Montag

20:00Pre-Crime
22:00Eine fantastische Frau

24.10. Dienstag

19:30Pre-Crime
22:15Eine fantastische Frau

25.10. Mittwoch

19:30Istanbul United
22:15Pre-Crime

26.10. Donnerstag

20:00Eine fantastische Frau
22:00Pre-Crime

28.10. Samstag

20:00Eine fantastische Frau
22:00Pre-Crime

29.10. Sonntag

19:30Es war einmal in dunkler Nacht... – märchenhaft-mystische Trickfilme
22:00Eine fantastische Frau

31.10. Dienstag

14:00Wann wird es endlich wieder Sommer
17:30Exodus+The Dazzling Light of Sunset
20:00Horizon+When the Earth Seems to Be Light
22:15Parallel Planes

 

Programm Oktober

Anzeige LE Animation Grusel Special

Kurzfilme im Oktober

01.10.-13.10.
ANGRY KID - HORROR
Darren Walsh

GB 2000
1:32 min

14.10.-29.10.
GRAVEYARD SHIFT
Carlos Schvepper

CAN 2016
2:36 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

Die Cinémathèque Leipzig präsentiert alle Filme (soweit möglich) im Original mit Untertiteln


All films are shown in Original Version with subtitles (if possible)

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Greetings from Aleppo+Silent War Greetings from Aleppo+Silent War

Greetings from Aleppo+Silent War

DOK Leipzig 2017

89 min

Greetings from Aleppo
R: Issa Touma/Thomas Vroege/Floor van der Meulen, Syria/Netherlands 2017, Doc, 17 min, OV with english subtitles

The Syrian photographer Issa Touma travels from Europe to his native city of Aleppo, visiting his family, old friends and students who still live there. It’s a film about the daily life and art of survival in the face of war and destruction, about the tragedy and absurdity of life in an extreme situation. Above all, it brings home with horrifying clarity how little the news images correspond to the real life and goings-on in Aleppo.

Der syrische Fotograf Issa Touma reist aus Europa in seine Geburtsstadt Aleppo und besucht seine Familie, alte Freunde und Studenten, die dort noch immer leben. Es ist ein Film über den Alltag und die Kunst des Überlebens im Angesicht von Krieg und Zerstörung, über die Tragik und Absurdität des Lebens in einer Extremsituation. Und vor allem wird erschreckend deutlich, wie wenig die Nachrichtenbilder mit dem eigentlichen Leben und Geschehen in Aleppo korrespondieren.

Frederik Lang


Silent War
R: Manon Loizeau, France/Switzerland 2017, Doc, 72 min, OV with english subtitles

Rape is a weapon of war and always has been – like in Syria today. From the very beginning of the civil war the Syrian army has systematically used it against women in its torture prisons and elsewhere, as a criminal instrument intended to shatter resistance and ultimately any functioning social community. Rape is such a taboo in traditional Syrian society that the women have no choice but to remain silent or be cast out of their families, sometimes even killed. NGOs estimate that thousands have suffered this fate, thousands were forced to cope with the trauma, pain and shame alone, thousands condemned to silence. Some of them have now found the courage to break their silence in front of Manon Loizeau’s camera. They recount how the bodies of Syrian women became a battle zone – and talk about the still unreported war crimes of the Assad regime.

Vergewaltigung ist eine Kriegswaffe, immer schon und gegenwärtig auch in Syrien. Bereits seit Beginn des Bürgerkrieges setzt sie die syrische Armee systematisch gegen Frauen in ihren Foltergefängnissen und anderswo ein – als verbrecherisches Instrument, das auf die Zerstörung des Widerstands und letztlich des funktionierenden sozialen Miteinanders zielt. Vergewaltigung ist ein solches Tabu in der traditionellen syrischen Gesellschaft, dass den betroffenen Frauen nur übrig bleibt, zu schweigen oder von ihren Familien verstoßen, mitunter sogar getötet zu werden. Tausende haben dieses Schicksal nach Schätzungen von Nichtregierungsorganisationen erlitten, Tausende müssen mit dem Trauma, den Schmerzen und der Scham alleine zurechtkommen, Tausende sind zum Schweigen verdammt. Vor der Kamera von Manon Loizeau haben nun einige von ihnen den Mut gefunden, ihr Schweigen zu brechen. Sie berichten davon, wie die Körper von syrischen Frauen zu einem Kriegsschauplatz wurden – und von den bislang unerzählten Kriegsverbrechen des Assad-Regimes.

--- Frederik Lang

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