Das grüne Gold in der Cinémathèque Leipzig

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03.12. Sonntag

11:00Captain Underpants
19:30Trouser Bar
21:30Happy End

06.12. Mittwoch

19:30Muhi - Generally Temporary
22:00Happy End

10.12. Sonntag

19:00Happy End
21:00Das Kongo Tribunal

11.12. Montag

19:30Happy End
22:00Das Kongo Tribunal

12.12. Dienstag

19:30Happy End
22:00Das Kongo Tribunal

13.12. Mittwoch

20:00Das Kongo Tribunal
22:00Happy End

14.12. Donnerstag

19:30Unter Männern - Schwul in der DDR

15.12. Freitag

20:00Das Kongo Tribunal
22:00Teheran Tabu

19.12. Dienstag

20:00Teheran Tabu
22:00Das Kongo Tribunal

20.12. Mittwoch

20:00Teheran Tabu
22:00Das Kongo Tribunal

21.12. Donnerstag

19:30Strange Creatures - (very) short international animation
22:00Teheran Tabu

23.12. Samstag

20:00Teheran Tabu
22:00What happened to monday

27.12. Mittwoch

18:00Marlene Dietrich: Die Frau, nach der man sich sehnt
19:30Es
22:00What happened to monday

28.12. Donnerstag

11:00Vive le cinéma!
19:30What happened to monday
22:00Es

29.12. Freitag

19:30What happened to monday
22:00Es

30.12. Samstag

19:30What happened to monday
22:00Es

Anzeige Programm Dezember

Anzeige Strange Creatures - Der Kurzfilmtag

Kurzfilme im Dezember

01.12.-19.12.
24 DAYS OF TORTURE
Ines Pagniez, Victoria Jardine

GB 2016
2:07 min

20.12.-30.12.
TURKEY
Harvey Benschoter

USA 2013
2:56 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

Die Cinémathèque Leipzig präsentiert alle Filme (soweit möglich) im Original mit Untertiteln


All films are shown in Original Version with subtitles (if possible)

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Das grüne Gold Das grüne Gold
  • 3.10.2017
    die naTo
  • 5.10.2017
    die naTo
  • 9.10.2017
    die naTo
  • 10.10.2017
    die naTo
  • 11.10.2017
    die naTo

Das grüne GoldDead Donkeys fear no Hyenas

Schweden/BRD/Finnland 2016, OmU, Dok, 84 min, Regie: Joakim Demmer

Format:DCP

Sprache: Amharisch,Deutsch
Language: Amharic,German

Lokale Landwirtschaft, globaler Handel – Ausbeutung und Ungleichheit im Kapitalismus zeigen sich am zynisch betriebenen Landraub in Äthiopien.

Ackerland - das neue grüne Gold. Weltweit wächst die kommerzielle Nachfrage nach Anbauflächen für den globalen Markt, eine der lukrativsten neuen Spielflächen ist Äthiopien. In der Hoffnung auf große Exporteinnahmen verpachtet die äthiopische Regierung Millionen Hektar Land an ausländische Investoren. Zu dieser Entwicklung tragen auch Milliarden Dollar Entwicklungshilfe von Institutionen wie der EU und Weltbank bei. Die gleichen Flugzeuge bringen erst Hilfsgüter nach Afrika und verlassen anschließend die Hungerregionen mit den erwirtschafteten Produkten wieder. Die preiswerten Lebensmittel unserer Supermärkte werden direkt vor der Nase der hungernden Bevölkerung in Afrika gezüchtet. Es folgen Zwangsumsiedlungen riesigen Ausmaßes, über 1 Millionen Kleinbäuer*innen verlieren ihre Lebensgrundlage, die Böden werden überfordert - die Antwort ist eine Spirale der Gewalt im Angesicht einer paradoxen Umweltzerstörung. Wer sich in den Weg stellt, erfährt die harte Hand der Regierung.

Die globale Ungleichheit im Kapitalismus besteht in der Macht der Industriestaaten die Kosten der eigenen Lebensführung auf die armen Weltregionen abzuwälzen. Wenn es in Politik und Gesellschaft um den hiesigen Wohlstand geht, dürfte von den damit verbundenen und ursächlich zusammenhängenden Nöten der Menschen andernorts nicht geschwiegen werden. Genau das aber ist es, was ununterbrochen geschieht.
Innerhalb eines Zeitraums von 6 Jahren trifft der Regisseur Joakim Demmer Investoren, Bürokraten, Journalisten, Umweltschützer und Bauern, die ihr Land verloren haben und bringt in Erinnerung auf wessen Armut der Reichtum der 'westlichen' Welt beruht.

Am 3.10. im Anschluss Gespräch mit dem Regisseur Joakim Demmer.