Sun Ra - Space is the Place in der Cinémathèque Leipzig

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ENDLICH KINO!

Wir sind zurück :)

Ab 1. Juli präsentieren wir euch in der naTo ein besonderes Wiedereröffnungs-Programm: Mit sechs audiovisuell besonders beeindruckenden Filmen feiern wir das Kino in seiner ganzen Wucht.

Noch bis 9. August holt unser 2cl Sommerkino auf Conne Island unter dem Motto "Summer in the Cities" die unterschiedlichsten Städte auf unsere Leipziger Leinwand – und schafft so der Corona-bedingten Reiseproblematik zumindest etwas Abhilfe. Zusätzlich sind ein paar Highlights des letzten Kinojahres (wieder-) zu sehen.

Uns ist selbstverständlich von ganzem Herzen an eurem Wohlergehen gelegen. Sowohl in der naTo als auch im Sommerkino haben wir unsere Sitzplatzkapazitäten deshalb stark reduziert. Tickets können nun online gekauft oder reserviert werden. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Wir freuen uns tierisch auf euch und dieses besondere Kino-Gefühl, das wir sehr vermisst haben!

Eure Cinémathèque

Bitte beachten: Kartenreservierung und Onlineticketverkauf nur noch unter diesem Link.

Direkte Reservierungen über diese Website erreichen uns leider nicht mehr. Wir arbeiten aber bereits fleißig an einer neuen tollen Website für Euch!

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Sun Ra - Space is the Place Sun Ra - Space is the Place
  • 3.08.2017
    die naTo
  • 4.08.2017
    die naTo
  • 5.08.2017
    die naTo
  • So 6.08. 19:00
    die naTo
  • Mo 7.08. 20:00
    die naTo
  • Di 8.08. 20:00
    die naTo

Sun Ra - Space is the Place

USA 1974, OmU, 82 min, Regie: John Coney
mit Sun Ra, Barbara Deloney, Raymond Johnson
Format:DCP

Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln
Language: English with german subtitles

+++English version below+++

Der 1974 veröffentlichte sozialkritische Sci-Fi-Musikfilm Space Is the Place lässt Sun Ra nach einer Reise ins Weltall auf die Erde zurückkehren und für die Zukunft der schwarzen amerikanischen Bevölkerung eintreten.

Sun Ra gilt seit seiner Europa-Tournee 1969 als verschollen, ist jedoch im Weltraum unterwegs. Auf einem neuen utopischen Planeten beschließen er und seine Crew, die 'Arkestra', diesen Ort als neue Heimat mit Afroamerikaner*innen der Erde zu besiedeln. Als Sun Ra auf die Erde zurückkehrt, gibt er mithilfe von Jimmy Fey (Christopher Brooks) ein Radiointerview und verbreitet die Botschaft seines Planes mithilfe seiner Musik unter jungen Menschen, die er für seinen Planeten gewinnen will. Doch auf einer Zeitreise legt er sich mit dem 'Overseer' (Raymond Johnson) an, der das Schicksal der Afroamerikaner*innen bei einem Kartenspiel in den Händen hält.

Sun Ra, der sich als Philosoph, Dichter, Jazz-Musiker und Komponist mit seinem Ensemble 'The Arkestra' einen Namen machte, spielte in dem futuristischen Spielfilm sich selbst. Er ist klassischer Vertreter einer Philosophie, die heute durch Künstlerinnen wie Erykah Badu oder Janelle Monáe, manchmal auch durch Popstars wie Beyoncé und Rihanna, in den Mainstream drängt: der Afrofuturismus.
Die Autorin Ytahsha L. Womack bezeichnet den Afrofuturismus als 'Blick auf die Zukunft oder alternative Wirklichkeiten durch die Brille der Schwarzen. Er ist eine Schnittstelle von Fantasietätigkeit, Befreiung, Technik und Mystik. Die Schönheit des Afrofuturismus liegt in seiner Betonung der Widerstandskraft und des visionären Sehens, darin, wie er Zukunft und Vergangenheit für sich reklamiert in einer Welt, die Menschen afrikanischer Herkunft und ihren Ort darin oft ignoriert hat.'

Seit Juli 2017 wird der Film in Deutschland in seiner digitalen Neufassung auf die große Leinwand gebracht.

Am 6.8. mit einer Einführung unter dem Titel "Astro Black. Sun Ra & Afrofuturismus" von Sebastian Paul, Pädagoge und Künstler.


Science fiction, blaxploitation, cosmic free-jazz and radical race politics combine when Sun Ra returns to earth in his music-powered space ship to battle for the future of the black race and offer an 'alter-destiny' to those who would join him. Intentionally created as an homage to the low-budget science fiction films of the 50's and 60's, 'Space Is The Place' became a visual embodiment of Sun Ra's Afro-Egyptian myth of salvation in outer space. The special effects, outrageous plot line and apocalyptic message harmonize with the otherworldly score and a climactic live performance by one of the most innovative and profound groups in jazz history.

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