The Eagle in der Cinémathèque Leipzig

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Kurzfilm im November

07.11.-27.11.
NIGHTLIGHTS
Katarzyna Pie
róg
Polen 2000
2:27 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

Die Cinémathèque Leipzig präsentiert alle Filme (soweit möglich) im Original mit Untertiteln


All films are shown in Original Version with subtitles (if possible)

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The Eagle The Eagle
  • 13.05.2017
    Grassi

The Eagle

Kinoorgel live

USA 1925, OF (stumm) m. engl. Zwischentite, 73 min, Regie: Clarence Brown
mit Rudolph Valentino, Vilma Bánky, Louise Dresser
Format:mpeg 2

Diven, Stars und Sternchen 3: Rudolph Valentino

Rudolph Valentino gilt als das erste männliche Sexsymbol der Filmgeschichte. Seinem Charme und gutem Aussehen verfielen die weiblichen Kinogängerinnen reihenweise und in dieser Größenordnung fielen sie auch in Ohnmacht, sobald der athletische Schauspieler auf der Leinwand erschien. Ein Grund, warum Lichtspielhäuser in den 1920er Jahre, also auf dem Höhepunkt von Rudolph Valentinos Karriere, auch Valentino-Fallen genannt wurden. Der weltgewandte Valentino schaffte seinen Durchbruch in der Rolle eines arabischen Scheichs, einem Rollenstereotyp, dem er nicht mehr entkommen sollte. Anders als von vielen Fans vermutet, kam Valentino nicht vom Orient sondern aus Italien. Geboren als Rudolfo Alfonzo Raffaele Pierre Filibert Guglielmi di Valentino d’Antonguolla hatte er zwar einen aristokratisch klingenden Namen, jedoch kein Einkommen, weswegen er Europa verließ und in den USA zunächst als Tänzer sein Glück versuchte. Aufgrund seiner Erscheinung und der ihn umgebenden schwermütigen Aura setzte Hollywood Valentino v.a. als Great Lover, Latin Lover oder Sheik (Scheich) ein.

Auch in THE EAGLE, einer Verfilmung von Alexander Puschkins unvollendeten Roman Dubrowskij, wechselte Valentino nicht das Rollenfach, sondern spielte mit viel Schwung und Elan einen jungen russischen Leutnant und Robin Hood, der nicht nur von der Zarin mit Wollust inspiziert, sondern auch von allen anderen Frauen, die seinen Weg kreuzen, wohlwollend begutachtet wird. Valentino macht selbstverständlich zu Fuß, zu Pferd und beim Blumengießen eine gute Figur, denn Ernst Lubitschs Drehbuchautor, Hanns Kräly, schrieb ihm die besten Szenen, Vilma Bánky und Louise Dresser warfen ihm spielerisch die Bälle zu und der Kameramann George Barnes reservierte dem Star die überwältigende Mehrheit der Closeups des Films. Kurz: THE EAGLE ist Starkino in Reinform.
(Claudia Cornelius)

Die Veranstaltungsreihe Kinoorgel live findet im Großen Vortragsaal des GRASSI Museum Leipzig statt und ist eine Kooperationsveranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V. und des Museums für Musikinstrumente der Universität Leipzig.

An der Welteorgel begleitet von Sr. Maria Wolfsberger.
Mit Einführungen von Claudia Cornelius und Philipp Hosbach.

Kinoorgel live-Eintrittspreise: 10,00 € / 8,00 € (ermäßigt) / 20,00 € (Familienkarte) / 6,00 € p.P. (Gruppenkarte ab 8 Personen) / 3,00 € (Kinder im Alter von 4 - 16 Jahren und Leipzig-Pass)