Die Suche nach dem Glück im fremden Haus | Afghanistan: Kein sicheres Land für Geflüchtete (Film + Podiumsdiskussion) in der Cinémathèque Leipzig

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Kurzfilme im Dezember

01.12.-19.12.
24 DAYS OF TORTURE
Ines Pagniez, Victoria Jardine

GB 2016
2:07 min

20.12.-30.12.
TURKEY
Harvey Benschoter

USA 2013
2:56 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

Die Cinémathèque Leipzig präsentiert alle Filme (soweit möglich) im Original mit Untertiteln


All films are shown in Original Version with subtitles (if possible)

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Die Suche nach dem Glück im fremden Haus | Afghanistan: Kein sicheres Land für Geflüchtete (Film + Podiumsdiskussion) Die Suche nach dem Glück im fremden Haus | Afghanistan: Kein sicheres Land für Geflüchtete (Film + Podiumsdiskussion)
  • 5.04.2017
    die naTo

Die Suche nach dem Glück im fremden Haus | Afghanistan: Kein sicheres Land für Geflüchtete (Film + Podiumsdiskussion)

linxxnet präsentiert

BRD 2016, deutsche Fassung, Dok, 100 min, Regie: Maruf, Mahmoud, Sami, Mohammed, Gallus Zentrum

Format:mpeg 2

Nach dem Kurz-Dokumentarfilm folgt die Podiumsdiskussion Afghanistan. Kein sicheres Land für Geflüchtete

Die Suche nach dem Glück im fremden Haus

(Kurz-Dokumentarfilm)
Maruf, Mahmoud, Sami, Mohammed / Gallus Zentrum, BRD 2016, Dok, 20 min, deutsche Fassung

Sefatullah, Maruf, Mahmoud, Sami und Mohammed aus Afghanistan leben seit einem Jahr in Frankfurt und haben ihren ersten Film gedreht. Sie reflektieren kritisch die aktuelle Situation in den Flüchtlingsunterkünften, zeigen das Engagement von Helfenden und Unterstützenden und fordern ein nachhaltiges politisches Engagement, um Geflüchteten eine zukunftsfähige und menschenwürdige Perspektive zu geben.

im Anschluss
Podiumsdiskussion: Afghanistan. Kein sicheres Land für Geflüchtete

Andreas Rosen, Stiftung Nord-Süd-Brücken
Andre Brie, Mitglied im Europäischen Parlament und Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, a.D.
Thomas Hoffmann, Sächsischer Flüchtlingsrat
Farhad Amad Ahmedi vom Leipziger afghanischen Forum

Afghanistan ist für Geflüchtete nicht sicher und schon gar kein sicheres Herkunftsland im Sinne des deutschen Asylrechts. 15 Jahre der Besatzung und westlichen Intervention haben Afghanistan das Land nur für eine Gruppe zu einem „sicheren Hafen“ gemacht: für Terroristen. Die Taliban wurden in vielen Gebieten abgelöst von fundamentalistischen Warlords, die ihr Geld durch Drogenhandel verdienen. Millionen Menschen leiden unter Unsicherheit, Korruption, Erwerbslosigkeit, Armut. Die Rechte aller Menschen, aber insbesondere von Frauen*, werden beständig verletzt. Neben den Taliban sorgen auch ein Ableger des IS und regionale Clanstrukturen für Terror, Gewalt und Krieg.
Auf Anfrage der Bundesregierung stellte der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UN-HCR) im Dezember 2016 fest, dass das gesamte Staatsgebiet Afghanistans von einem innerstaatlichen bewaffneten Konflikt betroffen und eine Konkretisierung sicherer Gebiete aufgrund der volatilen Sicherheitslage nicht möglich sei.
Nichts desto trotz hält die Bundesregierung am Märchen einer verbesserten Sicherheitslage und an Abschiebungen nach Afghanistan fest. Auch Sachsen will sich in Zukunft an diesen bundesweit organisierten Aktionen beteiligen.
Wie sieht die Sicherheitslage und humanitäre Lage in Afghanistan konkret aus?  Was sagen Geflüchtete aus Afghanistan? Wie bewerten NGO und Menschen von vor Ort die Chance auf Frieden und Sicherheit? Wie kann die Zivilgesellschaft solidarisch Beistand leisten? Und wie können wir gegen den rigorosen Kurs der Bundesregierung vorgehen?

Eine Veranstaltung des linXXnet e.V. , dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen, Migration, Entwicklung und Partizipation e.V. in Kooperation mit dem Cinémathèque Leipzig e.V.
Der Eintritt ist frei.

زمان: 5.4.2017 ساعت 19:00
مکان: Leipzig, Nato, Karl-Liebknecht-Straكe 46
افغانستان کشوری امن برای پناه‌جویان نیست (فیلم + گفت‌وگو)

جست‌وجو برای سعادت در خانه‌ای بیگانه (فیلم کوتاه مستند)
در انتها گفت‌وگو با:
آندریاس روسن:
بنیاد Nord-Süd-Brücken
آندره بری: عضو پارلمان اتحادیه اروپا و انجمن غیربومیان، a.D.
توماس هوفمان: Sنchsischer Flüchtlingsrat
فرهاد احمد احمدی: از پناهندگان افغان در لایپزیگ
افغانستان برای پناه جویان امن نیست و بر اساس قوانین پناهندگی در آلمان نیز کشوری امن محسوب نمی‌شود.
سال‌ها اشغالگری و مداخله خارجی باعث شده است که افغانستان فقط برای گروهی مشخص بندرگاهی امن باشد! برای تروریست‌ها! طالبان با توسل به بنیادگرایی و جنگ‌سالاری مناطق خود را جدا کرده و منابع مالی خود را از طریق قاچاق مواد مخدر تأمین می‌کند.
میلیون‌ها انسان از ناامنی، فساد و رشوه‌خواری، بیکاری و فقر رنج می‌برند. تمامی حقوق انسانی نقض می‌شود اما به‌ویژه حقوق زنان دائماً و با شدتی بیشتر در حال نقض شدن است. این در حالی است که در کنار طالبان دولت اسلامی، گروه‌ها، قبیله‌ها و عشیره‌های منطقه‌ای در حال دامن زدن به ترور، خشونت و جنگ هستند.
در دسامبر سال 2016 پس از استعلام دولت فدرال آلمان از کمیساریای عالی پناهندگان سازمان ملل متحد (UN-HCR) مشخص شد که کل افغانستان تحت تأثیر یک جنگ داخلی مسلحانه بود و مشخصاً هیچ کجای این کشور در شرایط پایداری باقی نخواهد ماند و نمی‌توان آن را ناامن یا امن ارزیابی کرد چون دائماً در حال تغییر است.
بااین‌وجود دولت فدرال آلمان بر وضیعت امنیتی بهبودیافته در مناطقی از افغانستان و دیپورت پناه‌جویان پافشاری می‌کند و ایالت زاکسن نیز می‌خواهد در آینده در این اقدام همه‌جانبه مشارکت داشته باشد.
وضعیت دقیق و قابل‌لمس امنیتی و حقوق بشر در افغانستان چگونه است؟ پناه‌جویان گریخته از افغانستان چه میگویند؟ سازمان‌ها و NGOها شانس آرامی و امنیت را چگونه ارزیابی می‌کنند؟ چگونه می‌توان جامعه مدنی افغانستان را به‌صورت متحدانه یاری رساند؟ چگونه می‌توان علیه قوانین تصویب‌شده دولت فدرال آلمان حرکت کرد؟
مراسم لینکس نت e.V. ، شبکه توسعه سیاسی زاکسن، مهاجرت، مشارکت و توسعه e.V. در همکاری با Cinémathèque Leipzig e.V.