Cinderella in der Cinémathèque Leipzig

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Monatsprogramm Juni 2018

SINGLE SIZE
Kurzfilme im Juni

05.06. – 15.06.2018
1st Date
Nils Knoblich
BRD 2007
1:55 min

16.06. – 28.06.2018
Zirkus
Nils Hedinger
CH 2015
1:39 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

A L I E N (USA/GB 1979)
Samstag, 30. Juni | 21.00
auf Leinwandbesuch

bei

»Deine Mutter! Ein Sommer mit Mutti«
2cl Sommerkino auf Conne Island
+ Special Guest & Cocktails

Die Cinémathèque Leipzig zeigt & projiziert alle Filme im Original mit Untertiteln (soweit möglich).


All films at Cinémathèque Leipzig are shown in Original Version with subtitles (if possible).

SAVE THE DATE
2cl Sommerkino auf Conne Island

30.06. – 02.09.2018 | more infos here

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Cinderella Cinderella
  • 8.04.2017
    Grassi

Cinderella

Kinoorgel live

USA 1914, mit französischen Zwischentiteln, Stummfilm, 52 min, Regie: James Kirkwood
mit Mary Pickford, Isabel Vernon, Owen Moore
Format:mpeg 2

Diven, Stars und Sternchen 2: Mary Pickford

Hollywoodstar Mary Pickford würde am 08. April 125 Jahre alt werden! Das wäre selbst für eine Berufsjugendliche, die ihre Karriere auf Kinderrollen aufbaute und noch mit 40 Jahren 14-jährige spielte, zu viel verlangt gewesen. In Cinderella gibt die damals 22-jährige Mary Pickford mit mädchenhafter Eleganz die Haupt- und Titelrolle dieser Literaturverfilmung des von Charles Perrault verfassten Märchens. Der Film folgt der bekannten literarischen Vorlage Buchstabe um Buchstabe. Die jüngste Schwester wird von der übrigen Familie nicht nur undankbar behandelt, sondern ist auch schlecht gekleidet und verricht die Aufgaben einer Dienstmagd. Eine gute Fee hat Mitleid und zaubert ihr eine Abendgarderobe samt standesgemäßer Kutsche für den alles entscheidenden Ball. Ebenda verliert sie einen ihrer Schuhe. Prince Charming verspricht die Inhaberin der hochhackigen Fußbegleitung zu ehelichen. Chaos bricht unter den heiratswilligen Damen des Landes aus und legt sich erst, nachdem der einen Fußfetisch entwickelnde Prinz die junge Dame mit dem zierlichen Knöchel gefunden hat. Ende gut, alles gut. Dass die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern so erfrischend und wahrhaftig anmutet, liegt daran, dass Mary Pickford an der Seite ihres damaligen Ehemannes Owen Moore spielte.

Pickford war für diese Rolle prädestiniert, hatte sie doch selbst eine märchenhafte Karriere und stieg zum ersten weiblichen Superstar Hollywoods auf. Bei den Leserinnen der Fanmagazine Photoplay, The Moving Picture World oder auch The Motion Picture News äußerst beliebt, wurde sie zu „America’s Sweetheart“ ernannt. Als solche erbat sie sich Gagen von damals unerhörten $ 1000 pro Woche. Zwei Jahre nach Cinderella wurde sie unabhängige Produzentin und unterschieb zugleich als Schauspielerin den ersten 1 Millionen-Dollar-Vertrag der Filmgeschichte. Wie es für Stummfilme der 1910er Jahre üblich war, beträgt die Laufzeit des eingefärbten Films eine gute Stunde und ist durch einige wenige Zwischentitel gegliedert, welche Mono- und Dialoge wiedergeben oder aber den ersten Auftritt neuer Protagonisten markieren. Übersetzungen dieser französischen Zwischentitel werden in ausgedruckter Form vorliegen. (Claudia Cornelius)

Die Veranstaltungsreihe Kinoorgel live findet im Großen Vortragsaal des GRASSI Museum Leipzig statt und ist eine Kooperationsveranstaltung des Cinémathèque Leipzig e.V. und des Museums für Musikinstrumente der Universität Leipzig.

An der Welteorgel begleitet von Kantor Clemens Lucke.
Mit Einführungen von Claudia Cornelius und Philipp Hosbach.


Kinoorgel live-Eintrittspreise: 10,00 € / 8,00 € (ermäßigt) / 20,00 € (Familienkarte) / 6,00 € p.P. (Gruppenkarte ab 8 Personen) / 3,00 € (Kinder im Alter von 4 - 16 Jahren und Leipzig-Pass)