Ein deutsches Leben in der Cinémathèque Leipzig

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02.01. Dienstag

19:00Es
21:30Detroit

03.01. Mittwoch

19:00Es
21:30Detroit

04.01. Donnerstag

19:30A Ghost Story
21:30Detroit

05.01. Freitag

19:30A Ghost Story
21:30Detroit

06.01. Samstag

19:30Detroit
22:00A Ghost Story

07.01. Sonntag

19:00Detroit
21:30A Ghost Story

10.01. Mittwoch

20:00Das Glück der Erde
22:15A Ghost Story

13.01. Samstag

18:00Show People (Marion Davies)

16.01. Dienstag

19:30The Killing of a Sacred Deer
22:00A Ghost Story

17.01. Mittwoch

22:00A Ghost Story

18.01. Donnerstag

19:30The Killing of a Sacred Deer
22:00Die Spur

19.01. Freitag

19:30The Killing of a Sacred Deer
22:00Die Spur

21.01. Sonntag

11:00Paddington 2
19:00The Killing of a Sacred Deer
21:30Die Spur

23.01. Dienstag

19:30Die Spur
22:00The Killing of a Sacred Deer

24.01. Mittwoch

19:30Queercore
22:15The Killing of a Sacred Deer

28.01. Sonntag

19:00Die Spur
21:30Beach Rats

30.01. Dienstag

19:30Die Spur
22:00Beach Rats

31.01. Mittwoch

19:30Die Spur
22:00Beach Rats

Anzeige Programm Januar

Anzeige Programm Februar
Programm Chai. China Festival

Kurzfilme im Januar

02.01.-17.01.
DYING IN THE GARDEN
Christine Gensheimer

BRD 2014
2:13 min

18.01.-31.01.
THANK GOD FOR THE RAIN
Piotr Kabat

PL 2015
2:27 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

Die Cinémathèque Leipzig präsentiert alle Filme (soweit möglich) im Original mit Untertiteln


All films are shown in Original Version with subtitles (if possible)

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Ein deutsches Leben Ein deutsches Leben
  • 14.04.2017
    die naTo
  • 16.04.2017
    die naTo
  • 17.04.2017
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  • 19.04.2017
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  • So 23.04. 21:00
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  • Di 25.04. 22:00
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  • Mi 26.04. 22:00
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Ein deutsches Leben

Österreich 2017, deutsche OF, Dok, 113 min, Regie: Christian Krönes, Florian Weigensamer, Roland Schrotthofer, Olaf S. Müller

Format:DCP

Sprache: Deutsch
Language: German

Eine Dokumentation über das Leben von Brunhilde Pomsel, die während des Nationalsozialismus Stenografin unter Goebbels war.

Brunhilde Pomsel sagt sie habe von nichts gewusst. Als Sekretärin von NS-Propagandaminister Joseph Goebbels habe sie "ja nichts getan als bei ihm getippt". Pomsel war auch bei Goebbels Ausrufung des "totalen Krieges" im Berliner Sportpalast anwesend und die letzten Tage des Nazi-Reichs erlebte sie im Keller des Reichspropagandaministeriums. Doch vom Holocaust will sie nichts erfahren und mitbekommen haben.
Wie Pomsel auf ihre Vergangenheit zurückblickt, sich als "Randfigur" des Geschehens beschreibt und Einblicke in die Abläufe im nationalsozialistischen Machtzentrum gibt, wurde von den Regisseuren in konzentrierten Schwarz-Weiß Bildern festgehalten. Neu erschlossenes Archivmaterial aus dem US Holocaust Memorial Museum und dem Steven Spielberg Film and Video Archive ergänzten die Interview-Passagen.

In ihrem Unvermögen und ihrer Weigerung, Schuld einzugestehen und Verantwortung zu übernehmen steht Pomsel sinnbildhaft für den mehrheitlichen Umgang der Deutschen mit dem Holocaust.
Die ignoranten und abwertenden Aussagen Pomsels sind in Zeiten, in denen rechte Einstellungen immer mehr Zuspruch erhalten von beklemmender Aktualität.


Am 14.4. im Anschluss Gespräch über die Parallelen und Unterschiede früherer und heutiger rechter Rhetoriken mit Robert Feustel, Politikwissenschaftler, Publizist und Mitherausgeber des "Wörterbuch des besorgten Bürgers", das 2016 im Ventil Verlag erschienen ist.