Pawlenski in der Cinémathèque Leipzig

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02.01. Donnerstag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

03.01. Freitag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

04.01. Samstag

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

06.01. Montag

19:00Campo
21:00Systemsprenger

07.01. Dienstag

19:00Gundermann Revier | mit Regiegespräch
22:00Campo

08.01. Mittwoch

19:00Gundermann Revier
21:00Systemsprenger

11.01. Samstag

19:00Angelo
21:30Gundermann Revier

12.01. Sonntag

19:00Gundermann Revier
21:00Angelo

13.01. Montag

19:00Gundermann Revier
21:00Angelo

14.01. Dienstag

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

15.01. Mittwoch

19:00The Venerable W I mit Diskussion
22:00Gundermann Revier

19.01. Sonntag

19:00Angelo
21:15Campo

21.01. Dienstag

19:00La isla mínima
21:15Angelo

22.01. Mittwoch

19:00Bis dann, mein Sohn | mit Einführung

23.01. Donnerstag

19:00Freies Land
21:30La isla mínima

27.01. Montag

19:00Der Fall Johanna Langefeld | mit Regiegespräch
22:00Freies Land

28.01. Dienstag

18:00Alles auf Anfang I mit Regiegespräch
21:30Freies Land

29.01. Mittwoch

19:00Freies Land
21:30La isla mínima

ProgrammJanuar

INTERIM

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Wir suchen momentan wieder Menschen, die uns 1 mal im Monat beim Kassendienst unterstützen und dafür x mal im Monat ins Kino gehen können. Mehr Infos findet ihr hier.

Ab sofort finden alle unsere Vorführungen statt, wenn mindestens ein*e Zuschauer*innen da ist. Also keine Angst mehr vor dem Besuch weniger bekannter Filme ;)

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Pawlenski

DOK Leipzig Nachlese

BRD 2016, OmU, Dok, 99 min, Regie: Irene Langemann

Format:DCP

Sprache: Russisch mit deutschen Untertiteln
Language: Russian with german subtitles

Der Dokumentarfilm widmet sich dem Politkünstler Pjotr Pawlenski, der mit seinen selbstverletzenden Aktionen ins Extrem ging, um die Aufmerksamkeit auf russische Missstände zu lenken.

Der Konzeptkünstler und Aktivist Pjotr Pawlenski erregte 2012 internationales Aufsehen, als er sich den Mund mit einem groben Faden zunähte, um im Zentrum von St. Petersburg den verurteilten Mitgliedern von "Pussy Riot" seine Solidarität zu bezeugen. Nur ein Jahr später legte er sich nackt und in Stacheldraht gewickelt vor das dortige Parlamentsgebäude. Nach seiner bisher letzten Aktion, bei der er die Eingangstür des russischen Geheimdienstes in Brand setzte, kam er zuerst ins Gefängnis und später für kurze Zeit in die Psychiatrie. Mit Hilfe seiner Kunst-Aktionen, die häufig selbstverletzende Handlungen beinhalten, legt Pawlenski wunde Punkte in der Gesellschaft frei, macht auf seine Standpunkte aufmerksam und kritisiert so das russische Regime, die Korruption der Behörden und die Lethargie der gesamten Gesellschaft.
Die Autorin Irene Langemann ist 2015 und 2016 nach Russland gereist, um Pjotr Pawlenski mit der Kamera zu begleiten - in Freiheit und in Haft. Ihr Film feierte auf dem DOK Leipzig 2016 Premiere

"Der Machtapparat besteht darauf, dass ich entweder ein Verrückter oder ein Verbrecher bin. Ich kämpfe dafür, dass ich ein Künstler bin." Pjotr Pawlenski