Pawlenski in der Cinémathèque Leipzig

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Programm Juli

Programm August

2cl Sommerkino

 

Kurzfilme im Juli

01.07.-13.07.
ADVICE TO THE YOUNG ARTIST
Daniella Shuhman

Israel 2016
3:04 min

14.07.-21.07.
ROOF SEX
PES

USA 2011
1:09 min

22.07.-31.07.
HAPPY TO SAD
Amanda Eliasson

GB/Schweden 2016
2:50 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

Die Cinémathèque Leipzig präsentiert alle Filme (soweit möglich) im Original mit Untertiteln


All films are shown in Original Version with subtitles (if possible)

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Pawlenski Pawlenski
  • 3.04.2017
    die naTo
  • 4.04.2017
    die naTo
  • 5.04.2017
    die naTo
  • 8.04.2017
    die naTo
  • 11.04.2017
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  • 12.04.2017
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Pawlenski

DOK Leipzig Nachlese

BRD 2016, OmU, Dok, 99 min, Regie: Irene Langemann

Format:DCP

Sprache: Russisch mit deutschen Untertiteln
Language: Russian with german subtitles

Der Dokumentarfilm widmet sich dem Politkünstler Pjotr Pawlenski, der mit seinen selbstverletzenden Aktionen ins Extrem ging, um die Aufmerksamkeit auf russische Missstände zu lenken.

Der Konzeptkünstler und Aktivist Pjotr Pawlenski erregte 2012 internationales Aufsehen, als er sich den Mund mit einem groben Faden zunähte, um im Zentrum von St. Petersburg den verurteilten Mitgliedern von "Pussy Riot" seine Solidarität zu bezeugen. Nur ein Jahr später legte er sich nackt und in Stacheldraht gewickelt vor das dortige Parlamentsgebäude. Nach seiner bisher letzten Aktion, bei der er die Eingangstür des russischen Geheimdienstes in Brand setzte, kam er zuerst ins Gefängnis und später für kurze Zeit in die Psychiatrie. Mit Hilfe seiner Kunst-Aktionen, die häufig selbstverletzende Handlungen beinhalten, legt Pawlenski wunde Punkte in der Gesellschaft frei, macht auf seine Standpunkte aufmerksam und kritisiert so das russische Regime, die Korruption der Behörden und die Lethargie der gesamten Gesellschaft.
Die Autorin Irene Langemann ist 2015 und 2016 nach Russland gereist, um Pjotr Pawlenski mit der Kamera zu begleiten - in Freiheit und in Haft. Ihr Film feierte auf dem DOK Leipzig 2016 Premiere

"Der Machtapparat besteht darauf, dass ich entweder ein Verrückter oder ein Verbrecher bin. Ich kämpfe dafür, dass ich ein Künstler bin." Pjotr Pawlenski