Der Staat gegen Fritz Bauer in der Cinémathèque Leipzig

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01.04. Sonntag

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21:30Furusato

02.04. Montag

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03.04. Dienstag

19:30Thelma
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04.04. Mittwoch

19:30Thelma
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05.04. Donnerstag

19:30The Florida Project
22:00Thelma

08.04. Sonntag

19:00The Florida Project
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09.04. Montag

19:30The Florida Project
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10.04. Dienstag

19:30The Florida Project
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11.04. Mittwoch

19:30The Florida Project
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13.04. Freitag

19:30Pio
22:00The Florida Project

16.04. Montag

19:30Pio
22:00The Florida Project

18.04. Mittwoch

19:30Pio
22:00The Florida Project

19.04. Donnerstag

19:00Deckname Jenny
22:00The Florida Project

21.04. Samstag

19:30Pio
22:00The Florida Project

22.04. Sonntag

19:00Pio
21:30The Florida Project

24.04. Dienstag

19:30SPK Komplex
22:00Pio

25.04. Mittwoch

19:00SPK Komplex
22:00Pio

26.04. Donnerstag

19:30SPK Komplex
22:00Pio

27.04. Freitag

19:30SPK Komplex
22:00Pio

29.04. Sonntag

11:00Zoomania – Ganz schön ausgefuchst!

März-Programm

SINGLE SIZE
Kurzfilme im April

01.04. – 09.04.2018
BIG BAG
Daniel Greaves
Großbritannien 2016
1:55 min

10.04. – 27.04.2018
I'M SORRY I'M PATHETIC
Nari Jang
Südkorea 2017
1:58 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

 

SINGLE SIZE
Kurzfilme im Mai

01.05. – 16.05.2018
SPIRIT MOUNTAIN
KiiN aka Kirsten Carina Geißer & Ines Christine Geißer
BRD 2016
1:00 min

17.04. – 31.05.2018
LONELY RIDER
Daniel von Bothmer
BRD 2017
3:34 min

vor jedem Hauptfilm (ausgenommen Sonderveranstaltungen)

Die Cinémathèque Leipzig zeigt & projiziert alle Filme im Original mit Untertiteln (soweit möglich).


All films at Cinémathèque Leipzig are shown in Original Version with subtitles (if possible).

SAVE THE DATE
2cl Sommerkino auf Conne Island

30.06. – 02.09.2018 | more infos here

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Der Staat gegen Fritz Bauer Der Staat gegen Fritz Bauer
  • Do 30.03. 09:30
    die naTo

Der Staat gegen Fritz Bauer

Schulkinowochen 2017

BRD 2015, deutsche OF, 105 min, Regie: Lars Kraume
mit Burghart Klaußner, Ronald Zehrfeld, Sebastian Blomberg
Format:DCP

Deutschland 1957: Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will und zum Verdrängungsweltmeister aufsteigt, kämpft ein Staatsanwalt unermüdlich dafür, die Täter und Täterinnen im eigenen Land vor Gericht zu stellen. Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält Fritz Bauer (Burghart Klaußner) den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann (Ronald Zehrfeld) beginnt Bauer, die Hintergründe zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise, seine Ermittlungen werden behindert und sabotiert, die Mauer des Schweigens ist so hoch wie die Unterstützung des Nationalsozialismus zwei Jahrzehnte zuvor. Aber Bauer und Angermann geben nicht auf, wohl wissend sich dadurch zu Feinden der post-nazistischen deutschen Gesellschaft zu machen.

Wenn auch filmisch für ein deutsches Massenpublikum in Szene gesetzt, zeigt der Film auf eindrucksvolle Weise die gesellschaftliche Stimmung im Land der TäterInnen zu jener Zeit - und wie die Wenigen, die wirklich an einer Aufarbeitung des Nationalsozialismus und Bestrafung der Verantwortlichen interessiert waren, als NestbeschmutzerInnen und VerräterInnen behandelt wurden.

Der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer war maßgeblich für das Zustandekommen der Auschwitz-Prozesse in den 1960er Jahre verantwortlich. Als Sohn jüdischer Eltern und Oppositioneller selbst von der Verfolgung im Nationalsozialismus betroffen, war er sich dem Fortleben der NS-Eliten in Politik, Justiz und Wirtschaft im besiegten Nachkriegsdeutschland klar bewußt: "Wenn ich mein Zimmer verlasse, betrete ich feindliches Ausland", sagte er seinen wenigen Vertrauten. Aus berechtigterweise mangelndem Vertrauen in die Deutschen gab er Israel die entscheidenden Hinweise, damit der Mossad den in Argentinien lebenden Eichmann fassen und vor Gericht stellen konnte - woran die deutsche Regierung zu jener Zeit kein interesse hatte.